Bibel – Mythos oder Wahrheit?

GoodingDie Bibel Mythos TB 5mm.indd

Prof. David W. Gooding hat vor einigen Jahren ein kurzes Buch über die Bibel rausgegegen, dass wir anläßlich der Ausstellung Weltreligionen in Unterschleißheim gerne in Erinnerung bringen:

„Die Bibel – Mythos oder Wahrheit? – Gibt es echte Erfüllung“

Hier der Link auf die kostenlose pdf:

Auszug:
Sind die Berichte des Neuen Testaments verlässlich?

Ich nehme an, dass Sie die Antwort schon erraten haben, die ich auf die mir gestellte Frage geben werde. Wie dem auch sei – sie lautet: Ich glaube wirklich an die Bibel und denke, dass ich dabei keinen intellektuellen Selbstmord begangen habe. Natürlich kann es sein, dass Sie– nachdem Sie dieses Buch gelesen haben – vom Gegenteil überzeugt sein werden. Aber dieses Risiko muss ich auf mich nehmen.

Aus Erfahrung weiß ich, dass es verschiedene Gründe dafür gibt, dass Menschen denken, der Bibel sollte undkönne man nicht glauben. Ein von vielen Menschen angegebener Grund ist die Möglichkeit von Fehlern undÄnderungen durch handschriftliche Vervielfältigung des Neuen Testaments bis etwa 1500 n.Chr. Sie meinen deshalb, dass wir beim jetzigen Lesen nicht sicher sein können, ob wir den von seinen Verfassern geschriebenenOriginaltext vor uns haben.
Dieser Einwand wird häufig von Menschen vorgebracht, die sich nicht bewusst sind, wie überwältigendder Beweis für die Originaltreue des Neuen Testamentsist.
  • Erstens gibt es viele Manuskripte, die das ganze Neue Testament oder Teile dessen beinhalten. Insgesamt existieren über 5000 davon. Natürlich gibt es in all diesen Manuskripten Abschreibfehler, da es praktisch unmöglich ist, ein ganzes Dokument ohne zufällige Fehler handschriftlich zu vervielfältigen. Deshalb enthalten zwei Handschriften nie die gleichen Fehler. Wenn man jetzt alle Manuskripte miteinander vergleicht, ist es möglich, den Originaltext so zu rekonstruieren, dass weniger als 2  % unsicher sind. Bei diesen 2% geht es überwiegendum geringfügige linguistische Besonderheiten, die keinenEinfluss auf die Bedeutung des Textes haben. Außerdem wird keine Lehre des Neuen Testaments durch diese kleinen Unsicherheiten infrage gestellt, da keine diesbezüglichen Lehraussagen auf einzelnen Versen oder Absätzen beruhen.
  • Als Nächstes ist noch das große Alter einiger Handschriften des Neuen Testaments zu nennen. Ein wesentlicher Teil des Neuen Testaments ist in einem Manuskript enthalten, das um 200 n.Chr. geschrieben wurde. Die älteste uns erhalten gebliebene Handschrift, die dasganze Neue Testament umfasst, stammt etwa aus dem Jahre 360 n. Chr.Wir wollen überlegen, was das bedeutet. Nehmen wir das Manuskript, das um 200 n.Chr. geschrieben wurde.Es ist heute etwa 1800 Jahre alt. Wie alt wird das Original gewesen sein, von dem es abgeschrieben wurde? Wir wissen es natürlich nicht. Es könnte aber ohne Weiteres 140 Jahre alt gewesen sein. Wenn das zuträfe, wäre es geschrieben worden, als viele Autoren des Neuen Testaments noch lebten.
  • Ein Vergleich wird uns helfen. Einige Werke der berühmten lateinischen und griechischen Autoren der Antike – und ich spreche hier als ein Wissenschaftler, der sein ganzes Berufsleben der antiken klassischen Literatur gewidmet hat – sind uns nur in Form einiger später Manuskripte (d.h. aus dem 7.- 9. Jh.) überliefert. Trotzdem würde kein Kenner der klassischen Literatur auch nur daran denken, ihre Gültigkeit als zuverlässige Darstellung dessen, was die ursprünglichen Verfasser schrieben, anzuzweifeln. Im Vergleich dazu ist der Nachweis für die Zuverlässigkeit des Textes des Neuen Testamentsüberwältigend. Wir können deshalb die Gewissheit haben, dass wir beim Lesen praktisch genau das erfahren,was uns die Autoren des Neuen Testaments mitteilen wollten. Wenn Sie das Beweismaterial näher untersuche nmöchten, empfehle ich das Buch von Prof. F.F. Bruce: „Das Neue Testament, glaubwürdig, wahr, verlässlich?“ (Lahr: Verlag der Liebenzeller Mission, 4. Aufl. 1997).

Das mit Abstand größte Problem, das Menschen bezüglich der Glaubwürdigkeit der Bibel haben, sind aber ihre Behauptungen, insbesondere der Anspruch, dass Jesus der Sohn Gottes, der fleischgewordene Schöpfer ist, der zu uns auf die Erde kam, um mit uns Gemeinschaft zu haben und uns Gott zu offenbaren. Viele Menschen halten es für unmöglich, einem Buch mit solchen Behauptungen Glauben schenken zu können. Sie lehnen ohnehin den Glauben an einen Schöpfer ab. Ohne das Neue Testament selbst gelesen und untersucht zu haben, nehmen sie deshalb von vornherein an, dass es unmöglich historische Tatsachen beschreiben könne, solange der Anspruch erhoben wird, dass Jesus Mensch und Gott in einem war. Dabei verfallen sie dem alten Gedanken, dass Jesus Christus, so wie er im Neuen Testament beschrieben wird, eine Erfindung der Verfasser der Evangelien sei.

Ist die Person Jesus eine Erfindung?

Wir wollen als Argumentationshilfe einmal davon ausgehen, dass die Autoren der Evangelien nicht einen Jesus beschrieben, der tatsächlich lebte, sondern diese
Persönichkeit erfanden. Dazu benutzten sie als Ausgangsmaterial vielleicht einen bäuerlichen »Weisen«, den sie jedoch durch gewisse Hinzufügungen, Umformungen und Übertreibungen frei rekonstruierten, sodass ein übermenschliches, aber fiktives Ideal daraus entstand, das in dieser Form nie existierte.
Lassen Sie uns einmal von dieser Annahme ausgehen und die Folgerungen unserer Theorie herausarbeiten. (…)
Bitte in der pdf weiter lesen!

 

Produktbeschreibung

Passt die Bibel in die heutige Welt, und ist sie glaubwürdig? Kann man mit ihr als moderner Mensch etwas anfangen? Ist die Person Jesu nur eine Erfindung? Was ist mit seinen Ansprüchen? Bin ich persönlich davon betroffen? Gibt es echte Erfüllung – und wie finde ich den Weg dorthin? Das sind einige der Themen, auf die der Autor in erfrischender Art und mit bestechender Logik eingeht. Professor David Gooding behandelt diese Fragen vor Naturwissenschaftlern an der Universität in Belfast, Nordirland.

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