C.S. Lewis: der bekannte, christliche Denker des 20. Jhdt.

Wenige Schriftsteller haben mich so geprägt, wie C.S. Lewis, den ich als „Zivi“ *)  im Rahmen meiner Dienstfahrten nach Haiger (Hessen) kurz vor Weihnachten 1983 auf einem Büchertisch in der dortigen „Fußgängerzone“ entdeckte.

Seid nunmehr über 30 Jahren begleiten mich seine Bücher und Gedanken. Hier einige Zitate von ihm:

  • Wer Christ werden will, der sei gewarnt: Er lässt sich da auf etwas ein, das den ganzen Menschen fordert, und dazu gehört auch der Verstand und alles andere.
  • Wir sind halbherzige Kreaturen, die mit Trunkenheit, Promiskuität und Ehrgeiz herumspielen, wo uns doch unendliche Freude angeboten wird, wie ein unverständiges Kind hinausgehen will, um Sandkuchen zu backen in einer schlammigen Erdmulde, weil es nicht weiß, was es bedeutet, dass man es für einen Ausflug an den Meeresstrand mitnehmen möchte. Wir sind viel zu schnell zufrieden zu stellen.
  • Am Ende werden nur zwei Gruppen von Menschen vor Gott stehen – jene, die zu Gott sagen: „Dein Wille geschehe“, und jene, zu denen Gott sagt: „Dein Wille geschehe“. Alle, die in der Hölle sind, haben sie sich erwählt.
  • Der eine Grundsatz der Hölle lautet: Ich gehöre mir selbst.
  • Der christliche Glaube spricht überhaupt nicht von einer menschlichen Suche nach Gott, sondern von dem, was Gott für den Menschen getan hat.
  • Der Mückenschwarm von belangloser Sorge und Entscheidungen um den Verlauf der nächsten Stunde hat mein Gebet häufiger gestört als irgendeine Leidenschaft oder Lust.
  • Die Freude ist eine erst zu nehmende Angelegenheit des Himmels.
  • Die Waffen niederzulegen sich zu ergeben, zu sagen, dass es einem Leid tut, zu erkennen, dass man auf dem falschen Dampfer war, und die Bereitschaft, sein Leben von den Grundfesten auf neu zu beginnen – ist die einzige Möglichkeit, aus der dunklen Höhle herauszukommen.
  • Es ist nicht die Menschheit im Abstrakten, die das Heil empfangen soll, sondern du. Es sind deine Augen, die Ihn sehen sollen.
  • Ein hartes Herz ist ein unfehlbarer Schutz vor einem weichen Hirn.
  • Es gibt keine gewöhnlichen Menschen. Es sind Unsterbliche, mit denen wir scherzen, arbeiten, verheiratet sind, die wir kurz abfertigen und ausbeuten.
  • Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen; in unseren Schmerzen aber ruft er laut. Sie sind sein Megafon, eine taube Welt aufzuwecken.
  • Gott hat Raum für Menschen mit sehr kleinem Verstand. Aber er möchte, dass jeder den Verstand gebraucht, den er hat. Gott mag intellektuelle Faulpelze genauso wenig wie alle anderen Faulpelze.
  • Gott liebt uns nicht, weil wir liebenswert sind, sondern weil er die Liebe ist.
  • Ich glaube an Christus, so wie ich glaube, dass die Sonne aufgegangen ist, nicht nur weil ich sie sehe, sondern weil ich durch sie alles andere sehen kann.
  • Kein Mensch kennt das Ausmaß seiner eigenen Schlechtigkeit, solange er nicht ernstlich versucht hat, gut zu sein.
  • Lieben heißt verletzlich sein. Liebe irgendetwas, und es wird dir bestimmt zu Herzen gehen oder gar das Herz brechen.
  • Es gibt nur einen Ort außer dem Himmel, wo wir vor den Gefahren und Wirrungen der Liebe vollkommen sicher sind: die Hölle.
  • Strecke dich nach dem Himmel aus und du wirst auch die Erde bekommen, aber strecke dich nach der Erde aus und du wirst keins von beiden bekommen.
  • Bis zur Auferstehung kommt für uns noch immer das Kreuz vor der Krone, und morgen ist Montag.
  • Alles was nicht ewig ist, ist auf ewig veraltet.
  • Wer alles durchschaut, sieht nichts mehr.

Link: http://www.evangeliums.net/zitate/clive_staples_lewis.htm

Nicht, dass alles was er gesagt hat meine Zustimmung findet. Aber tatsächlich war er neben Francis Schaeffer, E.A. Wilder-Smith die dritte lterarische Person, die einen widerborstigen Jugendlichen ermutigte, das christliche Erbe seiner Vorfahren zu heben …

*) damals mussten junge Männer aufgrund der „allgemeinen Wehrpflicht“ zum „Bund“ (Wehrdienst bei der Bundeswehr), oder alternativ einen „Wehrersatzdienst“ ableisten (= Zivildienst / „Zivi“), der zu meiner Zeit 3 Monate länger als der W15-er dauerte (nämlich 18 Monate) … – tja der Russ‘ stand damals noch vor der Haustür … – oft fuhr ich im Morgengrauen über den Westerwald an den zur Probe aufgestellten Abwehrrakten am militärischen Teil des Siegerlandflughafens vorbei (heute ist da ein Gewerbegebiet …)!

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