Zitat der Woche: C.S. Lewis über Dialektik in der Gesellschaft

Das Spiel besteht darin, alle mit Feuerlöschern umherjagen zu lassen, wenn in Wirklichkeit eine Überschwemmung hereinbricht, oder alle auf jene Seite des Schiffes drängen zu heissen, die schon Dollbord unter Wasser ist. So machen wir es ‚modern‘, die Gefahren des Schwärmertums in dem Augenblick herauszustreichen, wenn alle in Wirklichkeit weltlich und gleichgültig werden.

Ein Jahrhundert später, wenn wir aus allen von Gefühlen berauschte Romantiker gemacht haben, richtet sich der moderne Entrüstungsschrei gegen die Gefahr des bloss ‚Verstandesmässigen‘. Zeiten der Grausamkeit warnen wir vor Sentimentalität, Zeiten der Weichlichkeit und des Müssigganges vor bürgerlicher Ehrbarkeit, Perioden der Geilheit vor Puritanismus.

– C. S. Lewis, Dienstanweisung an einen Unterteufel (110), gefunden auf der FB-Seite von Hanniel Strebel

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Shocking Beliefs of C.S. Lewis (patheos.com)

Wie man aus meinen früheren Blogbeiträgen sehen kann, bin ich ein Fan von C.S. Lewis.

Trotzdem (bzw. gerade deswegen) poste ich diesen interessanten Beitrag, weil er ganz gut auf den Punkt bringt, das auch ein begnadeter Autor wie Lewis nicht in jedem Punkt „richtig“ liegen muss (wie wir alle auch, die wir noch nicht „fertig“ sind) … – etwa seine theoretische Möglichkeit eines „purgatory“ und die damit verbundene Möglichkeit evtl. auch nach dem Tod zur Umkehr zu finden?!

Am Besten Ihr linkt Euch in den Kommentaren auf o.g. Link ein und beantwortet die folgende Frage:

  • Welches Buch von Lewis, bzw. welche Idee oder Zitat hat Dir auf deiner geistlichen reise am meisten geholfen?

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