#notinmyname …

Kürzlich stieß ich im Münchner Merkur auf Seite 1 auf einen kurzen Verweis, dass da eine „evangelikale Pastorin“ diese Show zu Gunsten des amtierenden US-Präsidenten abgezogen hat …

https://youtu.be/I4daeEacIVI

Um es klarzustellen: sie ist nach meiner Auffassung keine „evangelikale Pastorin“, sondern eine falsche Lehrerin. Selbst die meisten Pfingstler (zu denen sie wohl auch gezählt wird) würden – hierzulande – diesen Unsinn ablehnen …

Wer von ’normalen‘ Muslimen verlangt, das sie sich von Islamisten distanzieren, sollte als ‚evangelikaler Christ‘ kein Problem haben sich hier zu distanzieren:

  • nicht in meinem Namen (und dem vieler ’normaler‘ Evangelikaler) …

Das ich nochmal die taz wohlwollend zitieren würde …


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Die Hauptsache muss Hauptsache bleiben …

Tic Tac Toe, Liebe, Herz, Spielen, Strategie Spiel
https://pixabay.com/de/photos/tic-tac-toe-liebe-herz-spielen-1777859/

Egal wie man zu den vielen offenen Fragen bzgl. ‚Corona‘ steht (und da kann man auf der Sachebene viele kritische (An-) Fragen haben),

  • „die Hauptsache muss sein, dass die Hauptsache, die Hauptsache bleibt“ …

Und die Hauptsache ist für Christen, dass in den Gemeinden und in der Predigt Christus im Mittelpunkt bleibt – und das dieses Zentrum nicht dem für und wider bzgl. Corona zugesprochen wird …

Das aus freikirchlicher Feder stammende Dokument „Jesus im Mittelpunkt behalten – trotz Corona“ verfolgt genau diese Zielsetzung, die Grundlagen des christlichen Glaubens zu betonen. Wohltuend ist dabei, dass dieses Positionspapier „nicht GEGEN irgendwelche Personen oder Auffassungen“ gerichtet ist, „sondern grundlegende Aussagen des Wortes Gottes POSITIV“ formuliert.

Es ist dem Herausgeberkreis zuzustimmen:

„alles beschriebene Papier wird nicht helfen, wenn Gottes Geist nicht auf allen Seiten Verständnis, Einsicht, Demut und Liebe schenkt …“.


09.11.2020

Jesus im Mittelpunkt behalten – trotz Corona

Mit großer Sorge beobachten wir die Entwicklung der letzten Monate in vielen christlichen Gemeinden:

Während die Gemeinde Jesu durch staatlich vorgeschriebene Veranstaltungseinschränkungen sowie große seelsorgerliche und gesellschaftliche Aufgaben in dieser Zeit besonders herausgefordert wird, kommt es durch die unterschiedliche Bewertung der medizinischen und politischen Hintergründe von Corona zu erheblichen Spannungen. Die Einheit seiner Nachfolger, die unserem Herrn so wertvoll ist, gerät in Gefahr, die Liebe droht im Streit zu erkalten und das Zeugnis der Gemeinde beginnt zu leiden.

Darum bitten wir alle Gläubigen eindringlich, sich neu bei unserem Herrn und Retter Jesus Christus und seinem Wort zu treffen, um wo irgend möglich weiteren geistlichen Schaden von der Gemeinde fernzuhalten. In diesem Zusammenhang möchten wir an grundlegende Aussagen des Wortes Gottes erinnern, denen in der momentanen Situation eine besondere Bedeutung zukommt.


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Ist die Reformation vorbei? (youtube)

(c) Willhelm G. Adelberger

Die Veranstalter wollten mit der livestream-Veranstaltung „Ist die Reformation vorbei?“ …

  • sowohl die Grundzüge des ‚alten Evangeliums‘ präsentieren: „Was ist das Evangelium?“,
  • als auch eine notwendige Diskussion über Theologie und ‚Kirchengeschichte‘ anstoßen: „Was wir ‚der Kirche‘ verdanken?“

Ob Ihnen das gelungen ist, können Sie nach Lektüre der beiden Abendvorträge bewerten:


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GLAUBWÜRDIG

Können wir den Evangelien vertrauen?

von PETER J. WILLIAMS

Die vier biblischen Evangelien – Matthäus, Markus, Lukas und Johannes – sind berichten über das Leben und die Lehre Jesus von Nazareth.

Doch sind sie auch als historisch akkurat anzuerkennen?

Welche Belege gibt es dafür, dass die aufgezeichneten Ereignisse wirklich stattgefunden haben?

In dieser Argumentation für die historische Zuverlässigkeit der Evangelien untersucht der Neutestamentler Peter Williams Belege aus nichtchristlichen Quellen, bewertet den Übereinstimmungsgrad zwischen biblischen und … – lesen Sie selbst!


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J. I. Packer (1926–2020)

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James Innell Packer (22. Juli 1926 – 17. Juli 2020) war ein großer evangelikaler Theologe. Anlässlich seines Todes empfehle ich den Klassiker:

Quote J.I. Packer:

„Pelagianismus ist die natürliche Häresie von eifrigen Christen, die an Theologie kein Interesse haben.“

https://brink4u.com/2015/06/07/pelagius/

Zum Heimgang von J.I. Packer meldete „The Gospel Coaltion„:

Am 17. Juli 2020 ging J. I. Packer heim zum Herrn. Er war 93 Jahre alt.

Lebenslang war Packer ein anglikanischer Kirchenmann („Anglican churchman“), der die erste Hälfte seines Lebens in England und die zweite Hälfte in Kanada verbrachte. Am beliebtesten jedoch war er wohl in den USA. Er ist als einer der einflussreichsten, populären Theologen des 20. Jahrhunderts weithin anerkannt.

In den fast 70 Jahren seiner schriftstellerischen Tätigkeit und seines Dienstes betonte er, wie wichtig es ist, den dreieinigen Gott zu kennen, zu ihm zu beten und mit ihm zu kommunizieren. Er rief die Kirche dazu auf, Heiligkeit und Buße ernst zu nehmen, indem sie im Geist wandelt und gegen die innewohnende Sünde kämpft. Er verteidigte die biblische Autorität und setzte sich für die Sache der Katechese in der Jüngerschaft ein. Und er führte mehrere Generationen seiner geliebten puritanischen Vorfahren wieder ein, die er als die „Mammutbäume“ des christlichen Glaubens betrachtete.

Er sah sich selbst als „eine Stimme, die die Menschen auf alte Pfade der Wahrheit und Weisheit zurückrief“. Sein ganzes Leben lang widersetzte er sich der Idee, „das Neuere ist das Wahrere, nur das kürzlich (erschienene) ist anständig, jegliche Verschiebung der Grundlagen ist immer ein Schritt nach vorne, und jedes ‚zuletzt geäußerte Wort‘ muss immer auch als das ‚letzte Wort‘ zu einem Thema begrüßt werden“.

Im englischen poetischer ausgedrückt:

the newer is the truer, only what is recent is decent, every shift of ground is a step forward, and every latest word must be hailed as the last word on its subject.

Obwohl er bereit war, die Kontroversen seiner Zeit anzusprechen und sich auf sie einzulassen, schrieb er:

„Ich möchte als einer in Erinnerung bleiben, der auf die Weidegründe hingewiesen hat“.

Weiterlesen im Original


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Die Kirche verleugnet ihre Grundlagen …

Briefe an die Herausgeber

Ein Kommentar zur Lage der EKD-Kirchen von Professor Dr. Udo Schnelle, Halle/Saale (selbst Neutestamentler). Ein klares Wort, wie es von Professoren ev. Fakultäten selten zu hören ist …

Zu „So viele Kirchenaustritte wie noch nie“ (F.A.Z. vom 27. Juni):


Es kommt so, wie es zu erwarten war:

Immer mehr Menschen kehren der evangelischen Kirche den Rücken, 2019 (270 000) fast so viele wie eine mittlere Landeskirche Mitglieder hat (Braunschweig: 320 000). Dafür gibt es erkennbare Gründe:

Prof. Schnelle erwähnt neben dem demographischen Wandel, den Akzeptanzverlust von Großorganisationen, der zunehmenden Individualisierung, zu Recht auch den Plausibilitätsverlust des christlichen Weltbildes und den Missbrauchs-Skandal, um dann auf das nach seiner Auffassung ursächliche Thema zu kommen, welches von der Führungsebene „hartnäckig geleugnet oder ignoriert wird“:

  • die von ihm so genannte „theologie-politische Ausrichtung der EKD“ …

Seit Jahren höre man von der EKD nur noch „Themen aus dem linken Politikspektrum“: „Flüchtlingsfrage, Genderpolitik, Gerechtigkeit auf allen sozialen und politischen Ebenen, Klimafrage, Globalisierung und vieles mehr. Diese Fragen sind überaus wichtig, sie bedürfen mehr denn je einer Lösung, aber die kann nur die politische Vernunft herbeiführen.“

Richtig stellt er fest, dass die „Kirche (…) auf diesen Feldern kein Spezialwissen“ habe auch wenn sie versuche „ihre moralische Überlegenheit zu demonstrieren“.

Das Fazit:

So wird die Kirche immer mehr zu einem beliebigen Sozialverein, der einzelne Gruppeninteressen bedient, dessen Konturen unscharf sind und dessen Botschaft sich von Parteislogans nicht mehr wirklich unterscheidet. Das Diesseits ist der einzige Bezugspunkt geworden, und von hier erhofft man das Überleben. Ein fataler Irrtum, denn im Christentum gehören Diesseits und Jenseits untrennbar zusammen, denn es ist Gottes Welt, die er in Jesus Christus erlöst hat. Der evangelischen Kirche droht ihre Identität verlorenzugehen, weil die Ethik an die Stelle der Metaphysik getreten ist; weil von der befreienden und heilenden Kraft des Glaubens nur noch in politischen und nicht mehr in geistlich-theologischen Kontexten gesprochen wird und vor allem, weil die Auferstehung Jesu Christi von den Toten nicht mehr ernst genommen wird.

Die Kirche verleugnet ihre Grundlage und ihr Zentrum, wenn sie ihre Glaubensinhalte beliebig macht und das Christliche ausschließlich in der Begründung bestimmter ethischer Verhaltensweisen sieht. Dafür reicht jedoch jede Form von Humanismus aus; das Christentum braucht man dafür nicht.
In der Corona-Krise war die Kirche auffällig stumm, weil sie nicht den Mut hatte, eine theologische Deutung zu geben: Die Pandemie ist ein Ruf zur Umkehr, so wie einst die Propheten das Volk Israel zur Umkehr aufforderten, hin zu Gott. 

Danke an Dr. Berthold Schwarz für den Hinweis …

The Chosen …

https://youtu.be/X-AJdKty74M
Official season one trailer for the first-ever multi-season show about Jesus.
Episode 1 mit 3.052.780 Aufrufe, am 31.05.2020 (relaunch: 26.06.2019)

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Ravi Zacharias (1946-2020)

Ravi 2016 am Young Lea­ders Gathe­ring der Lau­sanne Bewe­gung. Bild: Lau­sanne Move­ment

Quelle: https://www.rzim.org/read/rzim-updates/ravi-zacharias-obituary
March 26, 1946 – May 19, 2020

Helping the thinker believe and the believer think

When Ravi Zacharias was a cricket-loving boy on the streets of India, his mother called him in to meet the local sari-seller-turned-palm reader. “Looking at your future, Ravi Baba, you will not travel far or very much in your life,” he declared. “That’s what the lines on your hand tell me. There is no future for you abroad.”

By the time a 37-year-old Zacharias preached, at the invitation of Billy Graham, to the inaugural International Conference for Itinerant Evangelists in Amsterdam in 1983, he was on his way to becoming one of the foremost defenders of Christianity’s intellectual credibility. A year later, he founded Ravi Zacharias International Ministries (RZIM), with the mission of “helping the thinker believe and the believer think.”

Ravi Zacharias (1946-2020) weiterlesen