Predigtseminar mit H. Stadelmann

helge Stadelmann70 Mitarbeiter aus 12 evangelikalen Münchner Gemeinden lauschten am 21.10.2017 Prof. Dr. Helge Stadelmann im Tagesseminar zum Thema „Kommunikativ predigen„.

Stadelmann hatte in den 80-iger Jahren ein Predigtbuch geschrieben, dass in Kürze zum Standardwerk zur Homiletik im evanglisch-freikirchlichen Bereich avancierte. Von 1994-2015 war Helge Stadelmann Rektor, der FTH Gießen.

In drei Einheiten legte der Referent den meist ehrenamtlichen Predigern die Grundsätze einer bibeltreuen Predigtlehre vor:kommunikativ

  • Gottes wirksames Wort konkreten Menschen verkündigen
  • Predigtvorbereitung und Predigtaufbau
  • Kommunikativ reden lernen

Man merkte dem Vortragenden seine jahrzehntelange Erfahrung in praktischer Theologie an. Ein hervorragender und kurzweiliger Schulungstag, der nach Wiederholung verlangt.

Publikationen:

  • H. Stadelmann (mit Stefan Schweyer), Lehrbuch Praktische Theologie, Gießen 2017
  • H. Stadelmann, Kommunikativ predigen. Plädoyer und Anleitung für die Auslegungspredigt, Witten 2013; = überarbeitete u. erweiterte Fassung von: Evangelikale Predigtlehre, Witten 2005 (²2008)
  • H. Stadelmann (mit Berthold Schwarz), Heilsgeschichte verstehen. Warum man heilsgeschichtlich denken sollte, wenn man die Bibel nicht missverstehen will, Dillenburg 2008
  • H. Stadelmann (Hg.), Den Sinn biblischer Texte verstehen. Eine Auseinandersetzung mit neuzeitlichen hermeneutischen Ansätzen, Gießen 2006
  • H. Stadelmann (mit Thomas Richter), Bibelauslegung praktisch. In zehn Schritten den Text verstehen, Wuppertal 2006 (82016)
  • H. Stadelmann, Evangelikales Schriftverständnis, Hammerbrücke 2005 (³2008)

Weitere Infos:

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H3 – 2017/18 ist ausgebucht …

Luther Worms

H3 – „Hirn, Herz & Hand“, das Schulungsprogramm für junge Mitarbeiter im Münchener Raum startet in seinem 3. Jahrgang

Anfangs lief die Anmeldung schleppend – jetzt ist mit 36 Anmeldungen der 3. Jahrgang mehr als ausgebucht. Die Teilnehmer (18 Frauen, 18 Männer) kommen aus 12 Gemeinden in München und Umland, sie sind zwischen 18 und 54 Jahre alt; 9 TN sind verheiratet.

Bei den 10 Schulungsterminen fallen neben Selbststudium (80 h) ca. 60 h Präsenzunterricht an. Hinzu kommt ein H3-Missionseinsatz in einer deutschen Großstadt sowie die Teilnahme an „externen“ Sonderveranstaltungen / Vorlesungen im Münchner Raum (wie Dr. V. Mangalwadi (Buch der Mitte), A. Schick (Archäologie), Dr. Chr. Hofreiter (rzim), Dr. Helge Stadelmann (FTH)). Ergänzt wird das Programm durch, ein Mentorenkonzept, verpflichtende, praktischen Aufgaben und Teilnahme an mind. 1 Projekt.

Jedes Jahr hat einen Schwerpunkt in prakt. Theologie

  • im ersten Jahr: Predigtlehre (10 Einheiten)
  • im zweiten Jahr: Seelsorge (10 Einheiten)
  • im dritten Jahr: Evangelisation (10 Einheiten)

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Nah an der Bibel – nah am Menschen

oliverlastOliver Last
ist Leiter von cj-lernen.de und Jugendreferent der Christlichen Jugendpflege e.V. Er arbeitet im Ältestenteam der Gemeinde Werne mit.

Meine Traumgemeinde

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Ich werde meine Gemeinde bauen, sagt Jesus zu seinen Jüngern. In den Briefen des Neuen Testaments lesen wir, wie sich Gott Gemeinde vorgestellt hat. In der Kirchengeschichte sehen wir ganz unterschiedliche Formen von Gemeinde. Das stellt uns vor die Frage: Wie soll Gemeinde heute gelebt werden?

Ich habe einen Traum von Gemeinde. In diesem Traum kommt nicht vor, welche Musik gespielt wird. Dieser Traum hat nichts zu tun mit Gemeindeformen. Dieser Traum von Gemeinde ist, das wir Gemeinde so nah wie möglich an den biblischen Prinzipien und so nah wie möglich an den Menschen leben. Mein Traum beinhaltet, dass wir immer mehr so werden wie Jesus: er hat Gottes Willen ausgelebt und war dabei ganz nah dran an den Pharisäern, den Zöllnern, den Ehebrechern, den Reichen, den Menschen. Und mein Traum ist, dass wir immer mehr die Einstellung von Paulus gewinnen: er hat leidenschaftlich dafür gekämpft, dass Gottes Wahrheit gelebt wird und konnte dabei sagen: ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.

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Frogwords-Petrus-Gemeinde-10 Tipps

Meine Frau liest gerade im 1Petrusbrief und hört dazu parallel Predigten von Jürgen Fischer (Berlin). Die aktuelle Predigt geben wir hier in Auszügen wieder; insbesonders die Listed er praktischen 10 Punkte hat es uns angetan:

Jesus will, dass wir verstehen, dass unsere Bekehrung eine Bekehrung vom Ich zum Wir ist. Wir denken nicht mehr in der „Ich“ – , sondern in der „ Wir “ – Kategorie. Wir sind dazu berufen, Teil von etwas Größerem zu sein, nämlich von Gemeinde. Das ist ein schwieriges Konzept für den individualistischen, modernen Menschen.

Und da kommt Jesus hinein, der uns in eine Gemeinschaft ruft, wo nicht alles nach unseren Wünschen geht.

  • Wenn heute jemand nach dem Tempel Gottes fragt, lädt man ihn vielleicht in die Kirche ein, aber der eigentliche Tempel sind die Leute. Man ist aber nicht einfach Tempel Gottes, wenn man zusammen Gottesdienst feiert. Man ist es erst, wenn jeder seinen Platz in der Gemeinde gefunden hat.
  • Man ist noch nicht Teil einer Gemeinde, nur weil man sonntags kommt. In eine Gemeinde zu gehen heißt noch nicht, dass ich bereit bin mich von Gott in die Gemeinde integrieren zu lassen. Was bedeutet es, Teil einer Gemeinde zu sein?

 

Ich gebe euch mal zehn Tipps:

  1. Lies, was in der Gemeinde herumgeht (Bekanntmachungen, Einladungen, E – Mails). Hör dir die Ankündigungen an. Du musst wissen, was in der Gemeinde geht.
  2. Lerne die Namen. Da wird es Grenzen geben, aber versuch es.
  3. Lerne die Leute hinter den Namen kennen und lade dazu Leute zu dir ein.
  4. Bete für so viele Geschwister, wie geht. Rentner sind zum Beten da. Das führt dich in die Gemeinde hinein.
  5. Pack im Gemeindealltag an. Für Vieles braucht man keine besondere Gabe. Diese Gemeinschaftsaktionen bringen dich mit Leuten zusammen – und wenn es nur ein Fahrdienst ist.
  6. Finde deinen persönlichen Platz. Was sind deine Gaben, was hat Gott dir aufs Herz gelegt? Frag Gott.
  7. Sei, so oft es geht, im Gottesdienst. Was geht gerad e geistlich? Wo hat der Geist Gottes etwas gesagt?
  8. Besuch einen Hauskreis. Das ist kein Allheilmittel, aber meistens hilft es schon.
  9. Spende dein Geld großzügig an deine Gemeinde. Du kannst dich nicht nicht in Gemeinde verlieben, wenn du dein Geld reinsteckst. Dein Umgang mit Geld zeigt dir von allein, ob du in der Gemeinde drin bist.
  10. Fahr auf die Gemeindefreizeit, wenn es eine gibt. Nutze die Möglichkeit zur geselligen Zeit miteinander. Wir machen immer dasselbe als Gemeinde, immer sehr kurz, aber es ist einfach schön.

Sei mittendrin, statt nur am Rand. Petrus will, dass Gott uns packt und in eine Gemeinde reinsteckt. Was kann man falsch machen? Nie in einer konkreten Gemeinde an zu kommen. Es gibt ja so Leute, die sagen, dass sie es nicht so mit Gemeinde haben. Wie kann das sein, dass man als Christ nicht mag, was Gott liebt. Gott liebt jede Gemeinde individuell, nicht nur die Gemeinde weltweit betrachtet. Wie kann das da sein, dass man das nicht liebt, was Gott liebt?

Hier der ganze Text!

Hier die Predigtserie als mp3: https://www.youtube.com/playlist?list=PLn9WGacl1KrbJjlEJe9kVbWpQX3c0I8Mt

Hilfreiche Links

Grunge gear, cog wheels background. Industrial science, clockwork, technology.

Im Internet gibt es neben viel Müll, auch sehr hilfreiche Webseiten.

  • die u.g. Linkliste wird in Zukunft fortlaufend gepflegt und erweitert.

Dabei sind folgende Kategorien geplant:

  • Theologische Links
    Seiten, die Hilfsmittel und Webseiten zu Fragen (bibeltreuer) Theologie, Kirchengeschichte anbieten
  • Bibeln und techn. Hilfsittel
    Seiten, die (kostenlose) Bibelprogramme und Nachschlagwerke anbieten
  • Gemeindepraxis
    Seiten, die für Fragen zum Gemeindebau empfehlenswert sind
  • Veranstaltungen
    Seiten, mit empfehlenswerten Freizeiten, Konferenzen und andere Veransatlungen
  • Evangelisation
    Seiten, mit evangelistischen und missionarischen Beiträgen
  • Sonstiges
    Seiten, die andere Hilfsmittel anbieten, etwa Bildnachweise, etc.

 

Hier nachlesen: https://brink4u.com/artikel/bibel-themen/gemeinde/theo-links/

Os Guinness im Interview

Collin Hansen hat kürzlich mit dem Soziologen Os Guinness gesprochen. Das Ergebnis ist sehr hörenswert. Guinness erörtert die geistliche Krise des amerikanischen Evangelikalismus, äußert sich zur Wahl von Präsident Trump, zur Flüchtlingskrise und zur Apologetik von Francis Schaeffer (Schaeffer, so Os Guinness, hat zu wenig Bücher gelesen, war allerdings ein herausragender Apologet im persönlichen Gespräch).

Skizziert: Die Kirche im Westen hat vor den kritischen Anfragen der Moderne kapituliert. Die Naivität der Evangelikalen hat viel mit dem fehlenden Blick für die große Perspektive zu tun. Sie verstehen die geistesgeschichtlichen Zusammenhänge nicht (etwa bei dem Versuch, die sexuelle Revolution zu deuten).

Der Mensch meint, ein „Homo Deus“ zu sein. Die große Herausforderung für die Christen heute ist die beharrliche Treue gegenüber Gott.

Hier das Gespräch

 

Freizeiten, Seminare, Vorträge: 2 Tipps

Gerade kommen wir von einer schönen Gemeindefreizeit zurück. Und da dachte ich, es sei sinnvoll euch den Referenten und Ort zu empfehlen …

LM-Kindern-Grenzen.jpgMathias & Lore Grasl: Mathias hat auf der Freizeit über „Den Glauben leben und wachsen“ gesprochen. Es ging um das gemeinsame Leben in der Gemeinde, die Anwendung von Gottes Wort.

  • Es waren keine „neuen“ Erkenntnisse, aber dafür sehr praktische Fragen und intensive (Gruppen-) Gespräche.
  • Besonders die Themen „Vergebung in der Gemeinde“ (und als Sonderthema „Vergebung in der Ehe“) sowie „In Gottes Liebe leben“ waren hilfreich.
  • Weitere Infos: http://lm-grasl.de/

siegsdorf1.jpg

 

Auch das Freizeitheim in Siegsdorf haben wir jetzt über Jahre als sehr geeignet für Gemeindefreizeiten gefunden!Immerhin waren über 85 Personen angemeldet …

  • Falls ihr was für eure nächste Gemeindefreizeit sucht, hier der Link:
    http://www.fb-siegsdorf.de/
  • Wir haben für 2018 / 2019 schon mal reserviert – damit ihr uns den Platz nicht wegnehmt …

 

Vgl. ältere Blogbeiträge:

Reformation heute …

Reformation heute
– Was wir von den Südlichen Baptisten lernen können

Quelle

 

Kommentar vonBibel + Bekenntnis (03.05.2017):

Am 28. April hielt Dr. Albert Mohler, Präsident des Southern Baptist Theological Seminary aus Louisville / Kentucky, im Rahmen der 7. Hauptkonferenz des deutschen Netzwerkes Evangelium21 einen Vortrag unter dem Titel „Reformation heute – Was wir von den Südlichen Baptisten lernen können“. (Video am Ende des Artikels unten)

Interessant sind seine Ausführungen deshalb, da bei den Südlichen Baptisten etwas bisher Einzigartiges stattfand, nämlich die Rückbesinnung einer Denomination dieser Größenordnung weg vom theologischen Liberalismus hin zu einer biblisch-reformatorischen Theologie. Meist erleben wir, wie nach und nach durch neue Weichenstellungen, Synodenbeschlüsse und Leitungspersonal der Weg dem Liberalismus bereitet wird und unsere Kirchen und Verbände, gerade angesichts des säkularen und postmodernistischen Zeitalters, vor der Herausforderung stehen, treu zur Heiligen Schrift und dem reformatorischen Erbe zu stehen. Die Entwicklung der Südlichen Baptisten kann hier als hoffnungsvolles und ermutigendes Gegenbeispiel dienen.

Weiterlesen Reformation heute …

IBS München, 2017

Indoor 2017Für junge Menschen, die im Glauben wachsen wollen.

Thema: Der Philipperbrief

Das erwartet dich: Die Indoor-Bibelschule (IBS) ist ein Ableger der Sommerbibelschule. Sie findet dieses Jahr zum dritten Mal in München statt. Der Tagesablauf ist an den der Sommerfreizeiten angelehnt: Am Abend eine Predigt und am Morgen persönliche Stille Zeit, nach dem Frühstück Austausch in Kleingruppen. Übernachtet wird in Privatunterkünften von Teilnehmern aus München.

  • Termin: 24.05. (17:30 Uhr) bis 28.05.2017 (16:00 Uhr)
  • Ort: Ortlerstraße 8, 81373 München
    Leitung: Stefan Gänsler, Olivia Hartmann, Simon Jonischkeit, Johannes Singer, Josef Weingärtner, Annalena Jonischkeit
    E-Mail: leitung_17@ibs.cgim.de
  • http://outdoor-bibelschule.de/event/ibs-muenchen-2017/

Empfehlung: gesunde-gemeinden.de

ggwFür nachdenkende Praktiker und Gemeinden, die gesund wachsen und sich multiplizieren wollen.

 

 

 

Die im Rahmen der „Freien Brüdergemeinden“ angesiedelte Webseite, die letztes Jahr zart anfing, hat mittlerweile einen Umfang angenommen, dass es sich lohnt sie zu weiter empfehlen:

http://www.gesunde-gemeinden.de fördert die Umsetzung von Eph 4 in neutestamentlich orientierten Gemeinden. Vereint in dem einen Geist, rüsten hier viele verschiedene Gabenträger andere Geschwister für ihren Dienst zu und tragen so zu ihrer Einheit, Reife, Widerstandskraft und wahrhaftigen Liebe bei.

Auf http://www.gesunde-gemeinden.de denken wir einerseits groß und strategisch wie Paulus. Unsere Gemeindekreise sollen wieder (oder noch mehr) in Bewegung kommen, gesund wachsen und neue Gemeinden gründen.

Hier denken wir aber auch persönlich, barmherzig und verbindend wie Barnabas. In unseren Gemeinden soll kein Mitarbeiter alleine bleiben mit seinen Fragen oder Schwierigkeiten. Gemeinsam zielen wir darauf, „hinzuwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus“ (v.15).