the Bible began to tremble for me …

In der Rundmail von Michael Card, „The Card Community Newsletter – March 2017“ fand ich einen bemerkenswerten Bericht über die Begegnung mit der der „Heiligen Schrift“.

Auch wer ein paar Details anders sieht, muss doch anerkennen, wie hier eine erweckliche Erfahrung beeindruckend beschrieben wird: Gott redet durch sein Wort! Sola Scriptura!

Quellen:

     In 1971, I was 14 years old; that is when the Bible started to tremble in my hands. Raised in a Baptist church in north Nashville, having “walked the aisle” six years earlier, my experience in and of church was much like anyone else’s. In ‘71, Apollo 15 landed on the moon, James Taylor released “Mud Slide Slim,” and Mount Etna erupted. But all these were insignificant compared to the fact that, in that same year, the Bible began to tremble for me.

Up until that time, it was motionless, lying on the desk beside my bed where occasionally I would scan a paragraph or two before falling asleep. Every Sunday I would carry it, unmoving and inert, under my arm to church. In Sunday school, there was “sword drill.” The leader would command, “Swords up!” as we prepared to race each other to find an obscure verse. My sword, so still and static, was never quite quick enough to win. Though, in obedience, I frequently opened its soft black leather cover, the Bible remained a close book for me. The words on the page remained words on the page. But all that was about to change.
I had heard my mother and her friends talk about “Mrs. Whittemore.” She was elderly and diminutive and blind. She taught the Bible in homes; in hers and several others. I cannot imagine what might have possessed my mother to invite me along, a restless 14-year-old in a room full of older women studying the Bible. What’s more, I have no idea what possessed me to go. But go I did and in that southern bungalow style house in Hillsboro Village, sitting on the floor in a room filled with housewives, listening to a four 1/2-foot handicapped woman… the Bible first trembled in my hands.

Sollte Gott gesagt haben?

Was steckt hinter der Bibelkritik?
von Ron Kubsch, 17.01.2017

Dieser Vortrag beschreibt auf erhellende Weise die Entwicklung der Bibelkritik und setzt sich auch mit ihren neuesten Formen auseinander. Die Kenntnis der von Ron Kubsch dargestellten Zusammenhänge ist für die aktuellen theologischen Auseinandersetzungen in den evangelischen Kirchen, landeskirchlichen Gemeinschaften und Freikirchen unbedingt nötig.

Martin Luther – Aus Liebe zur Wahrheit

Berthold Schwarz (Hrsg.): Martin Luther – Aus Liebe zur Wahrheit: Die bleibende Bedeutung der Anliegen des Reformators für heute

  • Dillenburg u. Nürnberg, CV u. VTR, 2016, 504 Seiten
  • Erscheinungsdatum: 20.12.2016
  • Artikelnummer: 271361000,ISBN: 9783863533618
  • eine interessante Kooperation der beiden Verlage CVD und VTR:

Der Herausgeber schreibt:

Wer sich also für das Lutherjahr 201Berthold Schwarz.jpg7 über Luthers Thesenanschlag und seine Auffassungen kundig machen möchte, ohne dafür viele umfangreiche Sachbücher wälzen zu wollen, findet in „unserem“ Lutherbuch „Aus Liebe zur Wahrheit“ einen guten Einstieg. Viel Freude und Lesevergnügen bei der Lektüre und gute Impulse zum Nachdenken, was Gottes Wirken in der Reformation vor 500 Jahren uns heute zu sagen hat.

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Göttliche Inspiration und menschliche Verfasser

saving-and-losingInnerhalb der Inspirationslehre mit ihren vielen Bereichen wird das Zueinander von menschlichen Verfassern und dem Wirken des Geistes Gottes meist nur am Rande behandelt. Das liegt vor allem daran, dass über die Details des Zusammenwirkens in der Bibel kaum Aussagen gemacht werden. Man kann sagen, dass es ein Geheimnis darstellt, wie Gott es möglich gemacht hat, dass Menschen in ihrer Individualität und unter Einbeziehung ihrer Persönlichkeit 100%iges Gotteswort aufschreiben konnten. Wenn das Wirken Gottes auch nicht entschlüsselt werden kann, so sind doch einige Beobachtungen aufgrund von Aussagen der Bibel möglich.

Der Aspekt der Inspirationslehre, der im Folgenden beleuchtet werden soll, provoziert nicht selten die Erwiderung, dass man doch nicht glauben solle, Gott habe die Autoren der Bibel zu Schreibmedien werden lassen. Dann aber wird das Wirken des Heiligen Geistes am Menschen derart ausgeklammert, dass viel eher das theologische Genie oder die dichterische Kraft des Menschen im Focus steht.

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Bibel – Mythos oder Wahrheit?

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Prof. David W. Gooding hat vor einigen Jahren ein kurzes Buch über die Bibel rausgegegen, dass wir anläßlich der Ausstellung Weltreligionen in Unterschleißheim gerne in Erinnerung bringen:

„Die Bibel – Mythos oder Wahrheit? – Gibt es echte Erfüllung“

Hier der Link auf die kostenlose pdf:

Auszug:
Sind die Berichte des Neuen Testaments verlässlich?

Ich nehme an, dass Sie die Antwort schon erraten haben, die ich auf die mir gestellte Frage geben werde. Wie dem auch sei – sie lautet: Ich glaube wirklich an die Bibel und denke, dass ich dabei keinen intellektuellen Selbstmord begangen habe. Natürlich kann es sein, dass Sie– nachdem Sie dieses Buch gelesen haben – vom Gegenteil überzeugt sein werden. Aber dieses Risiko muss ich auf mich nehmen.

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neue Artikel auf brink4u

Links auf Artikel die neu sind:

Aus dem Theoblog von Ron Kubsch: Der Bibel vertrauen – in schweren Stunden

Gewöhnlich führen wir die Debatten um die Vertrauenswürdigkeit der Heiligen Schrift im Eiffelturm theologischer Seminare. Dabei sind es die existentiell herausfordernden Momente, in denen unsere Theologie sich bewährt oder nicht bewährt.  Am 15. Mai 1984 starb der christliche Apologet Francis Schaeffer. Seine Witwe Edith, beschrieb später den Trost, den sie in jenen schweren und einsamen Stunden seines Todes empfing. Sie wurde getröstet, weil sie der biblischen Zusage des ewigen Lebens vertrauen konnte.

Edith schrieb:

Es war genau vier Uhr am Morgen, als er seinen letzten sanften Atemzug tat … und dann war er gegangen. Wie eindeutig und klar war es nun – er war nicht mehr da. Ich konnte nur mehr beobachten, dass er gegangen war. Ich kann mich für den Zeitpunkt (4 Uhr morgens) genauestens verbürgen. Was seine Gegenwart beim Herrn betrifft, musste ich meine Bibel aufschlagen, um mir Sicherheit zu verschaffen. Dass jemand beim Herrn ist, kann ich nur wissen, weil es die Heilige Schrift so sagt. Ich hatte keinerlei mystische Erfahrung. Ich möchte Ihnen hier und jetzt gestehen: Noch nie wurde mir die Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift so wichtig wie in diesem Moment. Zweiundfünfzig Jahre lang – solange ich ihn kannte – kämpfte mein Mann für die Wahrheit, und auch für die Wahrheit der Inspiration und Unfehlbarkeit der Heiligen Schrift. Doch nie war ich stärker beeindruckt vom Wunder einer absolut zuverlässigen Botschaft von Gott, einem unerschütterlichen Wort Gottes, als ausgerechnet in jenem Moment!

Ich brauchte weder eine mystische Erfahrung, um zu beweisen, dass Francis an einen anderen Ort gegangen war, noch musste ich eine solche Erfahrung vortäuschen; vielmehr wusste ich, dass er an jenen Ort gegangen war, der für ihn bereitet war und dass es ihm jetzt gutging. Dies konnte ich wissen, indem ich meine Lieblingsbibel aufschlug (und auch seine – wir hatten jeder mehrere Bibeln) und darin erneut las: ausgewandert aus dem Leib bedeutet beim Herrn sein – und das ist weit besser. Es ist weit besser für den, der beim Herrn ist, allerdings nicht für die Hinterbliebenen. Gott weiß alles um den Schmerz der Trennung und trifft Vorkehrungen, diese Trennung einst für immer und ewig aufzuheben. Auch das weiß ich nur, weil die Bibel es mir sagt. Mir tun alle Menschen leid, „die keine Hoffnung haben“, nur weil sie nicht wissen, welcher Teil der Bibel bloßer Mythos ist und welchem Teil man möglicherweise vertrauen kann.“

(Aus: Edith Schaeffer, Dear Family: The L’Abri Family Letters, 1961–1986; San Francisco: Harper & Row, 1989, S. 388f., gefunden hier, Übersetzung: Ivo Carobbio).