Frogwords-Petrus-Gemeinde-10 Tipps

Meine Frau liest gerade im 1Petrusbrief und hört dazu parallel Predigten von Jürgen Fischer (Berlin). Die aktuelle Predigt geben wir hier in Auszügen wieder; insbesonders die Listed er praktischen 10 Punkte hat es uns angetan:

Jesus will, dass wir verstehen, dass unsere Bekehrung eine Bekehrung vom Ich zum Wir ist. Wir denken nicht mehr in der „Ich“ – , sondern in der „ Wir “ – Kategorie. Wir sind dazu berufen, Teil von etwas Größerem zu sein, nämlich von Gemeinde. Das ist ein schwieriges Konzept für den individualistischen, modernen Menschen.

Und da kommt Jesus hinein, der uns in eine Gemeinschaft ruft, wo nicht alles nach unseren Wünschen geht.

  • Wenn heute jemand nach dem Tempel Gottes fragt, lädt man ihn vielleicht in die Kirche ein, aber der eigentliche Tempel sind die Leute. Man ist aber nicht einfach Tempel Gottes, wenn man zusammen Gottesdienst feiert. Man ist es erst, wenn jeder seinen Platz in der Gemeinde gefunden hat.
  • Man ist noch nicht Teil einer Gemeinde, nur weil man sonntags kommt. In eine Gemeinde zu gehen heißt noch nicht, dass ich bereit bin mich von Gott in die Gemeinde integrieren zu lassen. Was bedeutet es, Teil einer Gemeinde zu sein?

 

Ich gebe euch mal zehn Tipps:

  1. Lies, was in der Gemeinde herumgeht (Bekanntmachungen, Einladungen, E – Mails). Hör dir die Ankündigungen an. Du musst wissen, was in der Gemeinde geht.
  2. Lerne die Namen. Da wird es Grenzen geben, aber versuch es.
  3. Lerne die Leute hinter den Namen kennen und lade dazu Leute zu dir ein.
  4. Bete für so viele Geschwister, wie geht. Rentner sind zum Beten da. Das führt dich in die Gemeinde hinein.
  5. Pack im Gemeindealltag an. Für Vieles braucht man keine besondere Gabe. Diese Gemeinschaftsaktionen bringen dich mit Leuten zusammen – und wenn es nur ein Fahrdienst ist.
  6. Finde deinen persönlichen Platz. Was sind deine Gaben, was hat Gott dir aufs Herz gelegt? Frag Gott.
  7. Sei, so oft es geht, im Gottesdienst. Was geht gerad e geistlich? Wo hat der Geist Gottes etwas gesagt?
  8. Besuch einen Hauskreis. Das ist kein Allheilmittel, aber meistens hilft es schon.
  9. Spende dein Geld großzügig an deine Gemeinde. Du kannst dich nicht nicht in Gemeinde verlieben, wenn du dein Geld reinsteckst. Dein Umgang mit Geld zeigt dir von allein, ob du in der Gemeinde drin bist.
  10. Fahr auf die Gemeindefreizeit, wenn es eine gibt. Nutze die Möglichkeit zur geselligen Zeit miteinander. Wir machen immer dasselbe als Gemeinde, immer sehr kurz, aber es ist einfach schön.

Sei mittendrin, statt nur am Rand. Petrus will, dass Gott uns packt und in eine Gemeinde reinsteckt. Was kann man falsch machen? Nie in einer konkreten Gemeinde an zu kommen. Es gibt ja so Leute, die sagen, dass sie es nicht so mit Gemeinde haben. Wie kann das sein, dass man als Christ nicht mag, was Gott liebt. Gott liebt jede Gemeinde individuell, nicht nur die Gemeinde weltweit betrachtet. Wie kann das da sein, dass man das nicht liebt, was Gott liebt?

Hier der ganze Text!

Hier die Predigtserie als mp3: https://www.youtube.com/playlist?list=PLn9WGacl1KrbJjlEJe9kVbWpQX3c0I8Mt

Hilfreiche Links

Grunge gear, cog wheels background. Industrial science, clockwork, technology.

Im Internet gibt es neben viel Müll, auch sehr hilfreiche Webseiten.

  • die u.g. Linkliste wird in Zukunft fortlaufend gepflegt und erweitert.

Dabei sind folgende Kategorien geplant:

  • Theologische Links
    Seiten, die Hilfsmittel und Webseiten zu Fragen (bibeltreuer) Theologie, Kirchengeschichte anbieten
  • Bibeln und techn. Hilfsittel
    Seiten, die (kostenlose) Bibelprogramme und Nachschlagwerke anbieten
  • Gemeindepraxis
    Seiten, die für Fragen zum Gemeindebau empfehlenswert sind
  • Veranstaltungen
    Seiten, mit empfehlenswerten Freizeiten, Konferenzen und andere Veransatlungen
  • Evangelisation
    Seiten, mit evangelistischen und missionarischen Beiträgen
  • Sonstiges
    Seiten, die andere Hilfsmittel anbieten, etwa Bildnachweise, etc.

 

Hier nachlesen: https://brink4u.com/artikel/bibel-themen/gemeinde/theo-links/

Os Guinness im Interview

Collin Hansen hat kürzlich mit dem Soziologen Os Guinness gesprochen. Das Ergebnis ist sehr hörenswert. Guinness erörtert die geistliche Krise des amerikanischen Evangelikalismus, äußert sich zur Wahl von Präsident Trump, zur Flüchtlingskrise und zur Apologetik von Francis Schaeffer (Schaeffer, so Os Guinness, hat zu wenig Bücher gelesen, war allerdings ein herausragender Apologet im persönlichen Gespräch).

Skizziert: Die Kirche im Westen hat vor den kritischen Anfragen der Moderne kapituliert. Die Naivität der Evangelikalen hat viel mit dem fehlenden Blick für die große Perspektive zu tun. Sie verstehen die geistesgeschichtlichen Zusammenhänge nicht (etwa bei dem Versuch, die sexuelle Revolution zu deuten).

Der Mensch meint, ein „Homo Deus“ zu sein. Die große Herausforderung für die Christen heute ist die beharrliche Treue gegenüber Gott.

Hier das Gespräch

 

Freizeiten, Seminare, Vorträge: 2 Tipps

Gerade kommen wir von einer schönen Gemeindefreizeit zurück. Und da dachte ich, es sei sinnvoll euch den Referenten und Ort zu empfehlen …

LM-Kindern-Grenzen.jpgMathias & Lore Grasl: Mathias hat auf der Freizeit über „Den Glauben leben und wachsen“ gesprochen. Es ging um das gemeinsame Leben in der Gemeinde, die Anwendung von Gottes Wort.

  • Es waren keine „neuen“ Erkenntnisse, aber dafür sehr praktische Fragen und intensive (Gruppen-) Gespräche.
  • Besonders die Themen „Vergebung in der Gemeinde“ (und als Sonderthema „Vergebung in der Ehe“) sowie „In Gottes Liebe leben“ waren hilfreich.
  • Weitere Infos: http://lm-grasl.de/

siegsdorf1.jpg

 

Auch das Freizeitheim in Siegsdorf haben wir jetzt über Jahre als sehr geeignet für Gemeindefreizeiten gefunden!Immerhin waren über 85 Personen angemeldet …

  • Falls ihr was für eure nächste Gemeindefreizeit sucht, hier der Link:
    http://www.fb-siegsdorf.de/
  • Wir haben für 2018 / 2019 schon mal reserviert – damit ihr uns den Platz nicht wegnehmt …

 

Vgl. ältere Blogbeiträge:

Reformation heute …

Reformation heute
– Was wir von den Südlichen Baptisten lernen können

Quelle

 

Kommentar vonBibel + Bekenntnis (03.05.2017):

Am 28. April hielt Dr. Albert Mohler, Präsident des Southern Baptist Theological Seminary aus Louisville / Kentucky, im Rahmen der 7. Hauptkonferenz des deutschen Netzwerkes Evangelium21 einen Vortrag unter dem Titel „Reformation heute – Was wir von den Südlichen Baptisten lernen können“. (Video am Ende des Artikels unten)

Interessant sind seine Ausführungen deshalb, da bei den Südlichen Baptisten etwas bisher Einzigartiges stattfand, nämlich die Rückbesinnung einer Denomination dieser Größenordnung weg vom theologischen Liberalismus hin zu einer biblisch-reformatorischen Theologie. Meist erleben wir, wie nach und nach durch neue Weichenstellungen, Synodenbeschlüsse und Leitungspersonal der Weg dem Liberalismus bereitet wird und unsere Kirchen und Verbände, gerade angesichts des säkularen und postmodernistischen Zeitalters, vor der Herausforderung stehen, treu zur Heiligen Schrift und dem reformatorischen Erbe zu stehen. Die Entwicklung der Südlichen Baptisten kann hier als hoffnungsvolles und ermutigendes Gegenbeispiel dienen.

Weiterlesen Reformation heute …

IBS München, 2017

Indoor 2017Für junge Menschen, die im Glauben wachsen wollen.

Thema: Der Philipperbrief

Das erwartet dich: Die Indoor-Bibelschule (IBS) ist ein Ableger der Sommerbibelschule. Sie findet dieses Jahr zum dritten Mal in München statt. Der Tagesablauf ist an den der Sommerfreizeiten angelehnt: Am Abend eine Predigt und am Morgen persönliche Stille Zeit, nach dem Frühstück Austausch in Kleingruppen. Übernachtet wird in Privatunterkünften von Teilnehmern aus München.

  • Termin: 24.05. (17:30 Uhr) bis 28.05.2017 (16:00 Uhr)
  • Ort: Ortlerstraße 8, 81373 München
    Leitung: Stefan Gänsler, Olivia Hartmann, Simon Jonischkeit, Johannes Singer, Josef Weingärtner, Annalena Jonischkeit
    E-Mail: leitung_17@ibs.cgim.de
  • http://outdoor-bibelschule.de/event/ibs-muenchen-2017/

Empfehlung: gesunde-gemeinden.de

ggwFür nachdenkende Praktiker und Gemeinden, die gesund wachsen und sich multiplizieren wollen.

 

 

 

Die im Rahmen der „Freien Brüdergemeinden“ angesiedelte Webseite, die letztes Jahr zart anfing, hat mittlerweile einen Umfang angenommen, dass es sich lohnt sie zu weiter empfehlen:

http://www.gesunde-gemeinden.de fördert die Umsetzung von Eph 4 in neutestamentlich orientierten Gemeinden. Vereint in dem einen Geist, rüsten hier viele verschiedene Gabenträger andere Geschwister für ihren Dienst zu und tragen so zu ihrer Einheit, Reife, Widerstandskraft und wahrhaftigen Liebe bei.

Auf http://www.gesunde-gemeinden.de denken wir einerseits groß und strategisch wie Paulus. Unsere Gemeindekreise sollen wieder (oder noch mehr) in Bewegung kommen, gesund wachsen und neue Gemeinden gründen.

Hier denken wir aber auch persönlich, barmherzig und verbindend wie Barnabas. In unseren Gemeinden soll kein Mitarbeiter alleine bleiben mit seinen Fragen oder Schwierigkeiten. Gemeinsam zielen wir darauf, „hinzuwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus“ (v.15).

 

Entscheidungen und Scheidungen – zum Reformationsjubiläum

Das Netzwerk Bibel + Bekenntnis hat einen spannenden Artikel von Prof. Dr. Reinhard Slenczka (Erlangen) veröffentlicht:

Hier der Textauszug aus Bibel + Bekenntnis:

Prof. Dr. Reinhard Slenczka (Jg. 1931) aus Erlangen steht wie nur Wenige unserer Zeit für eine feste Verankerung in der Heiligen Schrift. Der lutherische Theologe war zu Beginn seiner akademischen Laufbahn als Assistent von Edmund Schlink intensiv am ökumenischen Diskurs beteiligt, in den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich sein Interesse stärker hin zu den Veränderungsprozessen der Evangelischen Theologie und Kirche in Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Veränderungsprozessen. Die ihm gewidmete Festschrift zu seinem 85. Geburtstag trägt den treffenden Titel „Reformation gegen Deformation in der Kirche“.

Auch in seinem hohen Alter lässt er nicht davon ab die Kirche zurück zu ihrem biblisch-reformatorischen Erbe zu rufen und sich nicht dem Mainstream zu unterwerfen. Seine Thesen zum gegenwärtigen 500. Reformationsjubiläum sprechen dabei eine deutliche Sprache. Zunächst verweist er auf das Zeugnis der Heiligen Schrift von sich selbst, gibt dann einige Warnungen und Mahnungen von Martin Luther selbst wieder und schließt dann einige Thesen an. Dabei wirkt auffallend, dass er es nicht bei Mahnungen und (leeren) Aufrufen belässt, sondern auch klar zur Scheidung und Widerspruch auffordert wo Kirche, Theologie oder Gesellschaft sich auf Irrwegen befindet.

Aus seinem Schülerkreis heraus wurden wir auf seine frei zugänglichen Thesen hingewiesen, die er ausdrücklich zur Weitergabe und Veröffentlichung bestimmt hat:

Slenczka R., Thesen zum Reformationsjubiläum, Jan. 2017 – „Entscheidungen und Scheidungen – zum Reformationsjubiläum“

(…)

Gegen Ende fasst er seine Thesen selbst treffend so zusammen: „Wenn die Kirche sich um eine Anpassung an die Welt bemüht, hat sie ihren Auftrag, der aller Welt und allen Menschen gilt, verfehlt und ihr göttliches Wesen verleugnet. Sie wird zu einer gesellschaftspolitischen Einrichtung, die ihren Nutzen und vor allem ihre Anerkennung in der Öffentlichkeit sucht. Als „Salz der Erde, Licht der Welt und Stadt auf dem Berge“ (Mat 5,13f) taugt und wirkt sie dann nicht mehr.“ (S.19)

the Bible began to tremble for me …

In der Rundmail von Michael Card, „The Card Community Newsletter – March 2017“ fand ich einen bemerkenswerten Bericht über die Begegnung mit der der „Heiligen Schrift“.

Auch wer ein paar Details anders sieht, muss doch anerkennen, wie hier eine erweckliche Erfahrung beeindruckend beschrieben wird: Gott redet durch sein Wort! Sola Scriptura!

Quellen:

     In 1971, I was 14 years old; that is when the Bible started to tremble in my hands. Raised in a Baptist church in north Nashville, having “walked the aisle” six years earlier, my experience in and of church was much like anyone else’s. In ‘71, Apollo 15 landed on the moon, James Taylor released “Mud Slide Slim,” and Mount Etna erupted. But all these were insignificant compared to the fact that, in that same year, the Bible began to tremble for me.

Up until that time, it was motionless, lying on the desk beside my bed where occasionally I would scan a paragraph or two before falling asleep. Every Sunday I would carry it, unmoving and inert, under my arm to church. In Sunday school, there was “sword drill.” The leader would command, “Swords up!” as we prepared to race each other to find an obscure verse. My sword, so still and static, was never quite quick enough to win. Though, in obedience, I frequently opened its soft black leather cover, the Bible remained a close book for me. The words on the page remained words on the page. But all that was about to change.
I had heard my mother and her friends talk about “Mrs. Whittemore.” She was elderly and diminutive and blind. She taught the Bible in homes; in hers and several others. I cannot imagine what might have possessed my mother to invite me along, a restless 14-year-old in a room full of older women studying the Bible. What’s more, I have no idea what possessed me to go. But go I did and in that southern bungalow style house in Hillsboro Village, sitting on the floor in a room filled with housewives, listening to a four 1/2-foot handicapped woman… the Bible first trembled in my hands.

Center Church – Kirche in der Stadt

Timothy Keller, Center Church – Kirche in der Stadt. Worms: pulsmedien: 2015. 392 S. Hardcover: 34,95 €. ISBN: 978-3-939577-25-6.

17.02.2017

Aufgrund einer Anmerkung zu der unten genannten Buchbesprechung von KHV, hier noch eine Ergänzung mit einer wohlwollend kritischen und sehr ausführlichen Buchbesprechung von der 9-marks-Bewegung (allerdings schon aus 2013):

Nachfolgend weiterhin die interessante Buchbesprechung von K.H. Vanheiden, „Wichtig, praktisch und biblisch“:

Das großformatige (19 x 24 cm) und umfangreiche Buch (zweispaltig in kleiner Schrift gedruckt, keine Bilder) schreckt zunächst ab. Wenn man aber die vier Vorworte bewältigt hat und die Einleitung, in welcher der Autor seine Grundüberzeugung erklärt, stößt man auf einen reichen Schatz:

  • das Evangelium. 56 Seiten in sechs Kapiteln verwendet Keller, um gründlich das Evangelium zu erklären, die Voraussetzung für alles Weitere.
  • Es geht einem das Herz dabei auf.

Keller spricht in diesem ersten Teil „Evangelium“ alle wesentlichen Dinge an, auch Erweckung und die Kritik daran. Sehr deutlich wird der Unterschied zur Gesetzlichkeit. Übrigens vergisst Keller auch den Zorn Gottes nicht, der unbedingt dazu gehört, wenn man das Evangelium richtig verstehen will.

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Vergleiche: https://brink4u.com/2017/02/09/gefahren-fuer-den-geistlichen-dienst/