… noch einmal Matthias Claudius zum 200. Todestag: „Der Mond …“

Bei meinem kürzlichen Blog über 70 Jahre Befreiung des KZ Auschwitz stieß ich auf den interessanten Blog von Thomas Schmid (http://schmid.welt.de/).

Schmid stellt sich nach eigenen Worten, wie folgt dar:

Thomas Schmid nahm in seinen Zwanzigern an der Studentenbewegung in Frankfurt teil, was ihn später gegenüber Heilslehren misstrauisch machte. Und ihn die Bürgerfreiheit schätzen lehrte. Lektor, freier Autor, Journalist. Zuletzt in Berlin Chefredakteur und dann Herausgeber der „Welt“-Gruppe. In diesem Blog veröffentlicht er regelmäßig Kommentare, Essays, Besprechungen neuer, älterer und sehr alter Bücher, Nachrufe und nicht zuletzt Beobachtungen über den gemeinen Alltag.

Er hat nicht nur einen bemerkenswerten Artikel zu Auschwitz verfasst, sondern schreibt zum 200. Todestag von Matthias Claudius (21.01.2015) sehr pointiert und Einsichten gebend:

„Es gibt Kunstwerke, denen der Abrieb der Zeit nichts anhaben kann. Neue Stile oder Moden berauben sie nicht ihrer Wirkung, Spott prallt an ihnen ab. Sie sprechen ästhetisch gebildete Menschen ebenso an wie jene, denen diese Bildung fehlt. Ein solches Kunstwerk ist das „Abendlied“ von Matthias Claudius. Auch wenn es heute wohl nicht mehr überall gesungen wird, es ist ein echtes Volkslied. Jeder kennt es, bei fast jedem bringt es eine Saite zum Schwingen.!

Auch wenn man nicht jeden Satz teilen mag, ist das Ende doch so gut, dass es auch hier das Ende macht …:

„Das „Abendlied“, dessen Autor heute vor 200 Jahren in Hamburg gestorben ist, kann uns spürbar machen, was wir am Christentum, am christlichen Erbe haben.“

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