Frühjahrs-JiM, 02.03.2018

Sola gratia – Allein aus Gnade!

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Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Reformation haben wir uns 2017 schon vier der fünf Grundsäulen angesehen. Mit Sola gratia wollen wir die Reihe abrunden und sind gespannt auf den Vortrag von Mike Macken.

Umrahmt wird das Ganze von gemeinsamen Liedern, Gebet und natürlich dem allseits beliebten Fingerfood-Buffet zum Abschluss des Abends.

Wann und wo?

  • #02.03.2018
  • #19 Uhr
  • #Ortlerstraße 8 (Rückgebäude), München

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LEID? – vom richtigen Umgang mit einem angstmachenden Thema

cross-3080144_1920.jpgSelten war ich so berührt, wie diese Woche, als ich von einem langjährigen christlichen Weggefährten hörte, dass seine Frau plötzlich von einer schrecklichen Krankheit „erwischt“ wurde! Trotzdem postete er auf FB:

„Nur die Lieder, welche man weinend gesungen hat, hat man wirklich verstanden!“

– und zitierte dazu das bekannte Heilslied von A.H. Francke:

Nun aufwärts froh den Blick gewandt
und vorwärts fest den Schritt
Wir gehn an unsers Meisters Hand
und unser Herr geht mit.

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Lukas-Schulen, München (Video)

Leben lernen und Glauben leben.

Die Lukas-Schule (in München) ist „eine private evangelische Schule“ mit einem Schulverbund von Grund-, Mittel-, Realschule sowie Gymnasium.

In der Lukas-Schule ist der Glaube an Jesus Christus das tragende Fundament. Das Menschen- und Weltbild, die Pädagogik, das Schulleben, der Unterricht und die vermittelten Werte werden davon geprägt.

Das neue Animations-Video gibt einen ersten kurzweiligen Eindruck in die Arbeit dieser besonderen, weil evangelikal geprägten Schule. Weitere Infos finden sich auf der Webseite der Schule: http://lukas-schule.de/

Das Original des Videos findet sich auf http://lukas-schule.de/wp-content/files/kurzfilm-lukasschulen-2017.mp4

Eine Gesamtbroschüre findet sich unter http://lukas-schule.de/download/informationsbroschuere-gesamt-alle-schularten/

weiterführende Links:

evangelistische Hauskreisarbeit …

Fotolia_81742985_Subscription_Monthly_M.jpg35 Am folgenden Tag stand Johannes wieder da und zwei von seinen Jüngern; 36 und hinblickend auf Jesus, der vorbeiging, spricht er: Siehe, das Lamm Gottes! 37 Und es hörten ihn die zwei Jünger reden und folgten Jesus nach. 38 Jesus aber wandte sich um und sah sie nachfolgen und spricht zu ihnen: Was sucht ihr? Sie aber sagten zu ihm: Rabbi – was übersetzt heißt: Lehrer -, wo hältst du dich auf? (…) 40 Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer von den zweien, die es von Johannes gehört hatten und ihm nachgefolgt waren. 41 Dieser findet zuerst seinen eigenen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden – was übersetzt ist: Christus.
42 Und er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sprach: Du bist Simon, der Sohn des Johannes; du wirst Kephas heißen – was übersetzt wird: Stein.

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Apologetik – Gesundheitsmittel für Christen und Ortsgemeinden

herz im holzDr. Berthold Schwarz hat in der neuen Plattform biblipedia kürzlich diesen Artikel gepostet, den wir hier gerne wieder geben:

Kürzlich diskutierten wir auf Facebook über die Möglichkeit oder die Notwendigkeit einer „Apologetik-Offensive“ unter allen, die mit Freude und mit ernst Christen sein wollen. Dieses Thema ist jedenfalls auch mein Anliegen. Daran möchte ich gerne mitwirken. Ich bin dafür!

Herausforderungen:

  1. Seit Jahren beobachte ich den Trend unter frommen Ortsgemeinden in ganz Deurschland, dass „Lehre“ im Sinne von „biblische Dogmatik für alle Christen“ kein begehrter Renner ist, sondern eher als unnötig abgelehnt wird. Stattdessen stehen emotionale Erbauung, erfahrungsgeleitete Praxisthemen, schnelle Umsetzung von praktikablen Ideen für Gemeindeaufbau und Evangelisation hoch im Kurs.
  2. Da Lehre aber die Grundlage von jeder Praxis ist (was oft gar nicht wahrgenommen wird), die jedoch unterernährt für wenige Interessierte der Gemeinde vor sich hin dümpelt, ist die Notwendigkeit für Apologetik fast gar nicht auf dem Schirm, wenn man überhaupt unter Gemeindeleitungen erkannt hat, wie wichtig Apologetik für gesundes Gemeindeleben ist.
  3. Eine Internet-Plattform usw. mit apologetischen Themen reicht daher nichts aus. Was „wir“ brauchen sind engagierte Christen, die vor Ort in den Gemeinden konstruktiv Lehre und Apologetik als „Gesundheitsmittel“ hoch halten. Dazu braucht es gut aufbereitete Infos von Webseiten und aus guter Literatur.
  4. Das reicht aber letztlich jedoch auch noch nicht aus. Im Grunde muss irgendwie eine ansprechende Plattform installiert werden, die wie Worthaus, Hartl & Co. die Kommunikationswege nutzt, die „heute“ gerne genutzt werden:

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Mehr & Mehr (TheoBlog)

Da ich einen neuen Job habe, die Weihnachtspause vorbei ist und ich mit der Beantwortung der kritischen Kommentaren, die ich zu den Johannes Hartl-Beiträgen bekommen habe, kaum nachkomme, gebe ich dankbar einen Beitrag aus TheoBlog weiter:

„Mitreißend, faszinierend, evangelistisch, bibeltreu, wunderbar! Das haben einige liebe Freunde über die MEHR-Konferenz 2018 gesagt oder geschrieben. Wirklich?

So einfach ist das alles nicht. Ich habe mehrmals in die Konferenz hineingehört. Ich habe viel Gutes gehört. Oft war es klarer als alles, was ich in den letzten Jahren aus dem Raum der evangelischen Eliten gehört habe. MEHR noch: Es war klarer, als vieles, was ich in letzter Zeit innerhalb der Evangelikalen Bewegung vernommen habe. Denken wir nur an: „Die Kirche ist ihrem Wesen nach missionarisch!“ Danke.

So war das.

Aber ist es biblisch und evangelisch (dem Evangelium gemäß)? Machen wir es uns nicht zu einfach. Meiden wir pragmatische und gefühlige Abkürzungen! Klärungen sind oft anstrengend und schmerzhaft. Ohne sie gibt es aber kein nachhaltiges und gedeihliches Wachstum.

Gott mutet uns Wahrheit zu, weil sie es ist, die zum Leben führt. Die Wahrheit enthält keine doppelten Böden. Sie muss die Grundlage unserer Leidenschaft sein. Um sie muss es gehen, wenn wir über Vergebung, Rechtfertigung, ewiges Leben, Kirche oder Mission sprechen.

Ich empfehle, dem Gottesdienst vom 7. Januar genau zu lauschen:

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Leuchter weggenommen …

Zu Weihnachten hatten wir meine Eltern besucht:

Sie sind vor einigen Jahren in ein Haus für altenbetreutes Wohnen umgezogen. Aus dem „frommen Siegerland“ in ein benachbartes Bundesland. Aus dem Ort / in der näheren Umgebung entstammen ein Teil unsere Vorfahren (sozusagen „back to the roots“); großen Teils waren sie in der Tradtion der „Brüderbewegung“ beheimatet …

Bei dem Abendspaziergang stießen einer meiner Söhne und ich auf ein Schild des Heimatvereins am (ehemaligen) Gemeindehaus (nicht das Fachwerkhaus oben …):

Erbaut 1899 als erstes
Versammlungshaus der Brüderbewegung
im Kreis Altenkirchen.
Die Anfänge der Versammlung
gehen zurück auf das Jahr 1870.
Das Gebäude wurde 1994
umfassend renoviert.

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Dauerbrenner Leid …

Leid.jpgDr. Christian Hofreiter (RZIM) spricht zum 3. Mal in München:

WARUM LÄSST GOTT LEID ZU?
ANTWORTEN AUF EINE DER GRÖSSTEN FRAGEN DER MENSCHHEIT.
Der wohl intellektuell schlagkräftigste und persönlich zutiefst empfundene Einwand gegen monotheistische Religionen ist das Argument, dass ein allmächtiger, allwissender, liebender Gott unmöglich so viel verheerendes Leid in der Welt zulassen könne. Im Vortrag wird dieser Einwand nicht nur philosophisch-theoretisch erörtert, sondern auch in seiner persönlich-existentiellen Wucht ernst genommen und aus christlicher Sicht aufgegriffen.

DR. CHRISTIAN HOFREITER, Religions-, Kultur- und Wissenschaftsforscher, ist Direktor des Zacharias Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube in Wien und Research Fellow am Oxford Centre for Christian Apologetics.

23. Februar 2018, 20:00 Uhr
Hofbräukeller,
Innere Wiener Straße 19, 81667 München
Eintritt frei.

Märchen, oder Wahrheit?

trumpetHeute hatten wir als cgush.de unseren Weihnachts-Gottesdienst am Nachmittag mit „allem drum und dran“, inkl. Musikstücken (Trompete, Geige, Zither) und flottem Anspiel der Kindergruppe (großartig!) sowie vielen traditionellen Weihnachtsliedern:

  • da stellt sich beim Zuhören die Frage, ob die „Weihnachtsgeschichte“ aus Lukas 2  so etwas wie ein Märchen ist, „und es begab sich …“ (vgl. „es war einmal …“)?
  • oder ist es doch so, wie der Text der Bibel uns glauben machen will, eine „wahre Geschichte„?
  • kann es tatsächlich sein, dass der Gott, der „die Welten ins Dasein gesprochen hat“ wirklich Mensch wird (sogar „Embryo“) – und wenn ja wozu?

Hier geht es zu der pdf der 15 min.-Predigt des 24.12.2017

Sophie Scholl-Zitate als Weihnachtsgruß

Hans und Sophie Scholl mit Christoph Probst (v.l.n.r.). Abschied vor der Abfahrt zur Ostfront, München Juli 1942.Quelle: http://www.galen-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=20&Itemid=23

„Weihnachten“

19.) Wenn ich die Menschen um mich herum ansehe, und auch mich selbst, dann bekomme ich Ehrfurcht vor dem Menschen, weil Gott seinetwegen herabgestiegen ist. Auf der anderen Seite wird mir dies dann immer am unbegreiflichsten. Ja, was ich am wenigsten an Gott begreife, ist seine Liebe. Und doch, wüsste ich nicht von ihr! O Herr, ich habe es sehr nötig, zu beten, zu bitten. Ja, das sollte man immer bedenken, wenn man es mit anderen Menschen zu tun hat, dass Gott ihretwegen Mensch geworden ist. Und man fühlt sich selbst zu gut, zu manchen von ihnen herabzusteigen! O ein Hochmut! Woher habe ich ihn nur?
(Sophie Scholl, 12. Februar 1942)

Prädestination und freier Wille

32.) Die Prädestination und der freie Wille, diese beiden anscheinend nicht vereinbaren Gegensätze – jetzt machen sie mir eigentlich nicht mehr viele Schmerzen, obwohl ich sie so wenig erklären kann wie vorher. Dass Gott allwissend ist, daran glaube ich, und die notwendige Folgerung daraus ist, dass er auch von jedem einzelnen weiß, was nach der Zeit ist. Dies verlangt auch seine Eigenschaft als unendlicher Gott. Meinen freien Willen fühle ich, wer kann ihn mir beweisen
(Sophie Scholl, 12. Januar 1943)

33.) Ich glaube, es ist schon ein Unterschied zwischen Vorbestimmen und Vorauswissen. Vorbestimmung lässt sich für mich viel schwerer, fast gar nicht eigentlich, mit dem freien Willen vereinbaren. Vorherwissen viel eher, obwohl es noch unbegreifliches Geheimnis bleibt. Übrigens ist „Vorherwissen“ menschlich gesprochen, da Gott ja nicht an unsre Zeit gebunden ist, man müsste die Vorsilbe „Vorher“ streichen und nur Wissen sagen.
(Sophie Scholl, 12. Januar 1943)

Foto: Bundeszentrale für politische Bildung
http://www.bpb.de/geschichte/nationalsozialismus/weisse-rose/