TheoBlog: Sexualpädagogik der Vielfalt

gender

  • Quelle: http://theoblog.de/sexualpaedagogik-der-vielfalt/29960/
  • 21.04.2017, Ron Kubsch

Sexualität berührt den Menschen in seiner Intimsphäre. Deswegen ist die Aufklärung darüber ein besonders sensibler Bereich in der Erziehung und in erster Linie Aufgabe der Eltern. Daneben ist an zweiter Stelle die Schule zuständig. In den Schulen aller Bundesländer hat sich allerdings eine Pädagogik durchgesetzt, die als „Sexualpädagogik der Vielfalt“ zunehmend Konflikte mit Eltern verursacht.

Am 6. Mai veranstaltet die Vereinigung „Demo für Alle“ deshalb in Wiesbaden das „Symposium: Sexualpädagogik der Vielfalt Kritik einer herrschenden Lehre“. Dieses Symposium betrachtet in Vorträgen von Wissenschaftlern und Experten die Wurzeln, Argumente und Methoden dieser Pädagogik und unterzieht sie einer kritischen Prüfung aus juristischer, historischer, philosophisch-theologischer und sexualwissenschaftlicher Perspektive. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürger und die Öffentlichkeit. Zwei längere Pausen bieten Gelegenheit zum persönlichen Austausch, Essen und Stöbern an den Informationsständen im Foyer. Im abschließenden zweiten Teil erfolgt die Präsentation alternativer Modelle der Sexualaufklärung sowie eines neuen sexualpädagogischen Studiengangs.

Das Symposium ist – wie zu erwarten – nicht bei allen willkommen. Das Bündnis „Warmes Wiesbaden“ und die Linkspartei haben zu Gegendemos aufgerufen. Sogar der Oberbürgermeister Gerich, der ja eigentlich um Vermittlung bemüht sein sollte, empfiehlt allen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern im FFH-Gespräch, an einer Gegendemo teilzunehmen. „Wenn seine Zeit es zulasse“, so Gerich, „werde auch er daran teilnehmen“.

Das sind gute Gründe, das Symposium, das übrigens mit hochkarätigen Rednern besetzt ist, erst recht zu besuchen.

Links zur Vertiefung der Frage wie, vom linken Mainstream abweichende Meinungen in der westlichen Gesllschaft verhindert werden:

  • vgl. die FAZ zur gleichen Veranstaltung
  • Im aktuellen Factum (03.2017) gibt es ein interessantes Interview: „Bin ich Junge, bin ich Mädchen?“ zum Gendeerthema. Dort findet sich auch ein Bericht von einer christlichen Schulgründung in Cloppenbur, die aus gleichem Grund massiven Widerstand bekommt
  • vgl. die Baseler Zeitung zur Frage der Meinungsdiktatur durch massive Unterdrückung der Redefreiheit in einem anderen Politikfeld: Und ja, die Situation, mißliebige Veranstaltungen zu verhindern, gab es bereits in Europa (und schon vor 8 Jahren auch in Deutschland):
    • http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kongress-in-marburg-massive-kritik-am-auftritt-von-homoheilern-a-619571.html
    • http://www.dijg.de/stellungnahmen/stellungnahme-psychotherapie-seelsorge/
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Offensive_Junger_Christen
  • vgl. aktuell die Atmosphäre bei dem Bundesparteitag der AFD in Köln an diesem Wochenende: 4.000 Polizisten müssen 600 Delegierte vor 50.000 Demonstranten schützen, inkl. Flugverbot über Köln …
    – Immerhin hat Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) mittlerweile klargestellt: „Alle AfD-Mitglieder als Nazis zu beschimpfen oder den Parteitag zu blockieren, ist kein Gewinn für unsere Streitkultur.“ Gewalt dürfe niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein. „Jede Form von Gewalt diskreditiert den friedlichen Protest.“
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