Wuestegarten: eine Falle für Logiker …

puzzle-1721465.jpgFrüher hat Sie ja bei mir im Blog geschrieben … – jetzt hat die „Krähe“ aus Wüstegarten wieder mal einen Knaller gesetzt: ich stelle ihn trotzdem mal mutig zur Diskusson, obwohl es mich in die Nähe eines Calvinisten setzt … – pardon: wuestegarten meint ja genau, dass das nicht ihr Ding ist, in eine Schublade zu gehören, oder?

Die Schrift sagt zum Pharao: „Eben hierzu habe ich dich erweckt, damit ich meine Macht an dir erzeige, und damit mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde“. So denn, wen er will, begnadigt er, und wen er will, verhärtet er. 1

Heiliger Paulus! Ein provokanteres Beispiel ist dir nicht eingefallen, um die Frage zu erörtern, ob etwa Ungerechtigkeit bei Gott ist?

Die Vermutung – nämlich dass Gott ungerecht ist – liegt nahe, hören wir ihn doch feierlich verkünden „Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehasst“, als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten. Als Begründung wird uns lediglich das „nach seinem eigenen Vorsatz“ vorgestellt – Gott rechtfertigt sich durch gar nichts vor dem Menschen und ist so vermessen sich nicht rechtfertigen zu wollen.

Du weißt ja, Paulus, was der Mensch auf den obigen Schriftvers ohne zu zögern entgegnet:
Warum tadelt er noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden?

Wenn Gottes Wille unwiderstehlich ist, hat Gott noch irgendeinen Grund, irgendetwas zu tadeln?

Die Entgegnung, die beiden einzigen denkmöglichen Alternativen, die uns der Logiker, die Schrift mit seinen rationalen und moralischen Prinzipien überprüfend, präsentiert:

If God‘s will is irresistible, there is no reason for God to judge that anything is wrong.
There are only two possible logical responses to this. Either the premise (God‘s will is irresistible) is correct, and the deduction (God has no right to find fault) is false; or the premise is incorrect and so the argument collapses. 2

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Nachlese: Symposium „Öffnung der Ehe – Folgen für alle“ …

ehe für alle.jpgAm 20.01.2018 fand in FFM das von berittender Polizei geschützte Symposium „Öffnung der Ehe – Folgen für alle“ statt: hier eine Nachlese im Sinne der Verlinkung auf die Videos (leider nur auf FB). Evtl. folgt ein Kommentar …

Prof. Dr. Jörg Benedict: »´Ehe für alle` – stiller Verfassungswandel oder offener Verfassungsbruch?«

 

Birgit Kelle: »Leihmutterschaft: Wie Menschenhandel wieder salonfähig gemacht wird«

 

Apologetik – Gesundheitsmittel für Christen und Ortsgemeinden

herz im holzDr. Berthold Schwarz hat in der neuen Plattform biblipedia kürzlich diesen Artikel gepostet, den wir hier gerne wieder geben:

Kürzlich diskutierten wir auf Facebook über die Möglichkeit oder die Notwendigkeit einer „Apologetik-Offensive“ unter allen, die mit Freude und mit ernst Christen sein wollen. Dieses Thema ist jedenfalls auch mein Anliegen. Daran möchte ich gerne mitwirken. Ich bin dafür!

Herausforderungen:

  1. Seit Jahren beobachte ich den Trend unter frommen Ortsgemeinden in ganz Deurschland, dass „Lehre“ im Sinne von „biblische Dogmatik für alle Christen“ kein begehrter Renner ist, sondern eher als unnötig abgelehnt wird. Stattdessen stehen emotionale Erbauung, erfahrungsgeleitete Praxisthemen, schnelle Umsetzung von praktikablen Ideen für Gemeindeaufbau und Evangelisation hoch im Kurs.
  2. Da Lehre aber die Grundlage von jeder Praxis ist (was oft gar nicht wahrgenommen wird), die jedoch unterernährt für wenige Interessierte der Gemeinde vor sich hin dümpelt, ist die Notwendigkeit für Apologetik fast gar nicht auf dem Schirm, wenn man überhaupt unter Gemeindeleitungen erkannt hat, wie wichtig Apologetik für gesundes Gemeindeleben ist.
  3. Eine Internet-Plattform usw. mit apologetischen Themen reicht daher nichts aus. Was „wir“ brauchen sind engagierte Christen, die vor Ort in den Gemeinden konstruktiv Lehre und Apologetik als „Gesundheitsmittel“ hoch halten. Dazu braucht es gut aufbereitete Infos von Webseiten und aus guter Literatur.
  4. Das reicht aber letztlich jedoch auch noch nicht aus. Im Grunde muss irgendwie eine ansprechende Plattform installiert werden, die wie Worthaus, Hartl & Co. die Kommunikationswege nutzt, die „heute“ gerne genutzt werden:

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Grandioser Start: Biblipedia stürmt die Charts

 hat in seiner unnachahmlichen Art den Start von biblipedia kommentiert:

Kalenderwoche 01 in Deutschland: Der Start von Biblipedia zum 01.01.18 ist das heftig umstrittene Thema Nummer eins in der christlichen Bloggerszene. Die ganze erste Woche steht die Pressemitteilung auf Platz 1 bei Theo-Radar (ca. 1700 Zugriffe bis heute). Viele weitere Biblipedia-Artikel tauchten im Laufe der Start-Woche in den Charts auf. Als ganz besonderes Highlight erreichen mit Dr. Hanniel Strebel und Dr. Markus Till zwei Biblipedia-Autoren ebenfalls auf Theo-Radar die Top 10 der erfolgreichsten christlichen Blogger 2017.
Die christliche Blogosphäre bedankt sich bei Biblipedia auf ihre ganz besonders charmante Art: Es gibt trotz über 500 Biblipedia-Beiträgen überhaupt keine inhaltliche, sondern nur ganz dezente formale Kritik, dies werten wir als Kompliment unter Kollegen [z.B. Männer mit einer Mission ]

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Luther und Erasmus über Freiheit (br-alpha)

https://screenshots.firefoxusercontent.com/images/b84e6a32-ea9b-4c50-a094-f0730a422e16.pnghttps://screenshots.firefox.com/P61XRovzQoLf0vAi/www.br.de

Eine interessante Diskussion zu der religionsphilosophischen Frage nach dem „freien Willen“ zwischen dem Reformator und dem Humanisten (24.11.2017, LMU) …

https://www.br.de/mediathek/video/denkzeit-luther-und-erasmus-ueber-freiheit-av:5a15cb57fb1a88001c7350f9

  • ARD alpha
  • 30.12.2017, 22:30 Uhr
  • FSK: 0
  • 63 Min.
  • Online verfügbar bis 30.12.2022

 

The Greek New Testament (Tyndale House)

Grundlagenarbeit bleibt wichtig: Tyndale House (Cambridge) hat mit Unterstützung von Crossway ein neue Ausgabe des griechischen NTs produziert:

Mitarbeiter waren u.a. die beiden Herausgeber Dr. Dirk Jongkind (St. Edmund’s College, University of Cambridge) and Dr. Peter Williams (Tyndale House, Cambridge).

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Dauerbrenner Leid …

Leid.jpgDr. Christian Hofreiter (RZIM) spricht zum 3. Mal in München:

WARUM LÄSST GOTT LEID ZU?
ANTWORTEN AUF EINE DER GRÖSSTEN FRAGEN DER MENSCHHEIT.
Der wohl intellektuell schlagkräftigste und persönlich zutiefst empfundene Einwand gegen monotheistische Religionen ist das Argument, dass ein allmächtiger, allwissender, liebender Gott unmöglich so viel verheerendes Leid in der Welt zulassen könne. Im Vortrag wird dieser Einwand nicht nur philosophisch-theoretisch erörtert, sondern auch in seiner persönlich-existentiellen Wucht ernst genommen und aus christlicher Sicht aufgegriffen.

DR. CHRISTIAN HOFREITER, Religions-, Kultur- und Wissenschaftsforscher, ist Direktor des Zacharias Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube in Wien und Research Fellow am Oxford Centre for Christian Apologetics.

23. Februar 2018, 20:00 Uhr
Hofbräukeller,
Innere Wiener Straße 19, 81667 München
Eintritt frei.

Polygamie – Jugendorganisation FDP

Zu Recht hat idea auf die Position der Jungen Liberalen in Schleswig-Holstein verwiesen:

Die regionale Jugendorganisation der FDP forderte über das soziale Netzwerk Facebook, „das eheliche Zusammenleben mit mehr als einem Partner“ zu erlauben: „Wer mit wem und mit wie vielen sein/ihr Leben teilt, ist keine Angelegenheit, die ein weltanschaulich neutraler Staat zu regeln hat.“ Die entsprechenden Paragrafen im Strafgesetzbuch sollten gestrichen werden. (…)

Darauf ist ein Mann mit vier Frauen zu sehen. Kritiker auf Facebook schrieben, dass das Bild die muslimische Vorstellung der Ehe eines Mannes mit mehreren Frauen propagiere. Die Jungen Liberalen antworteten darauf, dass „auch eine Heirat zwischen einer Frau und mehreren Männern selbstverständlich okay“ sei und der Vorschlag „nicht für eine bestimmte Personengruppe“ gedacht sei. (…)

Es geht dabei nicht nur um die Aussage „Jugendorganisation der FDP im Norden will Vielehe erlauben“ (so idea-Titel), sondern auch um die Kritik der FDP-Jugend mit ihren eigenen Waffen (Idee: Peter Zangerl in FB, die auch idea „zitiert“):

  1. wenn Menschen weder Besitz noch Eigentum eines anderen sind und „wer mit wem und mit wie vielen seine / ihre Zeit plant und teilt, (…) keine Angelegenheit“ ist, die den Ehepartner etwas angeht, dann betrifft sie auch nicht den/die aktuelle/n Lebensabschnittspartner/in des/der „Jungen Liberalen“?
  2. Wenn es egal ist „wer mit wem und mit wie vielen [und wie lange] sein / ihr Leben plant und teilt“ und das kein Staat zu regeln hat, wozu dann noch eine staatlich  legitimierte Ehe?
  3. Spricht das Bild nicht Bände und bestätigt die sexistische Sicht der „Moderne“: Polygamie als die Siuation EINEs „Typen“ mit VIER Frauen? Fast schon die traditionelle, muslimische Rollenbildern die die FDP da verbreitet?

vgl.: https://brink4u.com/2017/11/11/ehe-fuer-alle-fortschritt-wohin/
und: https://brink4u.com/2017/08/11/ehe-fuer-alle-nachlese-mit-quellenangabe/

A Rationale for Premillennialism …

vlach-300x300Der Theologe Michael J. Vlach *)

hat kürzlich in einer FB-Gruppe einen lesenswerten Artikel zum „Reich Gottes“ mit folgenden Worten veröffentlicht:

I recently did a paper on premillennialism for the Pre-Trib conference. It’s now available.

Der Titel des Artikels lautet:

Mit freundlicher Genehmigung der Diskussionsgruppe „Progressive Dispensationalism: Discussion and Dialogue“ in FB, stellen wir das Papier hier zur Diskussion.

kingdom

Weiterlesen A Rationale for Premillennialism …

STH Basel – Ringvorlesungen und mehr

STH

Dort auch Vorträge von …