IAZ, ROCK und USH

Ende Sept. 2018 gabe es in USH den „Durchbruch, nachdem am 23.05.2018 (im MM) schon ein „Paukenschlag“ vermeldet wurde: Stadt und Investor(en) einigten sich über ein städtebauliches Wettbewerbsverfahren, dass endlich zum Neubau des IAZ (Isar-Amper-Zentrum) in der Stadtmitte führen soll.

Falls die Meldung der Stadt richtig ist, werden auf einer Grundstücksfläche von insgesamt etwa 23.000 qm eine Geschossfläche von bis zu 26.000 qm für Gewerbe und Einzelhandel  (etwa das Doppelte) und bis zu 24.000 qm für neuen Wohnraum entstehen.

Eine Geschoßflächenzahl (GFZ) von 2,17 scheint dieses Gebiet in die neue Nutzungsart Urbane Gebiete (BauNVO, § 6a) zu katapultieren. Kein Wunder, dass ROCK-Kapital so erfreut ist über die Einigung mit der Stadt und dem Co-Investor …

Trotzdem ein erfreulicher Schritt, wenn nach nunmehr 3-jähriger Verhandlung wieder Leben in die Ortsmitte kommt – und neben dem notwendigen Gewerbe auch Wohnen auch für alt und jung konzipiert wird.

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Herbst-JiM, 12.10.2018

Hey ihr Lieben, bald ist es wieder soweit. Das nächste JIM steht an!

https://sway.office.com/vUcoSspEsLRkSNqU

Simson – ein Mann, den jeder mit Kraft und Geschicklichkeit verbindet.  Er zerriss einen Löwen und erschlug eine Vielzahl von Feinden nur mit seinen Händen. Nur war sein Tod nicht besonders rühmlich … – oder doch?

  • Genau das möchten wir zusammen herausfinden!

Nimm deine Bibel unbedingt mit und lass uns sehen, was er mit dir und mir gemein hat!

Wie gewohnt wird das Ganze umrahmt von gemeinsamen Liedern, Gebet und natürlich dem allseits beliebten Fingerfood-Buffet zum Abschluss des Abends.

Wann und wo?

  • #12.10.2018
  • #19 Uhr
  • #Ortlerstraße 8 (Rückgebäude), München

Und gerne wieder 10 Minuten früher da sein, damit wir pünktlich anfangen können. Danke! Für den Rahmen sorgt diesmal die Jugend aus der Boschi I …


JiM („Jesus in München“) ist ein übergemeindlicher Jugendabend, der quartalsweise stattfindet: https://sway.com/vUcoSspEsLRkSNqU


 

Bildnachweis: kostenlos auf …

  • https://pixabay.com/en/tree-fall-fall-colors-fall-leaves-99852/#_=_

 

nonbiblipedia

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen …

Rolf Hille hat zu dem herausfordernden Buch von Ulrich Parzany eine Buchbesprechung auf Bibel und Bekenntnis veröffentlicht:


Prof. Dr. Rolf Hille: Literaturbericht zu „Ulrich Parzany, Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Ein Appell zum mutigen Bekenntnis“

08.09.2018„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“. Mit diesem Zitat aus Apg 5,29 appelliert der Vorsitzende des Netzwerkes „Bibel und Bekenntnis“, Pfarrer Ulrich Parzany, an alle Verantwortlichen in Kirche und Gesellschaft. Es geht in einer Zeit, in der Christen in der Gefahr stehen, sich aus Angst hinter Kirchenmauern zurückziehen, darum zum mutigen Bekenntnis aufzurufen.

In seiner Einleitung beschreibt der Autor schonungslos, wie kritische Zeitgenossen Gottes Gebote missachten und die Bibel grundsätzlich infrage stellen. Stattdessen jagt die westliche Welt dem Wohlstand und Vergnügen nach und hält Gottes Wort für wenig plausibel. Selbst wenn man die 60% der Bevölkerung, die sich noch zu einer der großen christlichen Kirchen halten, anschaut, dann verdunstet doch der Einfluss des christlichen Glaubens auf allen Ebenen der Gesellschaft. Die Kirche bietet ein zerrissenes und verunsichertes Bild. Gibt es noch Orientierung?

Genau darum geht es Parzany in diesem 192 Seiten umfassenden Appell an die Öffentlichkeit in Kirche und Welt.

Ulrich Parzany, Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen – Ein Appell zum mutigen Bekenntnis, gebunden, 192 Seiten mit Schutzumschlag, SCM Hänssler, Sept. 2018 (ISBN 3-7751-5883-1), Preis: 16,99 Euro.

Hier ein Kurzfilm zur Vorstellung des Buches.

 

 

 

 

 

Termine in München

Ich weiß nicht, wie es Euch geht: aber der Herbst hier in München ist schon wird wieder recht voll – Nein, nicht auf der „Wies’n“; hier sind ein paar gute Termine:

  • 03.10.2018: Christus-Tag (München) – Vortrag von Vishal Mangalwadi und Gottesdienst mit Prof. Dr. Rolf Hille (Paul-Gerhardt-Kirche, München-Laim, Mathunistraße 23-27, 16:00-19:00 Uhr) – https://www.christustag-bayern.de/
  • 12.10.2018: Herbst-JiM (‚Jesus in München‘) – übergemeindlicher Jugendabend über Biographien aus dem Buch der Richter: Simson (Ortlerstraße 8, 19:00 Uhr)
  • 17.11.2018: 13. Regionaltagung München (‚Wort + Wissen‚) – „Mensch und Schöpfung angesichts aktueller Kontroversen“ mit Prof. Dr. Edith Düsing, Dr. Bernhard Kaiser (FEG Mitte, Mozartstraße 12, ab 10:00 Uhr) – https://www.wort-und-wissen.de/veranstaltungen/uploads/Konferenzen/muenchen_2018.pdf

Vishal Mangalwadi war zuletzt im Herbst 2017 zum Reformationsfest des cvmd in München. Prof. Hille hat in letzter Zeit im Zusammenhang mit „Bibel und Bekenntnis“ theol. konservative Akzente gesetzt:

  • https://www.bibelundbekenntnis.de/allgemein/prof-dr-rolf-hille-literaturbericht-zu-ulrich-parzany-man-muss-gott-mehr-gehorchen-als-den-menschen-ein-appell-zum-mutigen-bekenntnis/
  • https://www.bibelundbekenntnis.de/biblische-lehre/jesus-und-die-religionen/
  • https://www.bibelundbekenntnis.de/stellungnahmen/glauben-christen-und-muslime-an-den-gleichen-gott/
  • https://www.bibelundbekenntnis.de/biblische-lehre/dass-ihr-fuer-den-glauben-kaempft-apologetik-und-homosexualitaet-von-tobias-eissler/

In dem von Prof. Hille herausgegebenen Buch „Verantwortlich glauben“ finden sich u.a. auch zwei Artikel von Prof. Düsing.

  • Fotonachweis: Fotolia_5295139_Subscription_Monthly_M

 

 

Männer der 2. Reihe …

Im H3 (4. Jahrgang) ging es zu Beginn im Sept. 2018 wieder mal um Kirchengeschichte:

  • … nachdem in den ersten drei Jahrgängen von H3 verschiedene Perioden der Kirchengeschichte behandelt wurden [frühe Kirche, Mittelalter, Neuzeit (Pietismus, Heiligungs- und Pfingstbewegung, Brüderbewegung]), …
  • … sollte in dem vierten Jahrgang aus fünf Perioden der Kirchengeschichte je eine Biographie exemplarisch herausgegriffen werden, …

 

Dabei wurde jeweils ein Mann aus der 2. Reihe ausgewählt; also: Bonifatius (statt Augustinus), Jan Hus (statt Wyclif), Bucer (statt Luther), Spangenberg (statt Zinzendorf), Kelly (statt Darby) …

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  • Bildnachweis: Gellinger / 3159 Bilder, auf  https://pixabay.com/de/buch-lesen-alt-literatur-seiten-1659717/

 

 

Vorsehung Gottes – 7 Thesen

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Eine ausführliche Begründung dieser zusammenfassenden Thesen findet sich in der 16-seitigen Anlage: https://brink4u.com/wp-content/uploads/2015/01/20131104_attribute-gottes_vorherwissen_v2.pdf

Bitte: Bevor man sich provoziert fühlt: einfach mal die Vielzahl der aufgelisteten Bibelstellen selbst lesen und einer eigenen / besseren Erklärung zuführen.

 

Gottes Ratschlüsse

  • Gott ist in der Lage seine Zusagen für die Zukunft und seine Ratschlüsse einzuhalten und zu tun was ihm gefällt (4 Mo 23,19; Ps 135,6; Jes 14,24; Jes 45,1; Jes 46,10; Jes 48,14; Jer 50,45; Mt 26,24; Lk 22,22; 24,44; Apg 2,23; 3,18; Apg 4,27; 13,27; Röm 3,25; 4,17; Eph 3,11; Hebr 6,17);

 

Gottes Barmherzigkeit

  • Gottes „Reue“ bzgl. seiner nicht eingetretener Gerichte ist eher nicht wörtlich zu verstehen (1Sam 15,11.29; vgl. 1Mo 6,5-7 mit 1Mo 8,21) sondern scheint ein „anthropomorphes Reden“ von Gottes Barmherzigkeit (Jona 3,9.10; 4,2; 1Kö 20,1.5) zu sein

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Was steht da? Was bedeutet es?

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Kürzlich stieß ich auf 2 Bibelübertragungen (NT in Auszügen): wer kennt noch weitere unveröffentlichte Bibelübersetzungen?

Eigentlich ist das ja eine Grundlagenarbeit aller Auslegung:

  • „Gib den Bibeltext in eigenen Worten wieder“!
  • Was steht da? Was bedeutet es?

Wen wir den Sinn nicht in eigenen Worten wiedergeben können, haben wir es wohl kaum verstanden …

unser größtes Problem …

Gemeindetag 2018_1

Am 21.07.2018 fand in München ein „Gemeindetag“ evangelikaler Gemeinden statt.

Üblicherweise findet die Konferenz auf dem WdL-Gelände am Starnberger See statt. Diesmal musst man in die Räume der FEG-Mitte ausweichen, die freundlicher Weise ihre Tore öffneten.

Etwa 250-300 Christen (zzgl. eine Menge Kids, die v.a. durch die KEB München betreut wurden) strömten zur Veranstaltung, um den Referenten Dr. Wolfgang Nestvogel (Hannover) zu dem Thema

 

Gottes geniale Lösung unseres größten Problems

zu hören.

In vier Vorträgen entfaltete der Redner sein Thema:

Gemeindetag 2018_2.png

  1. Vortrag:  VERTIKAL
    Rechtfertigung – Was heißt es Christ zu sein?
  2. Vortrag:  HORIZONTAL
    Vergebung in der Gemeinde: Matth 18!
  3. Vortrag:   Exkurs
    Können wir mit kath. Strömungen  zusammenarbeiten?
  4. Vortrag:  UNIVERSAL
    Das Evangelium verbreiten

 

 

Downloadlink

 

Vgl. die – leider sehr einseitige (weil nur auf 25% des Inhalts bezogene) – Stellungnahme von idea.de zum 26. Münchener Gemeindetag mit Wolfgang Nestvogel, vom 09.08.2018:

 

 

 

Meinungsfreiheit adé?

rough-sea-2624054_1920.jpgVor kurzem hat die ZEIT einen Meinungsartikel gebracht, in dem Mariam Lau die Frage kritisch betrachtet, inwieweit die privaten, bzw. NGO-Rettungsschiffe das Flüchtlingsproblem (die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer) ggf. verstärkt.

Die Kritik der (noch herrschenden) linken Meinungsmacht in der Presse war so scharf, dass sich die ZEIT genötigt sah die Reißleine zu ziehen und sich faktisch zu entschuldigen:

Was haben wir gelernt? Das Jahrhundertthema Flucht setzt Europa unter hohen moralischen und politischen Druck, es fordert auch unseren Journalismus ungemein. Wir haben uns vorgenommen, es in Zukunft wieder besser zu machen.

Anstatt die Redakteurin zu schützen, ggf. Mißverständnisse zu klären und so die Meinungsfreiheit zu verteidigen, sah sich die Chefredaktion genötigt zurückzurudern …

Der grüne OB Boris Palmer (Tübingen; https://www.zeit.de/2018/30/private-seenotrettung-pro-contra-zeit-debattegen) hat in FB (wieder mal) in einen hilfreichen Artikel die gesellschaftspolitischen Folgen aufgezeigt; er kommentiert den 2. ZEIT-Artikel unter dem Motto „Entschuldigungsrituale und böswillige Missverständnisse„:

Der Text von Mariam Lau hat glasklar dafür plädiert, sich der Kehrseite eine privaten Seenotrettung bewusst zu werden, die wesentlich dazu geführt hat, dass Italien heute eine nahezu verrückte Regierung hat, die nicht nur alle Häfen sperrt, sondern Europa gefährdet und gemeinsam mit anderen rechten Regierungen an einer Festung Europa arbeitet, in der man nebenbei mal die Sinti zählen kann.

Mit keinem Wort wurde in diesem Beitrag angedeutet, dass man die Menschen im Meer ertrinken lassen soll. Es war ein Plädoyer für eine staatlich organisierte Kontrolle des Mittelmeers mit dem Ziel, niemand mehr ertrinken zu lassen. Denn was die privaten Seenotretter übersehen ist eben, dass sie zwar viele retten, aber auch viele ertrinken, weil sie in der Hoffnung auf Rettungsschiffe in Boote steigen, die niemals wieder an Land kommen können. Das geht eben nicht immer gut.

Wenn die Chefredaktion sich nun für etwas entschuldigt, dass nicht da stand, das offenkundig nicht gemeint war, von dem sie selbst nochmals beteuert, dass niemand meint, und das nur dazu diente, die Kritik an jeder Kritik der Seenotrettung mit moralischer Wucht auszustatten, auf dass sie für immer verstumme, dann muss man der Chefredaktion in ihrer eigenen Logik auch einen Vorwurf machen, wie ihr Text verstanden werden kann:

Mariam Lau, die Autorin, ist in den letzten sieben Tagen nicht nur von moralischen Fundamentalisten beinahe gesteinigt worden, es ging hin bis zu offen Tötungsaufrufen und übelsten Beleidigungen. Indem die Chefredaktion dazu nicht ein Wort sagt, könnte man schlussfolgern, dass sie das hinnimmt. Mehr noch. Man könnte sagen, eine Chefredaktion billigt übelste Angriffe auf die eigene Redaktion, wenn sie sich bei empfindlichen Lesern entschuldigt, die angeblich nicht in der Lage sind, zu erkennen, dass niemand vorgeschlagen hat, Menschen ertrinken zu lassen, aber kein Wort findet, um diese Angriffe zurück zu weisen. Und da es in dieser Debatte mal wieder darum geht, dass Leser empört waren, frage ich: Wo bleibt die Empörung über die Empörten, denen jedes Mittel Recht ist, um andere Meinungen als ihre eigene in den Dreck zu ziehen?

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Heilsgeschichte …

herz im holzUnter ‚bibeltreuen‘ Christen ist man in der Frage des richtigen Zugangs zur Bibel nicht einer Meinung. Das eigene Verständnis von ‚Heilsgeschichte‘ entscheidet sich dabei weniger an der Frage, ob man ein wörtliches Reich als eschataologisches Faktum erwartet, sondern vor allem an der Frage der Hermeneutik: wie lese ich die Bibel, insbesondere das AT?

Im Schulungsprogramm H3 wurde zum Abschluß des 3. Jahrgangs nun das Thema ‚Heilsgeschichte‘ aus einer moderat ‚dispensationalistsichen‘ Sichtweise gelehrt.

Die Hausaufgaben und Präsentation findet sich hier auf brink4u:

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