Der Kampf ums Bibelverständnis

checkmate-1511866_1920Gerne gebe ich einen Auszug zu den „wegweisenden Erkenntnissen“ aus dem Blog von Dr. Markus Till zu dem Buch „Biblische Hermeneutik“ von Prof. Gerhard Maier und zum Bibelverständnis weiter:

Wir hatten es auf brink4u schon einmal in 2016 empfohlen:


AUSZUG
„Biblische Hermeneutik“: Dieses Buch von Prof. Gerhard Maier hätte ich am liebsten maierjedem Theologen zu Weihnachten unter den Baum gelegt. Der Autor ist mir schon lange ein Begriff, schließlich war er 4 Jahre lang Landesbischof meiner württembergischen Landeskirche. Dass er zugleich ein herausragender Theologe ist, war mir auch schon zu Ohren gekommen. Tatsächlich ist sein Buch „Biblische Hermeneutik“ nichts weniger als ein grundlegender Ruf zur Umkehr in der Theologie. Maier setzt sich intensiv mit der sogenannten „historisch kritischen Methode“ (HKM) auseinander, die aktuell eine fast uneingeschränkte Dominanz besitzt:

„Die Meinung, „dahinter können wir nicht mehr zurück“, ist eine der am weitesten verbreiteten, auch im Kreise sog. „evangelikaler“ Theologen. … Noch 1971 konnte Richter schreiben: „Das Recht, die historisch-kritische Methode anzuwenden, ist heute … in der Theologie unbestritten“. Dabei ist allen klar, dass die „Kritik“ nicht nur die (selbstverständliche!) Aufgabe des Unterscheidens wahrnimmt, sondern ein „kritisches“ Beurteilen der biblischen Aussagen, ihre Bejahung oder Verwerfung, kurz: die Sachkritik an der Bibel, einschließt.“ (S. 214)

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#socratesinthecity

socratesinthecity; am 13.03.2014 veröffentlicht

Eric Metaxas and Socrates in the City present an evening with John Lennox, Professor of Mathematics at Oxford University, at the Union Club in New York City on January 31, 2013.

Dr. Lennox explores a method for reading and interpreting the first chapters of Genesis without discounting either science or Scripture.

  • https://www.youtube.com/user/socratesinthecity
  • https://socratesinthecity.com/
Am 20. Januar 2018 brachten wir einen Artikel von Dr. Berthold Schwarz zur Apologetik in biblipedia. Und wir schließen das Jahr mit einem apologetischen Artikel von Dr. John Lennox:
  • „Das stärkste Argument, warum die Würde des Menschen besonders ist (ggü. der sonstigen ‚Natur‘) …? – Gott wurde einer von Ihnen“!
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Naturwissenschaftlich denken und christlich glauben

naturwissenschaft

Wüstegarten hat einen alten Artikel zum Spannungsfeld Naturwissenschaft und Glauben aufgepeppt und in seinem Blog veröffentlicht:

Quelle: http://wuestegarten.de/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben/


Wenn in einer heidnischen Familie auf einer Insel der Südsee ein Kind an Ruhr erkrankt, geht sein Vater zum Wahrsager. Der stellt mit Hilfe des Palmblatt-Orakels fest, auf welchen Zauber die Krankheit des Kindes zurückzuführen ist. Daraufhin geht der Vater zum Medizinmann, der den entsprechenden Gegenzauber macht, um die Krankheit zu vertreiben.

In diesem Denken hat die Naturwissenschaft noch keinen Platz. Die natürlichen Zusammenhänge zwischen Ansteckung, Krankheit und Heilung werden außer acht gelassen. Man führt die Krankheit auf eine übernatürliche Ursache zurück und geht mit magischen Mitteln gegen sie vor. In solchen Gegenden der Welt treten bei der Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus keine naturwissenschaftlichen Probleme auf. Von dieser Seite her steht dem christlichen Glauben nichts im Wege.

Bei uns in Europa liegen die Dinge anders. Wir sind zwar nicht allesamt Naturwissenschaftler, aber die Naturwissenschaft bestimmt unser Denken doch sehr stark. Alles, was in unserer Welt geschieht, sehen wir in natürlichen Zusammenhängen. Für alles suchen wir einen natürlichen Grund.

Für uns Christen geht die Welt nicht in der Natur auf; aber die Natur mit ihren Ordnungen hat auch für uns ein großes Gewicht. Bewusst oder unbewusst versuchen wir alles, was über die Natur hinausgeht, mit ihr in Einklang zu bringen. Gelingt uns das nicht, dann leiden wir darunter. Ob das nötig ist, ob die Spannungen zwischen christlichem Glauben und naturwissenschaftlichem Denken in jedem Fall durchzustehen sind, ist eine offene Frage. Könnte es nicht sein, dass wir als Christen in mancher Hinsicht unnötig leiden? Dass wir ein schlechtes Gewissen haben, wo ein solches gar nicht am Platze ist? Die Zahl der Menschen, die verstandesmäßig an die Fragen des Glaubens herangehen, ist bei uns heute sehr groß, besonders in der jungen Generation, die mit der modernen Wissenschaft und Technik heranwächst. Eine Klärung der anstehenden Probleme ist darum sehr dringlich.

Um zu einer klaren Sicht der Dinge zu kommen, wollen wir versuchen, uns den geschichtlichen Werdegang der Naturwissenschaft in ihrem Verhältnis zum christlichen Gottesglauben zu vergegenwärtigen.

Weiterlesen im Original

vgl.:

  • http://wuestegarten.de/artikel-zu-besonderen-anlaessen/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben-teil-2/
  • http://wuestegarten.de/artikel-zu-besonderen-anlaessen/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben-teil-3/
  • https://brink4u.com/2016/09/22/vom-umsturz-einer-weltordnung/

 

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Weshalb ich der Bibel trotzdem glaube

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Der Bibelbund hat in seiner Beilage „Biblisch Glauben und Denken“ (Nr. 120., Okt. 2018) einen lesenswerten Artikel von Prof. Schröter (1926-2018) gekürzt veröffentlicht. Diesem Text liegt ein Vortrag zu Grunde, der im Jahr 1976 auf einer Bibelbundkonferenz gehalten wurde. es ist ermutigend zu sehen, wie die gleichen Themen, die auch heute (hier, hier und hier) wieder intensiv diskutiert werden, im Hintergrund mitschwingen: Irrtumslosigkeit der Bibel, Warum vertraue ich der Bibel?

Wir drucken das 3. Kapitel des Artikels ab und verweisen sehr gerne für den vollen Text, auf die pdf des Bibelbundes (darin der Leser eine Analogie von Puzzel und Umgang mit der Bibel finden wird …):

  1. Die Teile und das Ganze120
  2. Angriffe von Atheisten auf die Glaubwürdigkeit der Bibel 
  3. Weshalb ich der Bibel trotzdem ganz und gar glaube

Ich kann sehr gut verstehen, dass man als Atheist der Bibel in keiner Hinsicht vertraut, sondern sie als eine Sammlung widersprüchlicher und empörend anmaßender Schriften versteht. Wie soll der glauben können, dem der Heilige Geist fehlt?

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Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen …

Rolf Hille hat zu dem herausfordernden Buch von Ulrich Parzany eine Buchbesprechung auf Bibel und Bekenntnis veröffentlicht:


Prof. Dr. Rolf Hille: Literaturbericht zu „Ulrich Parzany, Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Ein Appell zum mutigen Bekenntnis“

08.09.2018„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“. Mit diesem Zitat aus Apg 5,29 appelliert der Vorsitzende des Netzwerkes „Bibel und Bekenntnis“, Pfarrer Ulrich Parzany, an alle Verantwortlichen in Kirche und Gesellschaft. Es geht in einer Zeit, in der Christen in der Gefahr stehen, sich aus Angst hinter Kirchenmauern zurückziehen, darum zum mutigen Bekenntnis aufzurufen.

In seiner Einleitung beschreibt der Autor schonungslos, wie kritische Zeitgenossen Gottes Gebote missachten und die Bibel grundsätzlich infrage stellen. Stattdessen jagt die westliche Welt dem Wohlstand und Vergnügen nach und hält Gottes Wort für wenig plausibel. Selbst wenn man die 60% der Bevölkerung, die sich noch zu einer der großen christlichen Kirchen halten, anschaut, dann verdunstet doch der Einfluss des christlichen Glaubens auf allen Ebenen der Gesellschaft. Die Kirche bietet ein zerrissenes und verunsichertes Bild. Gibt es noch Orientierung?

Genau darum geht es Parzany in diesem 192 Seiten umfassenden Appell an die Öffentlichkeit in Kirche und Welt.

Ulrich Parzany, Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen – Ein Appell zum mutigen Bekenntnis, gebunden, 192 Seiten mit Schutzumschlag, SCM Hänssler, Sept. 2018 (ISBN 3-7751-5883-1), Preis: 16,99 Euro.

Hier ein Kurzfilm zur Vorstellung des Buches.

 

 

 

 

 

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Termine in München

Ich weiß nicht, wie es Euch geht: aber der Herbst hier in München ist schon wird wieder recht voll – Nein, nicht auf der „Wies’n“; hier sind ein paar gute Termine:

  • 03.10.2018: Christus-Tag (München) – Vortrag von Vishal Mangalwadi und Gottesdienst mit Prof. Dr. Rolf Hille (Paul-Gerhardt-Kirche, München-Laim, Mathunistraße 23-27, 16:00-19:00 Uhr) – https://www.christustag-bayern.de/
  • 12.10.2018: Herbst-JiM (‚Jesus in München‘) – übergemeindlicher Jugendabend über Biographien aus dem Buch der Richter: Simson (Ortlerstraße 8, 19:00 Uhr)
  • 17.11.2018: 13. Regionaltagung München (‚Wort + Wissen‚) – „Mensch und Schöpfung angesichts aktueller Kontroversen“ mit Prof. Dr. Edith Düsing, Dr. Bernhard Kaiser (FEG Mitte, Mozartstraße 12, ab 10:00 Uhr) – https://www.wort-und-wissen.de/veranstaltungen/uploads/Konferenzen/muenchen_2018.pdf

Vishal Mangalwadi war zuletzt im Herbst 2017 zum Reformationsfest des cvmd in München. Prof. Hille hat in letzter Zeit im Zusammenhang mit „Bibel und Bekenntnis“ theol. konservative Akzente gesetzt:

  • https://www.bibelundbekenntnis.de/allgemein/prof-dr-rolf-hille-literaturbericht-zu-ulrich-parzany-man-muss-gott-mehr-gehorchen-als-den-menschen-ein-appell-zum-mutigen-bekenntnis/
  • https://www.bibelundbekenntnis.de/biblische-lehre/jesus-und-die-religionen/
  • https://www.bibelundbekenntnis.de/stellungnahmen/glauben-christen-und-muslime-an-den-gleichen-gott/
  • https://www.bibelundbekenntnis.de/biblische-lehre/dass-ihr-fuer-den-glauben-kaempft-apologetik-und-homosexualitaet-von-tobias-eissler/

In dem von Prof. Hille herausgegebenen Buch „Verantwortlich glauben“ finden sich u.a. auch zwei Artikel von Prof. Düsing.

  • Fotonachweis: Fotolia_5295139_Subscription_Monthly_M

 

 

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Vorsehung Gottes – 7 Thesen

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Eine ausführliche Begründung dieser zusammenfassenden Thesen findet sich in der 16-seitigen Anlage: https://brink4u.com/wp-content/uploads/2015/01/20131104_attribute-gottes_vorherwissen_v2.pdf

Bitte: Bevor man sich provoziert fühlt: einfach mal die Vielzahl der aufgelisteten Bibelstellen selbst lesen und einer eigenen / besseren Erklärung zuführen.

 

Gottes Ratschlüsse

  • Gott ist in der Lage seine Zusagen für die Zukunft und seine Ratschlüsse einzuhalten und zu tun was ihm gefällt (4 Mo 23,19; Ps 135,6; Jes 14,24; Jes 45,1; Jes 46,10; Jes 48,14; Jer 50,45; Mt 26,24; Lk 22,22; 24,44; Apg 2,23; 3,18; Apg 4,27; 13,27; Röm 3,25; 4,17; Eph 3,11; Hebr 6,17);

 

Gottes Barmherzigkeit

  • Gottes „Reue“ bzgl. seiner nicht eingetretener Gerichte ist eher nicht wörtlich zu verstehen (1Sam 15,11.29; vgl. 1Mo 6,5-7 mit 1Mo 8,21) sondern scheint ein „anthropomorphes Reden“ von Gottes Barmherzigkeit (Jona 3,9.10; 4,2; 1Kö 20,1.5) zu sein

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R. Zacharias: Ein kurzes Leben …

Nabeel-Qureshi-und-Ravi-ZachariasQuelle: https://www.gesunde-gemeinden.de/artikel/ein-kurzes-leben-2-nabeel-qureshi/

„So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!“
(Ps 90,12)

Was ist, wenn du nicht älter wirst als Jesus wurde? Woran werden sich die Leute erinnern? Und was, wenn es nicht dich, sondern einen deiner Freunde so früh „erwischen“ würde?

Zwei Männer starben in den letzten Monaten mit 28 bzw. 34 Jahren: Avicii und Nabeel Qureshi. Beide waren sehr begabt und lebten sehr intensiv. Damit erschöpfen sich aber auch schon die Gemeinsamkeiten. Was aus ihrem Leben kann dein Herz weiser machen? – Zwei persönliche Rückblicke.

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Daniel und seine Kritiker …

Nachdem gestern veröffentlichten Link über Ariel-Ministry habe ich dort heute einen interessanten Artikel in deren Magazin zum Buch Daniel gefunden.

  • Im Leitartikel dieser Ausgabe verteidigt der auch bei uns bekannte Ausleger Dr. Roger Liebi die Authentizität des Buches Daniel gegen seine Kritiker
  • der Artikel ist übrigens eine Übersetzung des 1. Kapitels des in deutscher Sprache seit langem vorliegenden Titel, „Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel“ (kostenloser pdf-Link vom clv.de)
  • eine wirklich beeindruckende Darlegung der Glaubwürdigkeit dieses Buches auf 30 Seiten TB-Format
Alle Angriffe der Bibelkritik auf das Buch Daniel sind fehlgeschlagen! Die zur Verfügung stehenden historischen, archäologischen und sprachwissenschaftlichen Informationen weisen eindeutig darauf hin, dass das Buch des Propheten Daniel echt ist und somit entsprechend seinen eigenen Angaben aus dem 6. Jh. v. Chr. stammt.

 

Die theologischen Magazine von Ariel Ministry beschäftigen sich zwar schwerpunktmäßige mit den jüdischen Wurzeln der christlichen Theologie, sind aber auch darüber hinaus von großem Interesse. Im 2. großen Artikel der o.g. Ausgabe wird z.B. der „richtige“ hermeneutische Zugang zur Schrift verhandelt – dies lohnt mindestens einen 2. Blick:

  • Dr. David Mappes: „Literal Interpretation and Theological Method: What Is It and How to Do It?
  • und ja: hier wird eine heilsgeschichtliche Sicht der Schrift begründet …

 

Links:

Bildnachweis: twstringer / 19 images, in: https://pixabay.com/en/mesopotamian-lion-babylon-tile-2189138/

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Sieben Grundfragen, …

… auf die jeder Mensch zumindest eine gelebte Antwort gibt

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Jeder, wirklich jeder Mensch gibt eine gelebte Antwort auf die Grundfragen des Daseins. Dies sind sieben Fragen, die ich meinen säkularen Freunden gerne stelle:

  1. Woran glaubst du – nicht im Sinne von Erwartungen und Wahrscheinlichkeiten, sondern im Sinn einer Überzeugung, für die du dein letztes Hemd hergeben würdest?
  2. Wer bin ich? Was macht meine Identität aus?
  3. Was ist verkehrt an dieser Welt?
  4. Was ist die Lösung für diese Probleme?
  5. Wozu gehöre ich?
  6. Wie informiere ich mich? Was sind meine Quellen?
  7. Was ist Wahrheit? Säkular formuliert: Was passt mir (nicht)?

Ich habe die Antworten in Kurzform mündlich zusammengefasst.

Wer sich ausführlicher mit den „Filtereinstellungen“ unserer säkularen Nachbarn beschäftigen möchte, der lese meine Aufsatz „Der Sog der 98 %“.

 

  • Quelle: http://biblipedia.de/2018/05/11/sieben-grundfragen-auf-die-jeder-mensch-zumindest-eine-gelebte-antwort-gibt/
  • Bildnachweis: qimono / 434 images, in: https://pixabay.com/en/question-mark-knowledge-question-3255140/

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