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IBS München, 2018

books-2158737_1920.jpgFür junge Menschen, die im Glauben wachsen wollen.

Thema: Der Jakobusbrief

Das erwartet dich: Die Indoor-Bibelschule (IBS) ist ein Ableger der Sommerbibelschule. Sie findet dieses Jahr zum vierten Mal in München statt. Der Tagesablauf ist an den der Sommerfreizeiten angelehnt: Am Abend eine Predigt und am Morgen persönliche Stille Zeit, nach dem Frühstück Austausch in Kleingruppen. Übernachtet wird in Privatunterkünften von Teilnehmern aus München.

09.-13.05.18 Indoor-Bibelschule (IBS)

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Frühjahrs-JiM, 02.03.2018

Sola gratia – Allein aus Gnade!

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Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Reformation haben wir uns 2017 schon vier der fünf Grundsäulen angesehen. Mit Sola gratia wollen wir die Reihe abrunden und sind gespannt auf den Vortrag von Mike Macken.

Umrahmt wird das Ganze von gemeinsamen Liedern, Gebet und natürlich dem allseits beliebten Fingerfood-Buffet zum Abschluss des Abends.

Wann und wo?

  • #02.03.2018
  • #19 Uhr
  • #Ortlerstraße 8 (Rückgebäude), München

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Kinderrechte ins Grundgesetz

world-childrens-day-520272_1920.jpgDie GroKo steht angeblich … – hier geht es zum „Vertrag“:

Kinder stärken  – Kinderrechte ins Grundgesetz
Wir werden Kinderrechte im Grundgesetz ausdrücklich verankern. Kinder sind Grundrechtsträger, ihre Rechte haben für uns Verfassungsrang. Wir werden ein Kinderdergrundrecht schaffen. Über die genaue Ausgestaltung sollen Bund und Länder in einer neuen gemeinsamen Arbeitsgruppe beraten und bis spätestens Ende 2019 einen Vorschlag vorlegen. Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages werden wir in ihrer Arbeit stärken. http://www.t-online.de/nachrichten/bundestagswahl/KOAV-GESAMTTEXT-Stand-070218-1245h.pdf

Und mit der SPD im Familienministerium wird die „Hoheit über den Kinderbetten“ (Olaf Scholz) in dieser LEGISLATURPERIODE auch final gelingen! Und es hört sich noch gut an: „Rechte im Grundgesetz“.
Aber wie Birgit Kelle schon vor Monaten gezeigt hat, sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich, was ihre unveräußerliche Würde betrifft. Und Kinder sind Menschen! Auch die noch Ungeborenen!Sicher sollen die Letzteren besser geschützt werden?!
Es braucht von daher kein Sonderrecht für Kinder, außer man will sie in Konflikt zu dem grundgesetzlich garantierten „natürlichen Recht“ der Eltern setzen: der Erziehung! GG, Art. 6 Absatz 2:
Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft. https://www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html
Big Brother rückt wieder ein Stückchen näher: aber er wird seinen totalen Anspruch humanistsich tarnen:
  • Danke Mutti, für die Verteidgung der konservativen Werte in der CDU …

Man könnte meinne, jetzt können uns nur noch die (jungen) Linken in der SPD vor den (alten) Linken in der Regierung retten! „Tritt ein, sag Nein“! – oder war da nicht noch „jemand“ …

  • Jes 40,15 Siehe, Nationen gelten wie ein Tropfen am Eimer und wie Staub auf der Waagschale. Siehe, Inseln hebt er hoch wie ein Stäubchen.
  • Dan 2,21 Er ändert Zeiten und Fristen, er setzt Könige ab und setzt Könige ein; er gibt den Weisen Weisheit und Erkenntnis den Einsichtigen;

 

Quellen:

 

Wuestegarten: eine Falle für Logiker …

puzzle-1721465.jpgFrüher hat Sie ja bei mir im Blog geschrieben … – jetzt hat die „Krähe“ aus Wüstegarten wieder mal einen Knaller gesetzt: ich stelle ihn trotzdem mal mutig zur Diskusson, obwohl es mich in die Nähe eines Calvinisten setzt … – pardon: wuestegarten meint ja genau, dass das nicht ihr Ding ist, in eine Schublade zu gehören, oder?

Die Schrift sagt zum Pharao: „Eben hierzu habe ich dich erweckt, damit ich meine Macht an dir erzeige, und damit mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde“. So denn, wen er will, begnadigt er, und wen er will, verhärtet er. 1

Heiliger Paulus! Ein provokanteres Beispiel ist dir nicht eingefallen, um die Frage zu erörtern, ob etwa Ungerechtigkeit bei Gott ist?

Die Vermutung – nämlich dass Gott ungerecht ist – liegt nahe, hören wir ihn doch feierlich verkünden „Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehasst“, als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten. Als Begründung wird uns lediglich das „nach seinem eigenen Vorsatz“ vorgestellt – Gott rechtfertigt sich durch gar nichts vor dem Menschen und ist so vermessen sich nicht rechtfertigen zu wollen.

Du weißt ja, Paulus, was der Mensch auf den obigen Schriftvers ohne zu zögern entgegnet:
Warum tadelt er noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden?

Wenn Gottes Wille unwiderstehlich ist, hat Gott noch irgendeinen Grund, irgendetwas zu tadeln?

Die Entgegnung, die beiden einzigen denkmöglichen Alternativen, die uns der Logiker, die Schrift mit seinen rationalen und moralischen Prinzipien überprüfend, präsentiert:

If God‘s will is irresistible, there is no reason for God to judge that anything is wrong.
There are only two possible logical responses to this. Either the premise (God‘s will is irresistible) is correct, and the deduction (God has no right to find fault) is false; or the premise is incorrect and so the argument collapses. 2

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Kampf um das osmanische Erbe

jerusalem-1712855.jpgAlexander Schick (Sylt) hat mich auf diesen Artikel in der Luzerner Zeitung über die Situation in Jerusalem aufmerksam gemacht:

ISRAEL ⋅ Die Türkei inszeniert sich als Beschützerin der Palästinenser und schickt Pilger mit türkischen Fahnen nach Ostjerusalem. In Israel schlägt man bereits Alarm.

Im Konflikt um den Jerusalemer Tempelberg mischt auf muslimischer Seite ein neuer Akteur mit. Es ist die Türkei, deren Regierung die Verteidigung der dortigen Moscheen vor dem Griff des, wie Präsident Erdogan ihn nennt, ­israelischen «Terror- und Besatzungsstaats» zur Chefsache erhoben hat.

So finden neuerdings auf dem Berg türkische Pilger und ­palästinensische Erdogan-Verehrer zu lauten Demonstrationen zusammen, bei denen türkische ­Nationalfahnen geschwungen und Erdogan-Poster hochgehalten werden – manche tragen sogar den Fes, die in osmanischer Zeit übliche Kopfbedeckung.

Im Dezember kam es bereits zu einem Zwischenfall, der beinahe eine diplomatische Krise ausgelöst hätte. Als israelische Polizisten einigen belgisch-türkischen Aktivisten, die als türkische Flagge aufgemachte rote ­T-Shirts trugen, den Zutritt zum Moscheenareal verweigerten, wurden die Türken handgreiflich. Sie wurden verhaftet und kurze Zeit später des Landes verwiesen.

(…)

Plakate im armenischen Viertel abgerissen

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LEID? – vom richtigen Umgang mit einem angstmachenden Thema

cross-3080144_1920.jpgSelten war ich so berührt, wie diese Woche, als ich von einem langjährigen christlichen Weggefährten hörte, dass seine Frau plötzlich von einer schrecklichen Krankheit „erwischt“ wurde! Trotzdem postete er auf FB:

„Nur die Lieder, welche man weinend gesungen hat, hat man wirklich verstanden!“

– und zitierte dazu das bekannte Heilslied von A.H. Francke:

Nun aufwärts froh den Blick gewandt
und vorwärts fest den Schritt
Wir gehn an unsers Meisters Hand
und unser Herr geht mit.

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Nachlese: Symposium „Öffnung der Ehe – Folgen für alle“ …

ehe für alle.jpgAm 20.01.2018 fand in FFM das von berittender Polizei geschützte Symposium „Öffnung der Ehe – Folgen für alle“ statt: hier eine Nachlese im Sinne der Verlinkung auf die Videos (leider nur auf FB). Evtl. folgt ein Kommentar …

Prof. Dr. Jörg Benedict: »´Ehe für alle` – stiller Verfassungswandel oder offener Verfassungsbruch?«

 

Birgit Kelle: »Leihmutterschaft: Wie Menschenhandel wieder salonfähig gemacht wird«

 

open theism …

time-3103599_960_720.jpgDr. Hanniel Strebel hat als Stellungnahme zum Artikel Gott hat keinen Plan für dein Leben  einen wichtigen Artikel zum „Offenen Theismus“ geschrieben: in idea-CH hat ein Mitarbeiter vom ICF Basel und theol. Lehrer in Chrischona tatsächlich offen gelehrt, was die Überschrift „Gott hat keinen Plan für dein Leben“ sagen will … – hier die Antwort auf biblipedia:

Der Offene Theismus schliesst die Lücke in der nach-evangelikalen Dogmatik: Eine Stellungnahme

Chef-Theologe von ICF propagiert offen einen theologisch liberalen Kurs

Ich kenne Manuel Schmid nicht persönlich. Er präsentiert sich als chilliger Familienvater, auf der Höhe der (spätmodernen) Zeit. Den Doktortitel von der Uni Basel hat er in der Tasche. Er ist „Teaching Pastor“ der ICF-Truppe Basel und gleichzeitig Chef-Theologe („Theologiebeauftragter“) der ICF-Bewegung. Er doziert an Chrischona und am IGW, zwei massgeblichen freikirchlichen Ausbildungsstätten der Schweiz. Fachlich hat er in freikirchlichen Reihen eine Lücke geschlossen, nämlich eine Aktualisierung der Gotteslehre.

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Das Wort vom Kreuz …

Kreuz USH2Das Kreuz – Stolperstein der Theologie

Dr. Markus Till, mein Biblipedia-Blogger-Kollege hat einen wichtigen Artikel zum Kern unserer Botschaft platziert: „Das Kreuz – Stolperstein der Theologie“

Der stellvertretende Opfertod Jesu ist der innerste Kern des Evangeliums. Die theologische Verwirrung um die Bedeutung des Kreuzes zeigt, wie sehr das vorherrschende Schriftverständnis der Kirche schadet.

„Heute geht’s ans Eingemachte.“ Mit diesen Worten beginnt Dr. Thomas Breuer seinen Worthaus-Vortrag über die Bedeutung des Kreuzestodes.1 Auch der ehemalige Präses der EKD, Nikolaus Schneider, sieht in der Kreuzestheologie den „Eckstein und Stolperstein“ der Theologie- und Kirchengeschichte.2 Der Theologe Werner Thiede spricht gar vom „Kernbestand“ und „innersten Heiligtum aller großen Konfessionen“.3 Ihnen allen ist also klar: Beim Kreuz geht es um den innersten Kern des Evangeliums. Wer die Kreuzestheologie ändert, verpasst dem Christentum keinen neuen Haarschnitt –  er nimmt eine Herztransplantation vor.

Umso seltsamer wirkt es auf mich, wenn immer wieder behauptet wird: Ein liberales Schriftverständnis ändere doch gar nichts an den Kernaussagen des Evangeliums. In den wesentlichen Dingen seien sich doch alle einig.4 Nirgendwo wird diese Behauptung deutlicher widerlegt als bei der Frage nach der Bedeutung des Kreuzestodes.

Weshalb ist Jesus am Kreuz gestorben?

Jahrzehntelang war für mich die Antwort auf diese Frage simpel und sonnenklar: Für mich! Um meiner Vergehen willen! Die Strafe liegt auf ihm, damit ich Frieden habe. Sein Opfer hat meine Schuld bezahlt („gesühnt“). Mein Schuldschein hängt am Kreuz. Deshalb habe ich freien Zugang zu Gott und mein Name steht im Buch des Lebens.

Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass es bei diesen allerzentralsten Aussagen des Christentums irgendetwas zu diskutieren gäbe. Weit gefehlt! Vor einigen Jahren wurde ich erstmals mit einer theologischen Welt konfrontiert, in der bei dieser Frage überhaupt gar nichts klar ist, im Gegenteil: Ein ganzer Wust an „Deutungen“ des Kreuzestodes schwappte mir entgegen.5 Nur eines war für einige dieser Theologen ganz sicher: Meine simple Sühneopfererklärung sei jedenfalls grundverkehrt6, denn:

„Gott braucht kein Opfer und schon gar kein Blut“

So formuliert es sowohl der Theologieprofessor Wilfried Härle7 als auch Dr. Breuer in seinem Worthaus-Vortrag1. Prof. Härle ergänzt: „Wird diese Einsicht verloren wird alles vom Ansatz her falsch.“ Und Dr. Breuer legt in seiner vernichtenden Kritik der Sühneopfertheologie nach: „Ein Gott der Menschenopfer braucht ist nicht der gütige Vater, es ist nicht Jahwe, es ist der Gott Moloch. Es ist kein Gott dem man vertrauen kann.“ „Jesu Tod an sich ist sinnlos.“ „Erlösend ist nicht der Tod am Kreuz, erlösend ist allein die Liebe Gottes.“

Bei solchen Sätzen atme ich tief durch. Worthaus ist schließlich kein ultraliberales Skeptikerportal, sondern wird von Christen quer durch alle Denominationen und Prägungen gehört und geschätzt. Und Dr. Breuer ist mit dieser Sichtweise ja nicht allein. Gebahnt wurde diese Entwicklung schon lange vor ihm von prägenden protestantischen Theologen wie Friedrich Schleiermacher8 oder Rudolf Bultmann9, die sich damit deutlich von der reformatorischen Kreuzestheologie10 absetzten. 1986 erklärte der Theologe Christoph Blank, dass keine Lehre des Christentums größeren Schwierigkeiten begegne als die Lehre vom stellvertretenden Sühnetod.11 Inzwischen hält Christoph Wiesing die Sühneopfertheologie im protestantischen Raum „aus guten Gründen für weitgehend abgelöst.“ Selbst engagierte Pfarrer würden ihm sagen: „Das glaubt bei uns keiner mehr.“ 12 In der Tat berichtete ‚Die Welt‘ schon 2009 darüber, wie auch führende Theologen und Kirchenleiter die Sühnetheologie verworfen haben. Was ist da nur passiert?

Was spricht gegen die Lehre vom stellver­tre­tenden Sühneopfer?

Die Argumente, die von verschiedensten Seiten vorgebracht werden, sind vielfältig. Die geläufigsten lauten in etwa wie folgt:

 

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Date your wife …

20 Anregungen für Verabredungen mit deiner Frau

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Ron Kubsch hat mich auf den Gedanken gebracht diese Tipps hier weiter zu geben.

Der Pastor Justin Buzzard hat ein Buch über die Beziehungen von Mann und Frau geschrieben, dass vor allem an die Verantwortung der Männer appelliert. Gerade Männer, die immer beschäftigt sind, sei es mit der Lektüre wichtiger Bücher, dem Schreiben oder dem pastoralen Dienst, dürfen sich angesprochen fühlen. Ein Beziehungskiller ist übrigens das Smartphone.

Sicher kann man kritisieren, dass einige Vorschläge etwas schlicht sind, aber besser schlichte Beispiele, als gar nicht drüber nachzudenken.

Hier ein Auszug aus den 20 Date Ideen

2. Mache eine Liste von zehn Dingen, die deine Frau gerne unternimmt. Jedes Mal, wenn du mit deiner Frau ausgehst, könnt ihr eines dieser zehn Dinge unternehmen.

3. Beginne gemeinsam mit deiner Frau ein neues Hobby; probiert etwas Neues aus, auf das ihr beide gespannt seid.

4. Habt ein klassisches Date: ein Abendessen und ein Kinofilm. Führ deine Frau zu einem Abendessen und einem Film aus, den sie schauen will.

Weiterlesen Date your wife …