Erweckung und liberale Theologie

Hast Du schon einmal eine Erweckung erlebt?

Kennst Du diese knisternde Atmosphäre beim Singen von Anbetungsliedern, weil jeder spürt: ER ist in unserer Mitte! Warst Du schon mal in so einer Gruppe, in der Bibelworte und Bibelarbeiten förmlich aufgesogen werden, weil jeder spürt: Es ist SEIN Wort. Es ist Wahrheit, die uns frei macht und uns IHM näher bringt! Kennst Du Gebetstreffen, in denen Menschen auf Knien den Himmel bestürmen, weil sie spüren: Es hängt letztlich alles an IHM und an seinem Wirken! Hast Du schon mal erleben dürfen, wie in so einer Atmosphäre Menschen zum Glauben kommen, sich tiefgreifend verändern und heil werden? Ich hatte schon einmal das Vorrecht, eine kleine, lokale Erweckung erleben zu dürfen. Ich werde das nie vergessen. Mein Herz brennt bei dem Gedanken daran.
Umso trauriger ist es, auch miterleben zu müssen, dass man diese Geistesgegenwart nicht festhalten kann. Man hat sie nicht im Griff. Und wenn die Liebe zu Jesus schwindet, dann wird das Singen plötzlich zum Spaltpilz, weil der Musikgeschmack halt verschieden ist. Dann werden Bibelworte plötzlich als einengendes Gesetz empfunden. Dann werden wundersame Bibelgeschichten, die man Gott bis dahin völlig selbstverständlich zugetraut hat, plötzlich zur intellektuellen Herausforderung. Und irgendwann meint man, liberale Theologie sei die Lösung, weil sie intellektuell befriedigender, weniger gesetzlich und weniger einengend erscheint.
Aber mir geht es so: Liberale Theologie langweilt mich. Ich empfinde sie als kraftlos und leer. Sie wirft uns doch nur auf uns selbst zurück. Ich glaube immer noch: Dieses wilde, befreiende Leben, diese heiße, alles verändernde Liebe Gottes, die die Kirche Jesu seit 2000 Jahren in allen Kulturen und selbst unter schwierigsten Umständen wachsen lässt, verbirgt sich genau hinter diesen biblischen Worten. Deshalb wil ich ihnen auch weiterhin vertrauen und mich direkt so von ihnen prägen lassen, wie sie mir begegnen. Ja, es stimmt: Biblische Rechtgläubigkeit bringt noch keine Erweckung. Aber leidenschaftliches und kraftvolles christliches Leben gibt es halt auch nicht ohne ein tiefes, vertrauensvolles Ergriffensein von den Worten der Apostel und Propheten.
Ich glaube: Deutschland braucht mehr als alles andere eine neue Erweckung. Nichts weniger sollten wir erhoffen. Für nichts weniger sollten wir gemeinsam beten. Und einer der ersten Schritte in diese Richtung ist, dass wir die Bibel wieder als das nehmen, was sie ist: Gottes heiliges und kraftvolles Wort, das uns widerspricht, das uns entzündet, das uns aufrüttelt, prägt und verändert. Wenn Christen gemeinsam ihre Knie beugen im Gebet und sich neu orientieren an Gottes Wort, dann dürfen wir umso mehr erwarten, dass Gott wieder das tut, was er immer wieder getan hat: Er schenkt seinen Geist, damit Menschen leidenschaftlich IHM folgen und trotz aller Schwächen und Fehler kraftvoll seine Zeugen sind.
Markus Till in FB (30.05.2021)

Das stärkste Argument für die Existenz Gottes – John Lennox (engl.)

What is the strongest argument supporting the existence of God?


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Dr. Markus Till: „Wie viel Wahrheit braucht geistliche Einheit?“ (2/2)

Der zweite Vortrag der neuen Initiative Bibel & Evangelium: Bibel

Die Initiative Bibel & Evangelium (IBE) ist eine Gemeinschaft von geistlichen Leitern und Mitarbeitern im Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG).

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Dr. Markus Till: „Wie viel Wahrheit braucht geistliche Einheit?“ (1/2)

Der erste Vortrag der neuen Initiative Bibel & Evangelium: Kreuz

Die Initiative Bibel & Evangelium (IBE) ist eine Gemeinschaft von geistlichen Leitern und Mitarbeitern im Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG).

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„NEUE SCHRIFTROLLE“ VOM TOTEN MEER

WAS WURDE WIRKLICH GEFUNDEN? Hier finden Sie Hintergrundinformationen, um die Sensationsmeldung aus der Weltpresse richtig einordnen zu können:

Tagespresse:

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McGrath über Lewis …

https://de.wikipedia.org/wiki/Alister_McGrath

Alister McGrath über die fünf wichtigsten Bücher von C.S.Lewis:

  • Pardon ich bin Christ
    Immer noch eine der besten und am meisten gelesenen Darlegungen zur Verteidigungen des christlichen Glaubens. Seine scharfsinnige Herangehensweise und die erleuchtende Bildkraft der Sprache haben auch nach 60 Jahren immer noch Kraft zum Nachdenken anzuregen.
  • Narnia (1. Band): der König von Narina – eigentlich der 2. Band …
    Die erste (herausgegebene) und auch beste der Chroniken von Narnia führt uns in das geheimnisvolle Reich Narnias ein und stellt uns die Kinder vor, die es erforschen und schließlich verändern. Eine der besten Illustrationen für die apologetische Kraft einer guten Geschichte.
  • Die Abschaffung des Menschen
    Kein einfaches Buch, und doch stellt es eine meisterhafte Kritik einer bestimmten Art des Naturalismus und der darauf aufbauenen „Bildungsphilosophien“ dar. Es lohnt sich, es langsam und mit Bedacht zu lesen.
  • Narnia (7. Band): der letzte Kampf
    Das siebte und letzte Buch der Chroniken von Narnia setzt die Hoffnung auf ein neues Narnia. Auch wenn es an einigen Stellen umstritten ist, hat Lewis‘ Erkundung der „endzeitlichen Gefilde“ viele dazu gebracht, sich näher mit dem Christentum zu beschäftigen.
  • Flucht aus Puritanien
    Auch ein schwieriges Buch, aber das sich lohnt genauer betrachtet zu werden. Es war das erste Buch, das Lewis unter seinem eigenen Namen veröffentlichte. Er verwendet das Bild einer Straße, um seine Bekehrung zum Christentum zu erklären, und enthält eine meisterhafte Kritik des Freudianismus, neben einer starken  Darstellung der Sehnsucht und ihrer Bedeutung für unsere Suche nach Gott.

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CBE – unterwegs …

neues Werbevideo von unterwegs: der Bibelschule, die viel unterwegs ist …

Jetzt anmelden trotz Corona!

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Die behauptete / wirkliche Krise der Evangelikalen: eine Empfehlung

Die Evangelikalen haben eine Krise, oder sind selbst eine … – dazu ein analytisch wertvoller Artikel von Paul Bruderer den man dringend empfehlen muss:

Vielleicht darf er aber auch mit einer kleinen Korrektur versehen werden:

“da draußen” (in Afrika und weltweit) sind ein Haufen ‚evangelikaler Dispensationalisten‘, die genauso wie die von Paul B. benannten Vorbilder u.a. auch damit beschäftigt sind “Brunnen zu graben” …

— Hal Lindsay ist / war auch in dispensationalistischen Kreisen eine exzentrische, schillernde Figur!

Und im Übrigen ist das mit “Alter Planet Erde wohin …” (1973) eben auch schon fast 50 Jahre her – dass sage ich als jemand der gestern über Matthäus 24 gepredigt hat … – es wäre für Thorsten Dietz (TD) daher nur fair, wenn er zeigen könnte, dass heutige evangelikale Missionare oder Missionswerke (die einer disp. Theologie folgen), tatsächlich auf Grund ihrer Theologie kein Interesse an der „ganzheitlichen“ Situation vor Ort haben … — wir sollten nicht in TD „Falle“ (genannt: „Hal Lindsay“) tappen…

Ich kenne kein nennenswertes „midstream-evangelical“ Werk von Christen disp. Prägung, die so ticken! Ihre Theologie verbietet es ganz sicher nicht. Wir haben z.B. in unserer Gemeinde „Dank Corona“ aktuell wieder viel mehr Kontakt in zoom-Gebetsreffen zu ca. 10 befreundeten Missionaren / Ehepaaren weltweit:

nahezu alle sind mehr oder weniger “Dispis” und nahezu alle sind – neben ihrem missionarischen Eifer für das “Seelenheil” der örtl. Bevölkerung (ja, dass ist ihr Schwerpunkt …) auch — zeitlich gesehen sicher mind. gleichermaßen — in sozialen Projekten engagiert:

    • ein Sprachkurs in Paris mit Westafrikanern,
    • eine Krankenstation im Senegal,
    • ein Computerkurs in Niger,
    • eine Kleiderkammer in Spanien,
    • ein Kindertreff in Rumänien,
    • eine Knastarbeit / Frauenhaus in Zentralasien,
    • ein Lingustikprogramm / Schreib- und Sprachkurs in Papua N.,
    • eine Essensausgabe in einem Flüchtlingcamp und
      eine Kleiderkammer und Nachhilfekurse in Griechenland,
    • eine Erdbebenhilfe in Kroatien, usw.

Nur zwei von zehn Missionare in Nord- und Südamerika sind tatsächlich v.a. mit der Ausbildung von Bibelschülern beschäftigt … — aber das ist hoffentlich auch noch erlaubt unter „Evangelikalen“ …?

Foto: https://pixabay.com/de/photos/wasser-brunnen-trinkbrunnen-197334/

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