Mangalwadi: Review ‚Skyfall‘ …

Can James Bond 007 save Britain without the bible? – Kann James Bond Großbritannien retten, ohne die Bibel zu nutzen?

Zum 50. Geburtstag der Bond-Serien entstand nach Auffassung des Rezensenten Mangalwadi mit Skyfall eine neue Ära von James-Bond-Filmen.

Vishal Mangalwadi analysiert den Film mit einer Gruppe von jungen Erwachsenen vor Vishal Mdem Hintergrund seiner theologischen, biblischen Implikationen.

Hier sind Schlagworte, die sich im Film verbergen:

  • der Charakter Bonds obsiegt, trotz der körperlichen Schwäche
  • Bond und sein (interner) Gegner wurden von „Mutti“ verletzt und beleidigt: Bond ist trotzdem bereit sein Leben für sie einzusetzen
  • Bond lebt durch die „Tugend der Auferstehung“
  • die Rettung in der finalen Kampf, erfolgt in der ungenutzten Kapelle, wenn die Verfolgten den „Tunnel der Reformation“ nutzen

Vishal Mangalwadi sieht in dem Film ein Bild der britischen (und westlichen) Gesellschaft, die Ihren Glauben und Identität verloren hat.

Er führt auch an dieser Stelle sein „Lieblingsthema“ ein: dem Vergleich des „Empire“ mit dem einer „Nation“ vgl. screenshot), die er aus den Textstellen von 1Mo 11+12, Apg 17, u.a., sowie der Kulturgeschichte Europas ableitet:

Skyfall

  • ein „Empire“ (das Weltreich) strebt danach andere Völker zu domestisieren und behandelt seine Einwohner als „Untertanen“ (subjects)
  • eine Nation (definiert durch Regierung, Territorium mit Grenzen, gem. Sprache) verteidigt sich und sein Territorium, ohne seine Nachbarn zu unterdrücken und versteht seine Einwohner als „Bürger“ (citizens)
  • „Empire“ (Rom) ist eine heidnische Philosophie (vgl. Babel, 1Mo 11), die im Mittelalter „christianisiert“ wurde („Heilige römische Reich dt. Nation“)
  • ihr Niedergang geschah, als auf europäischer Ebene, mit der Reformation biblisches Gedankengut sich Bahn brach (westfälischer Friede, 1648) und neue Nationalstaaten (Schweiz, Niederlande) „entstanden“
  • die Unabhängigkeitserklärung der USA (1176) orientiert sich an diesen Grundsätzen und wandte sich gegen das britische „Empire“
  • mit der „Atlantik-Charta“ (August 1941) haben England und USA eine Nachkriegsordnung für eine „bessere Welt“ vereinbart, die ohne die Idee des „Empires“ auskommt (8 zentrale Punkte *)); nachfolgender Zerfall des europäischen Kolonianismus
  • in der Folge wurden Deutschland und Japan nach dem II: WK nicht Kolonien der USA, sondern am 26. Juni 1945 entstanden stattdessen die „Vereinten Nationen“ (UN)

Es bleiben kritische Fragen: z.B. inwieweit der Ursprung Israels (inkl. der Landnahme) und die in Gottes Heilsgeschichte zugelassenen / vorhergesagten Weltreiche (Babylon, Meder, Perser, Griechen, Rom) zu verstehen sind …

Weitere Infos:

off. Trailer „Skyfall“ …

 

 

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