Weitergehen?

Jeder der weitergeht … (2Joh 9)


Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist. 8 Seht auf euch selbst, damit ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt! 9 Jeder, der weitergeht[1] und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! 11 Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken. (2Joh 7-11)

Kürzlich im Hauskreis stieß ich auf diese mir sehr bekannte Passage. Und trotz meiner Sozialisation bei den ‚Exklusiven‘[2] ist mir eine Sache neu aufgegangen. Es gibt eine Wendung in 2Joh 9, die bzgl. der Identität Jesu als der ‚fleischgewordene‘ Sohn Gottes (2Joh 7), von einem ‚weitergehen‘ spricht, dass kritisiert wird:

Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht

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Tikis Abschied

Als Buchhändler in München-Neuhausen (nordwestlich der ‚Donnersberger Brücke‘) hatten wir natürlich ‚Tikis‘ Bücher aus dem Claudius-Verlag, aus dem gleichen Stadtteil (nordöstlich der ‚Donnersberger Brücke‘) im Regal.
Sicher: als ‚christliche Fachbuchhandlung‘ im evangelikalen Sinn war man zunehmend über die Inhalte irritiert, hat es aber doch meist als kreative Ausdrucksform protestantischer Frömmigkeit à la ‚Tiki‘ abgetan … – das ist mittlerweile 15 Jahre her

Gestern hat Ron Kubsch nun im Theoblog den altersbedingten Abschied von Werner Küstenmacher ‚als Prediger bei der Evangelischen Morgenfeier‘ des BR wie folgt kommentiert:

In gewohnt kreativer Weise hat sich Werner Küstenmacher (Tiki) bei der Evangelische Morgenfeier verabschiedet. Nicht nur das. Der Pfarrer sprach offen über seine Abschiede vom dem christlichen Glauben, der uns ein für allemal überliefert ist (vgl. Jud 3).

(…)

 

Ich empfehle, die Sendung nachzuhören und herauszuschälen, wie im Namen von Vernunft und Menschlichkeit das Evangelium völlig umgedeutet und so weit entleert wird, dass es nur eine trügerische Hoffnung vermittelt.

Dort findet sich auch der Radio-Mitschnitt der ‚Evangelischen Morgenfeier‘ …

Zudem hat der Theoblog seinerzeit eine Kommentierung und Buchbesprechung von Dr. Falko Hornschuch zu ‚Gott 9.0‘ vorgelegt.

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70 Jahre Israel

Am 25. Januar hielt der Israelkenner und Nahostexperte Alexander Schick den Multimedia-Vortag „70 Jahre Israel“. In seinen Ausführungen ging Schick sowohl auf die geschichtlichen Hintergründe des Volkes Israel im „Heiligen Land“ ein, als auch auf die politischen Spannungen, die nicht erst seit der Staatsgründung 1948 die Menschen in der Region belasten. Zahlreiche Reisen nach Israel (unter anderem als Reisegruppenführer) halfen Alexander Schick über die Theorie der Geschichtsbücher hinaus, die Menschen in Palästina tiefer zu verstehen.

Die spannenden und dramatischen Umstände der Staatsgründung und die Machtspiele der Weltpolitik, die noch heute dieses kleine, aber für die Weltgeschichte vielleicht einflussreichste Land, bestimmen, hat Alexander Schick mit aufschlussreichen Fotos und in flotter, kenntnisreicher Rede dargestellt.

Zu dem Vortrag, der in den Räumen der Christlichen Gemeinde in der Boschetsrieder Straße 123 stattfand, kamen ca. 120 Besucher. Der Eintritt war frei.

‚full house‘-besetzt, bis in den Vorraum …

Die Vorträge der letzten 3 Jahren im Großraum München finden sich hier:

vgl. auch die Webseite von A. Schick: https://www.bibelausstellung.de

nonbiblipedia

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Scham …

Andreas Ebert (Kirchberg) hat – im Vorfeld des H3-Seminars (zur Christlichen Ethik) – am Freitagabend 11.01.2019 in Unterschleißheim einen spannenden Vortrag gehalten:

  • Scham – warum sich der Mensch seiner Nacktheit schämt …‘

Das Thema mag zunächst langweiliger klingen, als es tatsächlich ist: jedenfalls reisten knapp 100 (meist) junge Leute aus mehreren Gemeinden im Großraum München – trotz winterlichen Wetterbedingungen –in den Norden Münchens. Es war so spannend, dass spontan einige Tagesgäste tags drauf das H3-Seminar verstärkten …

Ebert betonte zunächst, dass er nicht über ein negatives Schamgefühl spricht (weil man z.B. etwas Peinliches erlebt habe), sondern die biblische Scham meint, die aus der Schöpfungsordnung – genauer gesagt mit der Setzung Gottes nach dem Sündenfall – begründet wird. Belegtext ist auch hier der Basistext der Bibel:

Dies ist die Entstehungsgeschichte des Himmels und der Erde, (…) als sie geschaffen wurden. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden. Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht. (1Mos 2,4a.24-25)

(…)

Und die Frau sah, dass der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für die Augen und dass der Baum begehrenswert war, Einsicht zu geben; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch ihrem Mann bei ihr, und er aß. Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. (1Mos 3,6-7)

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70 Jahre Streit um das ‚Heilige Land‘

70 Jahre ORT WEB.jpgMultimediavortrag

von Alexander Schick

70 Jahre Israel – Streit um das Heilige Land

Freitag, 25. Januar 2019, 19.30 Uhr

  • Veranstalter: Christliche Gemeinde Boschetsrieder Straße II
  • Ort: Boschetsrieder Str. 123, 81379 München
  • Eintritt frei

70 Jahre Streit um das ‚Heilige Land‘ weiterlesen

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Der Kampf ums Bibelverständnis

checkmate-1511866_1920Gerne gebe ich einen Auszug zu den „wegweisenden Erkenntnissen“ aus dem Blog von Dr. Markus Till zu dem Buch „Biblische Hermeneutik“ von Prof. Gerhard Maier und zum Bibelverständnis weiter:

Wir hatten es auf brink4u schon einmal in 2016 empfohlen:


AUSZUG
„Biblische Hermeneutik“: Dieses Buch von Prof. Gerhard Maier hätte ich am liebsten maierjedem Theologen zu Weihnachten unter den Baum gelegt. Der Autor ist mir schon lange ein Begriff, schließlich war er 4 Jahre lang Landesbischof meiner württembergischen Landeskirche. Dass er zugleich ein herausragender Theologe ist, war mir auch schon zu Ohren gekommen. Tatsächlich ist sein Buch „Biblische Hermeneutik“ nichts weniger als ein grundlegender Ruf zur Umkehr in der Theologie. Maier setzt sich intensiv mit der sogenannten „historisch kritischen Methode“ (HKM) auseinander, die aktuell eine fast uneingeschränkte Dominanz besitzt:

„Die Meinung, „dahinter können wir nicht mehr zurück“, ist eine der am weitesten verbreiteten, auch im Kreise sog. „evangelikaler“ Theologen. … Noch 1971 konnte Richter schreiben: „Das Recht, die historisch-kritische Methode anzuwenden, ist heute … in der Theologie unbestritten“. Dabei ist allen klar, dass die „Kritik“ nicht nur die (selbstverständliche!) Aufgabe des Unterscheidens wahrnimmt, sondern ein „kritisches“ Beurteilen der biblischen Aussagen, ihre Bejahung oder Verwerfung, kurz: die Sachkritik an der Bibel, einschließt.“ (S. 214)

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#socratesinthecity

socratesinthecity; am 13.03.2014 veröffentlicht

Eric Metaxas and Socrates in the City present an evening with John Lennox, Professor of Mathematics at Oxford University, at the Union Club in New York City on January 31, 2013.

Dr. Lennox explores a method for reading and interpreting the first chapters of Genesis without discounting either science or Scripture.

  • https://www.youtube.com/user/socratesinthecity
  • https://socratesinthecity.com/
Am 20. Januar 2018 brachten wir einen Artikel von Dr. Berthold Schwarz zur Apologetik in biblipedia. Und wir schließen das Jahr mit einem apologetischen Artikel von Dr. John Lennox:
  • „Das stärkste Argument, warum die Würde des Menschen besonders ist (ggü. der sonstigen ‚Natur‘) …? – Gott wurde einer von Ihnen“!
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Naturwissenschaftlich denken und christlich glauben

naturwissenschaft

Wüstegarten hat einen alten Artikel zum Spannungsfeld Naturwissenschaft und Glauben aufgepeppt und in seinem Blog veröffentlicht:

Quelle: http://wuestegarten.de/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben/


Wenn in einer heidnischen Familie auf einer Insel der Südsee ein Kind an Ruhr erkrankt, geht sein Vater zum Wahrsager. Der stellt mit Hilfe des Palmblatt-Orakels fest, auf welchen Zauber die Krankheit des Kindes zurückzuführen ist. Daraufhin geht der Vater zum Medizinmann, der den entsprechenden Gegenzauber macht, um die Krankheit zu vertreiben.

In diesem Denken hat die Naturwissenschaft noch keinen Platz. Die natürlichen Zusammenhänge zwischen Ansteckung, Krankheit und Heilung werden außer acht gelassen. Man führt die Krankheit auf eine übernatürliche Ursache zurück und geht mit magischen Mitteln gegen sie vor. In solchen Gegenden der Welt treten bei der Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus keine naturwissenschaftlichen Probleme auf. Von dieser Seite her steht dem christlichen Glauben nichts im Wege.

Bei uns in Europa liegen die Dinge anders. Wir sind zwar nicht allesamt Naturwissenschaftler, aber die Naturwissenschaft bestimmt unser Denken doch sehr stark. Alles, was in unserer Welt geschieht, sehen wir in natürlichen Zusammenhängen. Für alles suchen wir einen natürlichen Grund.

Für uns Christen geht die Welt nicht in der Natur auf; aber die Natur mit ihren Ordnungen hat auch für uns ein großes Gewicht. Bewusst oder unbewusst versuchen wir alles, was über die Natur hinausgeht, mit ihr in Einklang zu bringen. Gelingt uns das nicht, dann leiden wir darunter. Ob das nötig ist, ob die Spannungen zwischen christlichem Glauben und naturwissenschaftlichem Denken in jedem Fall durchzustehen sind, ist eine offene Frage. Könnte es nicht sein, dass wir als Christen in mancher Hinsicht unnötig leiden? Dass wir ein schlechtes Gewissen haben, wo ein solches gar nicht am Platze ist? Die Zahl der Menschen, die verstandesmäßig an die Fragen des Glaubens herangehen, ist bei uns heute sehr groß, besonders in der jungen Generation, die mit der modernen Wissenschaft und Technik heranwächst. Eine Klärung der anstehenden Probleme ist darum sehr dringlich.

Um zu einer klaren Sicht der Dinge zu kommen, wollen wir versuchen, uns den geschichtlichen Werdegang der Naturwissenschaft in ihrem Verhältnis zum christlichen Gottesglauben zu vergegenwärtigen.

Weiterlesen im Original

vgl.:

  • http://wuestegarten.de/artikel-zu-besonderen-anlaessen/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben-teil-2/
  • http://wuestegarten.de/artikel-zu-besonderen-anlaessen/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben-teil-3/
  • https://brink4u.com/2016/09/22/vom-umsturz-einer-weltordnung/

 

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Termine in München

Ich weiß nicht, wie es Euch geht: aber der Herbst hier in München ist schon wird wieder recht voll – Nein, nicht auf der „Wies’n“; hier sind ein paar gute Termine:

  • 03.10.2018: Christus-Tag (München) – Vortrag von Vishal Mangalwadi und Gottesdienst mit Prof. Dr. Rolf Hille (Paul-Gerhardt-Kirche, München-Laim, Mathunistraße 23-27, 16:00-19:00 Uhr) – https://www.christustag-bayern.de/
  • 12.10.2018: Herbst-JiM (‚Jesus in München‘) – übergemeindlicher Jugendabend über Biographien aus dem Buch der Richter: Simson (Ortlerstraße 8, 19:00 Uhr)
  • 17.11.2018: 13. Regionaltagung München (‚Wort + Wissen‚) – „Mensch und Schöpfung angesichts aktueller Kontroversen“ mit Prof. Dr. Edith Düsing, Dr. Bernhard Kaiser (FEG Mitte, Mozartstraße 12, ab 10:00 Uhr) – https://www.wort-und-wissen.de/veranstaltungen/uploads/Konferenzen/muenchen_2018.pdf

Vishal Mangalwadi war zuletzt im Herbst 2017 zum Reformationsfest des cvmd in München. Prof. Hille hat in letzter Zeit im Zusammenhang mit „Bibel und Bekenntnis“ theol. konservative Akzente gesetzt:

  • https://www.bibelundbekenntnis.de/allgemein/prof-dr-rolf-hille-literaturbericht-zu-ulrich-parzany-man-muss-gott-mehr-gehorchen-als-den-menschen-ein-appell-zum-mutigen-bekenntnis/
  • https://www.bibelundbekenntnis.de/biblische-lehre/jesus-und-die-religionen/
  • https://www.bibelundbekenntnis.de/stellungnahmen/glauben-christen-und-muslime-an-den-gleichen-gott/
  • https://www.bibelundbekenntnis.de/biblische-lehre/dass-ihr-fuer-den-glauben-kaempft-apologetik-und-homosexualitaet-von-tobias-eissler/

In dem von Prof. Hille herausgegebenen Buch „Verantwortlich glauben“ finden sich u.a. auch zwei Artikel von Prof. Düsing.

  • Fotonachweis: Fotolia_5295139_Subscription_Monthly_M

 

 

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Männer der 2. Reihe …

Im H3 (4. Jahrgang) ging es zu Beginn im Sept. 2018 wieder mal um Kirchengeschichte:

  • … nachdem in den ersten drei Jahrgängen von H3 verschiedene Perioden der Kirchengeschichte behandelt wurden [frühe Kirche, Mittelalter, Neuzeit (Pietismus, Heiligungs- und Pfingstbewegung, Brüderbewegung]), …
  • … sollte in dem vierten Jahrgang aus fünf Perioden der Kirchengeschichte je eine Biographie exemplarisch herausgegriffen werden, …

 

Dabei wurde jeweils ein Mann aus der 2. Reihe ausgewählt; also: Bonifatius (statt Augustinus), Jan Hus (statt Wyclif), Bucer (statt Luther), Spangenberg (statt Zinzendorf), Kelly (statt Darby) …

Weiterlesen …

 

  • Bildnachweis: Gellinger / 3159 Bilder, auf  https://pixabay.com/de/buch-lesen-alt-literatur-seiten-1659717/

 

 

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