Fortbildung a la Dallas …

Bildschirmschuß: https://www.dts.edu/

Ein Freund hat heute auf diese Seite im bekannten Dallas Theological Seminary (DTS) verwiesen: https://courses.dts.edu/; dort finden sich kostenlose Online-Bibel-Kurse; die aktuellen Kursangebote:

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Die Evangelikalen – eine bemerkenswerte Rezension

14./16.02.2020, Nachtrag:
Am 10.02.2020 hat Jürgen Mette, der Verfasser von „Die Evangelikalen“, durch Vermittlung von Dr. Markus Till sich per Mail an mich (bzw. biblipedia) gewandt und unsere Kommentierung der Rezension von Dr. Thomas Schirrmacher (in Teilen zu Recht) zu kritisieren.

Aus dem sich anschließenden Schriftverkehr heraus, habe ich einige Aussagen in dieser Kommentierung überarbeitet, ergänzt, bzw. gelöscht. Nach dem Dialog sehe ich stärker als zuvor, dass Mettes Buch nicht nur eine theologische Bewertung der Evangelikalen darstellt (die mir zu flapsig ist – und bleibt …), sondern eben auch einen biografisch-subjektiven Erfahrungsbericht darstellt (dem ich auch menschliche Stärken abgewinnen kann).

Es sollte nicht sein, dass theologische Streitfragen auf persönlicher Ebene durchschlagen. Wo das geschehen ist, bitte ich Jürgen Mette um Entschuldigung! – Andererseits ist sein Buch und die Antwort von Thomas Schirrmacher und anderer Rezensenten zu Recht eine öffentliche Auseinandersetzung, die wohl auch notwendig bleibt …


25.01.2020, Kommentierung der Rezension von

Thomas Schirrmacher, ‚Theologischer ‚Streit‘ muss sein und gehört zur DNA der Evangelischen Allianz – oder: Warum ich Streitgespräche liebe. Ein offener Brief an Jürgen Mette zu seinem Buch „Die Evangelikalen“‘,

in: ‚Glauben und Denken heute‘ (Ausgabe 2/2019, Nr. 24/13. Jahrgang, Seite 8-24)

Kaum kam die neue Ausgabe von Glauben und Denkenheraus, da stellte Rod Nolte am 23.01.2020 in einem theologischen Forum in FB eine kurze Zusammenfassung aus Thomas Schirrmachers o.g. Kritik an dem Buch von Jürgen Mette. Die Evangelikalen. Weder einzig noch artig. Eine biografisch-theologische Innenansicht. 2019 Gerth Medien zusammen: wir geben eine überarbeitete Fassung mit freundlicher Genehmigung von Rod Nolte weiter (4 Seiten) – wer mehr Zeit hat, lese Schirrmachers Original (17 Seiten) … [1]

Schirrmacher legt eine bemerkenswerte Rezension zu Mettes Buch vor!


Schirrmachers Kritik ist in der Tat fundamental. Mette hat in den sozialen Medien angekündigt, erst dann zu antworten, wenn er sich mit seinem Kritiker getroffen hat: man darf hoffen, dass er die Argumente von Schirrmacher ernstnehmen und darauf eingehen wird. Zu stark sind die von Schirrmacher aufgezeigten logischen Widersprüche und Inkonsistenzen in Mettes Buch, als das sie unbeantwortet bleiben sollten.

Hier ein paar Schneisen in Kurzform … – und hier die pdf dazu.

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Buchbesprechung: „Die Brüder und die Lehren der Gnade“

https://bruederbewegung.de/personen.html

Vor einiger Zeit haben wir auf brink4u einen Kommentar zu den „five points“ herausgegeben, um einer zunehmenden Emotionalisierung der sogenannten „Calvnismus-Debatte“ in eher heilsgeschichtlich denkenden Kreisen entgegenzuwirken …

Die Brüderbewegung stand in der eigenen Wahrnehmung vieler ‚Brüder‘ lange Zeit als Bollwerk gegen eine theol. Vereinahmung von reformierter Seite: gab es doch eine lange Tradition in ihrer Literatur, die sowohl den Calvinismus, als auch den Arminianismus als theologische Schulen (‚Systeme‘) zurückwies.

Umso überraschender dürfte es für manche sein, die nun in deutscher Übersetzung vorliegende Fassung des Buches von Mark R. StevensonDie Brüder und die Lehren der Gnade Wie stand die Brüderbewegung des 19. Jahrhunderts zur calvinistischen Heilslehre?‘ in Händen zu halten! Waren die ‚Brüder‘ letztlich doch eindeutige ‚Calvinisten‘? Man darf hoffen, dass ‚beide Seiten‘ ihre Hausaufgaben machen und mit dem postulierten Ergebnis dieser historischen Untersuchung zurück zur Schrift gehen und diese Frage unaufgeregt am Original studieren …

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Warum ich kein Charismatiker …

Arne Kopfermann, 2010, wikipedia

Wolfram Kopfermann hat in den 80-iger Jahren die Debatte um die Ev. Landeskirche als auch die Frage des ‚Charismatismus‘ in Deutschland entscheidend geprägt. Von 1978 bis 1988 war Kopfermann Leiter der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche in Deutschland. 1988 legte er sein Amt als Pastor in der St.-Petri-Kirche nieder, trat aus der Evangelisch-lutherischen Landeskirche aus und gründete in Hamburg die charismatische Anskar-Kirche, die seitdem von ihm geleitet wurde.

Vater

Diesen Schritt begründete er im Nachgang ausführlich in einem seinerzeit vielbeachteten Buch: „Abschied von einer Illusion : Volkskirche ohne Zukunft“ (1990). Sympatisch auch, dass er als ‚Charismatiker‘ eine kritische Selbstreflektion pflegte und Auswüchse der eigenen Bewegung kritisch hinterfragte: „Macht ohne Auftrag : warum ich mich nicht an der „geistlichen Kriegführung“ beteilige“ (1994). Ziemlich genau vor einem Jahr wurde er im Alter von 80 Jahren heimgerufen.

Sohn: geschrieben mit Tränen

Sein Sohn Arne Kopfermann ist ein sehr bekannter christlicher Liedermacher (von mehr als 600 Liedern …), Popmusiker, Musikproduzent und Sachbuchautor. In dem Buch „Mitten aus dem Leben“ (2017) verarbeitete Kopfermann den Tod seiner Tochter Sara (2014). Nun hat Arne Kopfermann nachgelegt und ein Interview in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift ‚Aufatmen‘ angekündigt, das schon vor Veröffentlichung Furore machte: „Warum ich kein Charismatiker mehr bin …“

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David Gooding (1925-2019)

David Gooding (März 2008); (c) Myrthlefield Trust

David Gooding und John Lennox haben seit den frühen 90-iger Jahren durch Ihre Bücher, Seminare und Vorträge – als auch durch ihre persönliche Ausstrahlung – einen großen Einfluß auf mein Verständnis vom Umgang mit und Nachdenken über der Bibel gehabt.

Seine Bücher zum Lukas-Ev., zu Johannes 13-17, dem Hebräerbrief und der Apostelgeschichte haben eine herausragende Stellung in meiner Bibliothek gefunden …

Unvergessen sind auch Goodings Vorträge zum 4. Buch Mose auf der Glaubenskonferenz christlicher Gemeinden, in Saalfelden (28.-30.10.1994): „Die großen Rebellionen Israels in der Wüste als Warnung für unser Christenleben“; oder seine Vorträge in Rothenburg o.d.T. (2003).

Unsere Begeisterung für seine Arbeit fand seinen Niederschlag in über 20 Artikeln auf diesem Blog; beispielhaft:

Zu Recht warben die Veranstalter in Rothenburg (2003):

David Gooding ist in vielen Ländern für seine frische und hilfreiche Auslegung biblischer Bücher bekannt. Er hat die Gabe, Zusammenhänge der Heiligen Schrift aufzuzeigen und in unsere Zeit zu übersetzen, so dass Gottes Wesen hervorscheint und zu freudiger Nachfolge motiviert.

David W. Gooding (16.9.1925 – 30.8.2019) wurde am 30. August 2019 im fast vollendeten 94. Lebensjahr heimgerufen, um bei seinem Herrn zu sein. Am Donnerstag, den 7. November, findet ein Dankgottesdienst in der Crescent Church in Belfast statt. Wer ein Zeichen der Wertschätzung senden möchte, schicke es bitte per E-Mail an info@myrtlefieldhouse.com.

Hier der Nachruf auf Myrtlefield Trust:

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20 Jahre IGUW

Dr. Jürgen Spieß & Prof. Dr. John Lennox im Duo
Q&A „Da li je nauka sahranila Boga?“ ETF Belgrade 31 10 2013

Gründe für den Glauben – 20 Jahre Institut für Glaube und Wissenschaft

Heute kann sich jeder seine Filterblase und seine Weltanschauung selbst aussuchen. Und so zeigen sich nicht nur in der politischen Landschaft tiefe Risse in der Gesellschaft. Bundespräsident Steinmeier rief 2018 dazu auf, miteinander im Gespräch zu bleiben. Sind wir im Gespräch mit Andersdenkenden, und wenn ja, wie? Reden ist die Basis für Beziehung.

Aber gutes Reden lebt vom wahrhaftigen Inhalt. Genau darin sehen wir seit nunmehr 20 Jahren unseren Auftrag als Institut für Glaube und Wissenschaft: den Dialog zwischen christlichem Glauben, Weltan-schauungen und den Wissenschaften zu führen und andere für diesen Dialog zu befähigen. Den Glauben begründen können – Fachleute nennen das Apologetik.

Gemeinsam mit Institutsgründer Dr. Jürgen Spieß, dem langjährigen Berater Prof. Dr. John Lennox und weiteren Gästen wollen wir darüber nachdenken, wie wir heute den Dialog der Weltanschauungen einladend führen können.

Programm

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Spurgeon reloaded

Die Schatzkammer Davids

Die Schatzkammer Davids wurde neu gesetzt (von Fraktur auf lateinische Schrift); zudem mit ausführlichen Fußnoten zu den Zitaten von Spurgeon versehen.

gebunden (5 Bände im Schuber), 5352 Seiten
ISBN / EAN: 978-3-86699-372-3

Und das coolste: auch in diesem Fall ist diese Bibliothek als pdf im Downloadbereich erhältlich …

Link zum CLV-Server

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Erwählung und freier Wille …




In Vorbereitung einer Veranstaltung am kommenden Wochenende kam ich bei meinen Recherchen auf die Webseite von David Rieke, dessen ‚Benutzerhandbuch‚ in einem Privatverlag auf deutsch rausgekommen ist.

  • Seinen Artikel zu dem alten Thema fand ich erfreulich ausgewogen! Auch wenn die ‚Zeit-Ewigkeit‘-Diskussion uns exegetisch gesehen relativ bald aus dem Ruder läuft, ist es (philosophisch) doch eine spannende Frage

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Weitergehen?

Jeder der weitergeht … (2Joh 9)


Denn viele Verführer sind in die Welt hinausgegangen, die nicht Jesus Christus, im Fleisch gekommen, bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist. 8 Seht auf euch selbst, damit ihr nicht verliert, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangt! 9 Jeder, der weitergeht[1] und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! 11 Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken. (2Joh 7-11)

Kürzlich im Hauskreis stieß ich auf diese mir sehr bekannte Passage. Und trotz meiner Sozialisation bei den ‚Exklusiven‘[2] ist mir eine Sache neu aufgegangen. Es gibt eine Wendung in 2Joh 9, die bzgl. der Identität Jesu als der ‚fleischgewordene‘ Sohn Gottes (2Joh 7), von einem ‚weitergehen‘ spricht, dass kritisiert wird:

Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht

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Tikis Abschied

Als Buchhändler in München-Neuhausen (nordwestlich der ‚Donnersberger Brücke‘) hatten wir natürlich ‚Tikis‘ Bücher aus dem Claudius-Verlag, aus dem gleichen Stadtteil (nordöstlich der ‚Donnersberger Brücke‘) im Regal.
Sicher: als ‚christliche Fachbuchhandlung‘ im evangelikalen Sinn war man zunehmend über die Inhalte irritiert, hat es aber doch meist als kreative Ausdrucksform protestantischer Frömmigkeit à la ‚Tiki‘ abgetan … – das ist mittlerweile 15 Jahre her

Gestern hat Ron Kubsch nun im Theoblog den altersbedingten Abschied von Werner Küstenmacher ‚als Prediger bei der Evangelischen Morgenfeier‘ des BR wie folgt kommentiert:

In gewohnt kreativer Weise hat sich Werner Küstenmacher (Tiki) bei der Evangelische Morgenfeier verabschiedet. Nicht nur das. Der Pfarrer sprach offen über seine Abschiede vom dem christlichen Glauben, der uns ein für allemal überliefert ist (vgl. Jud 3).

(…)

 

Ich empfehle, die Sendung nachzuhören und herauszuschälen, wie im Namen von Vernunft und Menschlichkeit das Evangelium völlig umgedeutet und so weit entleert wird, dass es nur eine trügerische Hoffnung vermittelt.

Dort findet sich auch der Radio-Mitschnitt der ‚Evangelischen Morgenfeier‘ …

Zudem hat der Theoblog seinerzeit eine Kommentierung und Buchbesprechung von Dr. Falko Hornschuch zu ‚Gott 9.0‘ vorgelegt.

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