cvmd – Vorschau 2018

Kaum ist das „Reformations-Event“ in München mit Vishal Mangalwadi Geschichte, hat der cvmd eine neue Veranstaltung im Rennen:

CHRISTIAN HOFREITER
WARUM LÄSST GOTT LEID ZU?

– Antworten auf eine der größten Fragen der Menschheit

23. Februar 2018, 20 Uhr
Hofbräukeller, Innere Wiener Straße  19
81667 München
Eintritt frei.

Zu Recht schreiben die Veranstalter:

Der wohl intellektuell schlagkräftigste und persönlich zutiefst empfundene Einwand gegen monotheistische Religionen ist das Argument, dass ein allmächtiger, allwissender, liebender Gott unmöglich so viel verheerendes Leid in der Welt zulassen könne.

Der Vortrag von Dr. Christian Hofreiter (Direktor des Zacharias Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube, Wien) will diesen Einwand nicht nur philosophisch-theoretisch erörtern …

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Münchner Hochschultage 2017

In München sind hochkarätigen Veranstaltungen an der LMU zu erwähnen:

Hochschultage 2017e.jpg

NOV6 SOLA Fide – Wird die Wissenschaft den Glauben begraben?
Mo 19:00   von Hochschultage München 2017: Hat der Glaube ausgedient?

NOV7 SOLA Gratia – Muss ich mich für mein Leben rechtfertigen?
Di 10:15     von Hochschultage München 2017: Hat der Glaube ausgedient?

NOV7 SOLA Gratia – Muss ich mich für mein Leben rechtfertigen?
Di 12:00     von Hochschultage München 2017: Hat der Glaube ausgedient?

NOV8 SOLA Scriptura – Liefert die Bibel Good News oder Fake News?
Mi 19:00    von Hochschultage München 2017: Hat der Glaube ausgedient?

NOV9 SOLUS Christus – Wer braucht Jesus?
Do 19:00    von Hochschultage München 2017: Hat der Glaube ausgedient?

 

Gründlich lesen – die Erfahrung des Christlichen

Anselm Grün ist ein Meister der Manipulation (vgl. auch hier). Schade, dass das so viele Leser gar nicht bemerken.

Im nachfolgenden Zitat verpasst er allen, die an der Verlorenheit der Menschen jenseits von Christus festhalten, das Prädikat: Fundamentalisten. Mehr noch, er bescheinigt ihnen, Paulus falsch verstanden zu haben und nimmt für sich selbst in Anspruch, Paulus korrekt zu deuten. Nämlich: Die Begegnung des Apostels mit dem gekreuzigten und auferstandenen Jesus ist eine von vielen möglichen Erfahrungen, die ein Mensch, der sich nach Verwandlung und Erneuerung sehnt, machen kann.

Hier (Paulus, Verlag Kreuz, 2007, S. 171):

Wenn manche fundamentalistischen Christen sich auf Paulus berufen mit ihrer Meinung, alle, die nicht an Christus glauben, seien verloren, dann haben sie Paulus missverstanden. Paulus achtet die Menschen in ihrer jeweiligen Religion und in ihrer philosophischen Ausrichtung. Er versucht, das Gemeinsame in seiner Botschaft herauszuarbeiten. Aber zugleich kommt er immer wieder auf das Entscheidende seiner religiösen Erfahrung zu sprechen: seine Begegnung mit Jesus Christus, der für uns gekreuzigt worden und am dritten Tag auferstanden ist. Diese Erfahrung greift die religiösen Sehnsüchte der Menschen nach Verwandlung und Erneuerung auf, kritisiert sie aber zugleich und befreit sie von allen Projektionen, die wir auf unserem spirituellen Weg oft auf Gott werfen und so sein Wesen verstellen.

Ein weiteres Beispiel: Was ist der Kern der paulinischen Gnadentheologie in Römer 7? Die Antwort von Anselm Grün (S. 142): „Nur wenn die Menschen den Mut finden, sich selbst, ihn sich zu verurteilen oder abzuwerten, anzunehmen, werden sie menschlicher und vermögen das, was Gott von ihnen will, zu erfüllen.“ Paulus wird damit zum Vorbild für die Tiefenpsychologie (S. 142):

Die Therapie vermittelt dem Menschen, dass er das, was in ihm ist, anschauen soll, ohne es zu bewerten. Indem er sich mit allem, was er in seinem Herzen wahrnimmt, annimmt, hebt sich auf einmal sein sittliches Niveau. Er integriert die Schattenseiten in sein Leben und wird so fähig, das zu verwirklichen, was das Gesetz eigentlich von ihm wollte.

Weitere Artikel: Gründlich lesen #03-01

Countdown: Vishal …

Nur noch 10 Tage bis zum Reformations-Happening in MUC:

Vishal MVISHAL MANGALWADI

DAS BUCH DER MITTE

WIE WIR WURDEN, WAS WIR SIND. DIE BIBEL ALS HERZSTÜCK WESTLICHER KULTUR

»Allein die Schrift«, lehrte einst Martin Luther. Doch die Bibel wurde aus der Mitte gedrängt und dieser Verlust ist heute mit Händen zu greifen. Vishal Mangalwadi zeigt in seinem Vortrag, wie stark die Heilige Schrift unsere Gesellschaft prägte. Menschenrechte und Menschenwürde, Hilfe für sozial Schwache, technologischer Fortschritt oder die Entwicklung der Demokratie : die Botschaft der Bibel inspirierte unzählige Menschen, sich dafür einzusetzen.

31. Oktober  2017, 20  Uhr
Alte Kongresshalle, Theresienhöhe  15, 80339 München, Eintritt  frei.

 

 

Nashville Erklärung in deutsch

Stellungnahme zur Sexualität aus biblischer Sicht jetzt in deutscher Sprache

Der „Rat für biblisches Mannsein und Frausein“ (engl. „Council on Biblical Manhood and Womanhood“, abgekürzt CBMW) hat im August 2017 eine Erklärung zur menschlichen Sexualität vorgelegt. Die sogenannte „Nashville Erklärung“ (engl. „Nashville Statement“) nimmt zu Fragen Stellung, die seit Jahren kontrovers diskutiert werden, darunter Homosexualität, polygame oder polyamoröse Beziehungen sowie die Geschlechterrollen.

Gottes wunderschöne Schöpfungsordnung

Ausgehend von der Beobachtung, dass die westliche Kultur im 21. Jahrhundert zunehmend post-christlich geworden ist und begonnen hat, „ganz neu zu definieren, was es heißt, ein menschliches Wesen zu sein“, ruft die Nashville Erklärung die Kirche dazu auf, Gottes wunderschöne Schöpfungsordnung, so wie sie in der Heiligen Schrift niedergelegt und in der Natur erkennbar ist, dankbar zu bejahen. „Wir gehören nicht uns selbst. Unsere wahre Identität als männliche und weibliche Personen wurde uns von Gott verliehen. Zu versuchen, etwas anderes aus uns selbst zu machen als das, wozu Gott uns geschaffen hat, ist nicht nur töricht, sondern zum Scheitern verurteilt“, heißt es in der Erklärung. Sie mahnt zur Anerkennung der Gleichwertigkeit von Mann und Frau und zugleich zur Bejahung der Verschiedenheit zwischen den Geschlechtern.

Sexualität als Gabe für den Ehebund

Die Nashville Erklärung enthält 14 Artikel mit Bekräftigungen und Verwerfungen. Artikel 2 bekennt sich etwa zur Sexualität innerhalb der Ehe und verwirft, dass irgendein Begehren jemals Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe rechtfertigen dürfe. Der Artikel 8 bekräftigt, „dass Menschen, die sich vom gleichen Geschlecht sexuell angezogen fühlen, durch den Glauben an Jesus Christus ein reiches, fruchtbringendes und Gott wohlgefälliges Leben führen können, indem sie, wie es allen Christen geboten ist, in Reinheit leben“. Abgelehnt wird hingegen, dass die sexuelle Anziehung für das gleiche Geschlecht ein Bestandteil von Gottes ursprünglicher, guter Schöpfung sei.

Weiterlesen Nashville Erklärung in deutsch

Wüstegarten: das kann was werden

Ein neuer Stern an Himmel der Blogger:

  • Meine Kollegin Katharina Wallhäußer hat einen Blog gestartet: http://wuestegarten.de
  • Auf brink4u hatte Sie vor allem über Weltreligionen geschrieben (5 Artikel)

In ihrer unnachahmlichen Demut schreibt Sie:

Hier veröffentliche ich Artikel zu Themen und Personen, die mich interessieren, und Büchern, die ich lese.

Das fällt im Wesentlichen in die Bereiche Geschichte, Religion und Philosophie, womit 800px-Adolf_Eichmann_at_Trial1961.jpgnatürlich so gut wie gar nichts gesagt ist. Jeder für sich genommen ist wie ein Ozean, aus dem ich mit einem Fingerhut schöpfe. 🙂
Für keines dieser Themen bin ich soetwas wie ein Experte. Meine Beschäftigung damit entspringt rein privatem Interesse.

Aber lesen Sie selbst, was Sie über Adolf Eichmann und das Böse zu sagen hat!

Hier Ihr Artikel „Vom Umsturz einer Weltordnung“ von vor genau einem Jahr!

nto_iacobi2Erasmus‘ Novum Instrumentum omne markiert den Beginn der neutestamentlichen Textkritik, 1. Ausgabe von 1516 (Faksimile)

 

DAS BUCH DER MITTE – München, 31.10.

VISHAL MANGALWADI, kommt am 31.10.2017 nach München!

Thema: WIE WIR WURDEN, WAS WIR SIND.
DIE BIBEL ALS HERZSTÜCK WESTLICHER KULTUR

»Allein die Schrift«, lehrte einst Martin Luther. Doch die Bibel wurde aus der Mitte gedrängt und dieser Verlust ist heute mit Händen zu greifen.

Vishal Mangalwadi zeigt in seinem Vortrag, wie stark die Heilige Schrift unsere Gesellschaft prägte.

Menschenrechte und Menschenwürde, Hilfe für sozial Schwache, technologischer Fortschritt oder die Entwicklung der Demokratie :

die Botschaft der Bibel inspirierte unzählige Menschen, sich dafür einzusetzen.

 

31. Oktober  2017, 20  Uhr
Alte Kongresshalle, Theresienhöhe  15, 80339 München, Eintritt  frei.

Weiterlesen DAS BUCH DER MITTE – München, 31.10.

Interview zur Arbeit des cvmd

Der cvmd veranstaltet in München apologetische Veranstaltungen (cvmd.eu), die Arguemente für die Glaubwürdigkeit des christlichen Glaubens darlegen sollen:

  • im Oktober 2015 wurden z.B. vom cvmd Vorträge von Dr. William Lane Craig in München angeboten
  • dazu wurde im Nachgang ein Interview mit dem privaten Sender „Radio Horeb“ (horeb.org) über die Zielsetzung des cvmd’s aufgezeichnet, dass  mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht werden darf:
  • https://www.dropbox.com/s/0ki4t43cs7l3shd/Radio%20Horeb%20Interview.mp3?dl=0

 

Am 31.10.2017 (Reformationstag 500 Jahre) wird Dr. Vishal Mangalwadi – wie schon zuvor die Debatte Beckermann / Craig (2015) – in der Alten Kongreßhalle sprechen:20171031_vishal-m

 

Der neue Paulus

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Ron Kubsch hat aus seinen Vorträgen der letzten Jahre zur sogenannten „Neuen Paulusperspektive“ ein Buch gemacht … –

„Die „Neue Paulusperspektive“ tritt mit dem Anspruch auf: Der Apostel, den wir bisher zu kennen glaubten, sei nicht viel mehr als eine Fiktion gewesen.“

Aber seht seinen eigenen Text:


Die neutestamentliche Wissenschaft diskutiert seit vielen Jahren über die sogenannte „Neue Paulusperspektive“ (engl. „New Perspective on Paul“, abgekürzt meist als „NPP“, siehe dazu auch hier und hier). Die Bezeichnung, die auf einen Aufsatz von James D. G. Dunn aus dem Jahr 1983 zurückgeht, steht für eine theologische Strömung, die die Paulusexegese heute durchdringend prägt und der von manchen Bibelauslegern eine epochale Bedeutung zugeschrieben wird. Die „Neue Paulusperspektive“ tritt mit dem Anspruch auf: Die Paulusauslegung hat bisher versäumt, die Paulustexte innerhalb ihres historischen Kontextes zu deuten. Wenn wir die Brillen der theologischen Traditionen ablegen und zum Verstehen des Neuen Testaments das frührabbinische Judentum heranziehen, begegnen wir dem wahren Apostel Paulus. Der Apostel, den wir bisher zu kennen glaubten, sei nicht viel mehr als eine Fiktion gewesen.

Kubsch_PaulusBei der neuen Sichtweise geht es nicht allein um einen akademischen Diskurs. Neben strittigen Themen wie etwa Antijudaismus, Bundestheologie, Gesetzesfunktion oder Reich Gottes werden auch Kernaspekte der Rechtfertigungslehre verhandelt. Im Raum steht nicht weniger als die große Frage: „Haben wir zentrale Gesichtspunkte des Evangeliums bisher falsch verstanden?“

So manche Entwicklungen in der Praktischen Theologie und Missionswissenschaft, denken wir nur an den missionalen Ansatz, die Transformationstheologie oder die aktuelle Faszination für die politische Theologie, haben mehr mit der NPP zu tun, als das auf den ersten Blick erkennbar ist. Die Befürworter der neuen Sicht betonen die Inklusivität des Evangeliums und das Herabkommen des Himmelreiches auf die Erde. Wir hören Sätze wie: „In der Bibel bedeutet Erlösung nicht: Gott errettet die Menschen aus der Welt heraus, sondern Erlösung ist die Errettung der Welt an sich.“

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