Eine ganz normale Woche …? – Denk’ ich an Deutschland in der Nacht … # 003

26.02.2015: Hamburg und „radikale Christen“:

NDR brüskiert christliche Führungskräfte als „radikale Christen“.

Der große Saal im Hamburger Congress Centrum (CCH) ist fast komplett gefüllt. Weit mehr als 1.000 Zuhörer sitzen in den Reihen, die meisten von ihnen im schicken Business-Outfit. Gerade hat einer der Organisatoren das Eröffnungsgebet gesprochen. Jetzt betritt Olaf Scholz (SPD) die Bühne. „Herzlich Willkommen in Hamburg“, sagt der Bürgermeister, „ich finde die Stadt der ehrbaren Kaufleute an der Wasserkante ist genau der richtige Ort für den diesjährigen Kongress christlicher Führungskräfte.“

Was den NDR nervt, ist die Tatsache, dass Bürgermeister Olaf Scholz nicht nur ein Grußwort sagt, sondern sogar Schirmherr der Veranstaltung ist. Und das bei „radikalen Christen“!

Man darf gespannt sein, ob die Nordlichter auch mitbekommen, dass die Münchener Parteifreunde von Scholz gerade eben vorgeschlagen haben zum jährlichen Fastenbrechen der Muslime einen Empfang im Münchner Rathaus zu veranstalten …?

28.02.2015: Bremen und „radikale Muslime“

Bremen im Ausnahmezustand: schwer bewaffneten Beamten schützen herausgehobene Orte wie die Jüdische Gemeinde, das Rathaus oder den Marktplatz.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat zu Rrecht gefordert, dass „die Politiker“ aufhören sollen, „von einer abstrakten Terrorgefahr in Deutschland zu reden“. „Deutschland ist zweifelsohne im Visier der Terroristen“, erklärte Malchow. „Die Terrorwarnungen werden immer häufiger und konkreter.“

Natürlich besteht kein förmlicher Zusammenhang zu der unseligen Diskussion um Olaf Latzl: aber es ist schon interessant, dass eine Stadt in der sich die Repräsentanten der Evgl. Kirche keine 10 Tage vorher öffentlich gegen eine evangelische Predigt gestellt haben, die den Absolutheitsanspruch Christi betonte, nunmehr solche Erfahrungen machen müssen.

  • Sicher wird der NDR auch darüber mit ebenso klaren Worten berichten!?

02.03.2015: Gendergaga erscheint und katapultiert umgehend in die Top 100 bei Amazon

Birgit Kelle, die katholische Publizistin, hat wieder zugeschlagen und ein neues Buch platziert. Am Tag nach der Sendung bei „hart aber fair“ lag Kelles Buch auf Platz 88 und nach 5 Tagen immer noch auf Platz 96, während das Werk ihrer feministischen Konkurrentin Wizoreks um Platz 163.00 liegt …

Heute schon über Ihr Geschlecht nachgedacht? Gender Mainstreaming – die Vielfalt der Geschlechter – ist überall und in aller Munde. 20 Jahre lang hat sich diese absurde Ideologie unbeobachtet durch alle Hierarchieebenen gearbeitet – und jetzt haben wir den Salat. Gleichstellungsbeauftragte, Kirchen, Unternehmen, Ämter – alle haben sich des Themas angenommen. Wir gendern jetzt Spielplätze, Ampeln, Toiletten, Studiengänge, die deutsche Sprache und sogar die Bibel. So langsam schwant immer mehr Bürgern, dass dies alles von zweifelhaftem Sinn und Nutzen ist, dafür aber zielsicher Steuergelder vernichtet. Aber es gibt auch positive Aspekte: Selten hatte eine Ideologie mit Weltverbesserungsanspruch einen derart großen Unterhaltungsfaktor. Und deswegen hat Gender Mainstreaming es verdient, als das betrachtet zu werden, was es ist: eine große Satireshow. Bühne frei!

Und ein paar Tage später beschließt der Bundestag dankenswerter Weise die „Frauenquote“. In den Aufsichtsräten von etwas mehr als 100 börsennotierten Unternehmen müssen künftig 30 Prozent Frauen sitzen:

Damit können wir, so freut sich unsere Familienministerin Schwesig, zwei Tage später den „Internationalen frauentag“ mit erhobenem Haupt feiern. – na denn, Prosit!

Birgit Kelle: „GenderGaga. Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will.“ adeo, 180 Seiten, 17,99 Euro, ISBN: 9783863340452

06.03.2015: Griechenland scheint schwer angeschlagen …

Kaum ist die Einigung mit den Euroländern doch noch zustande gekommen (und im Deutschen Bundestag erstmals mit der Zustimmung der Partei „Die Linken“ übe den Tisch gegangen), spricht der griechische Ministerpräsident erneut von einem Schuldenschnitt und macht damit den deutschen Finanzminister „fassungslos“ … – keine Woche später dann erneut die Rede vom Bankrott und dem Beleihen der Rentenkassen, um überhaupt noch Gehälter zahlen zu können.

Die versprochenen Reformen wirken natürlich nicht schnell genug, bzw. entsprechen noch nicht den Forderungen der „Institution“ (ehem. „Troika“); währenddessen sinken die Steuereinnahmen und die Zeit bis zur Zahlung der nächsten Tranche im April wird zu lang, um sich über Wasser zu halten.

In Griechenland mehren sich die Anzeichen für eine deutliche Verschlechterung der Kassenlage. Ministerpräsident Alexis Tsipras trifft einen Oppositionsführer.

Tipp der Woche: Griechenland soll seine staatlichen Betriebe verkaufen. Jemand anders spricht von den großen Goldreserven des Landes … – hatte ich doch schon mal in irgendwelchen Krimis gelesen. Ach ja, und bei der Buchbesprechung des „Propheten“ Dirk Müller:

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