Muslime: Die Bibel wurde verfälscht!

von Karl-Heinz Vanheiden: derbibelvertrauen.de

Muslime behaupten, dass die Bibel verfälscht wurde und belegen das mit Jeremia 8,8.

Tatsächlich ist dieser Vers schwierig zu übersetzen. Man lese die nachstehenden vier Übersetzungen aus neuerer Zeit und versuche herauszubekommen, worauf sich die Verfälschung der Schriftgelehrten bezieht. Hatten sie zur Zeit Jeremias tatsächlich das von Gott gegebene Gesetz verfälscht?

Das hebräische Wort für Gesetz heißt Tora und bezieht sich im strengen Sinn auf die fünf Bücher Mose, kann aber auch auf größere Teile der Bibel meinen. Haben die Schriftgelehrten also die Worte Gottes selbst verfälscht oder haben sie es durch ihre Auslegung (schriftlich oder mündlich) getan?

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Ausstellung Weltreligionen geht in die 2. Woche

kotschNach der gut besuchten Vernissage am 15.11. (Bericht hier) fanden am 18./19.11.2016 die ersten Vorträge von Michael Kotsch zu den Themen Atheismus und Islam in Unterschleißheim statt. Zu beiden Vorstellungen kamen ca. 100 Personen.

Im Gottesdienst der freikirchlichen Gemeinde am Sonntag sprach der Referent über die Auseinandersetzung des frühen Christentums mit den griechischen Philosophen in Athen (Apg 17). Entgegen der allgemeinen Auffassung der Gesellschaft, dass religiöse Toleranz bedingt, dass man alles als „gleich gültig“ bezeichnet, knüpft der Apostel Paulus zwar in einer positiv würdigenden Weise an die Religion der Griechen an („ich sehe, dass ihr sehr religiös seid“, „wie eure eigenen Philosophen gesagt haben“), um dann in einem zweiten Schritt den großen Unterschied zu markieren, der darin besteht, dass der „unbekannte Gott“, der die Welten gemacht hat, sich in Jesus Christus verbindlich geoffenbart habe und Ihn zum Richter eingesetzt habe. Der Beweis? Seine Totenauferstehung!

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Austtellung Weltrelgionen in USH

In 5 Wochen (ab dem 15.11.2016) soll die „Ausstellung Weltreligionen“ in USH stattfinden. Beiliegend der Pressetext der Veranstalter:

PressetextWeltreligionen2

Im ausgehenden 20. Jahrhundert war „Religion“ zu einer Randerscheinung der westlichen Gesellschaften geworden; seit dem Anschlag auf das World-Trade-Center steht sie wieder im Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses. Im gleichen Maß, wie das Christentum seinen Einfluss verloren hat, sind andere Religionen an seine Stelle getreten: neben dem „neuen Atheismus“ zunehmend östliche Religionen, wie Esoterik und Buddhismus und – in den letzten Jahren – mit dem Islam eine monotheistische Religion.

Religion kommt überall vor: sie motiviert „Engel der Nächstenliebe“ und „Teufel des Terrors“, verschenkt sich selbst oder verkauft das Heil, ist verfolgt oder mächtig, einflussreich oder unbedeutend. Deshalb lässt sich eine Gesellschaft nicht verstehen, ohne ihre Religion/en zu kennen.

Die „Ausstellung Weltreligionen“ will mit Ihrer Auswahl die Vielfalt der Religionen darstellen. Sie lädt ein zum Gespräch, um eigene Standpunkte zu überprüfen und zu entdecken, was das Leben ausmacht und ob hinter den Überlegungen der Menschen nicht doch ein persönlicher Gott steht?!

Das Ziel der Ausstellung ist es, respektvoll und fair die großen Weltreligionen vorzustellen und in einem 2. Schritt zu erklären, warum Christen angesichts der religiösen Vielfalt an Jesus Christus als „das eine Wort Gottes“ glauben.

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EKD – oder: Reformation und Islam

Ich habe kürzlich das Impulspapier „Reformation und Islam“ der Konferenz für Islamfragen der EKD gelesen. Ein echtes Leseerlebnis. Wer wissen will, wie es um weite Kreise innerhalb der Evangelischen Kirchen bestellt ist, sollte sich diese Erfahrung gönnen. Es ist kein Vergnügen.

Nun gäbe es sehr viel über das Impulspapier zu sagen. Auffällig beispielsweise gleich zum Einstieg die für die Kulturwissenschaften bezeichnende (therapeutische) Sprache. Sie wurde gewählt, um die Empfindungen derer zu beschreiben, die sich seinerzeit mit der Frage befassen mussten, ob wohl bald auch Wien an die Türken fallen werde. „Zur Zeit Luthers sah Europa sich militärisch und politisch vom expandierenden Osmanischen Reich bedrängt.“ Die Betonung liegt auf „die Leute sahen es so“. Sie sahen eine Bedrohung, die ja vielleicht gar keine war. Konstantinopel war jedoch 1453 gefallen und die Türken waren auf dem Vormarsch nach Europa. „Man nahm sie wahr als die Anderen und Fremden, als die bedrohliche Macht aus dem Südosten“ (S. 7). Eigentlich, so könnte man vermuten, suchten die Türken nur florierende Handelsbeziehungen in gänzlich friedlicher Absicht. Aber da die Europäer die Schönheit des Fremden noch nicht angemessen zu schätzen wussten, haben sie das übersehen.

Aber lassen wir das. Wenden wir uns einer Argumentationsfigur zu, die heutzutage oft zu finden ist. Es geht um das „sowohl als auch“. Auf S. 24 wird das Argument sehr anschaulich entfaltet.

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Aktuelles: Ausstellung Weltreligionen

Die hier beworbene Ausstellung Weltreligonen läuft noch bis zum 18. Mai 2016 in Marktoberdorf:

Marktobersdorf

Umstrittene Missionierung Der Kampf um die Flüchtlingsseelen

Bibel | Bild: Bayerischer Rundfunk Gestern im BR: ein 6-minütiger Bericht über die Flüchtlingsarbeit und den Beitrag von Christen, die – das ist doch unerhört … – den Flüchtlingen das Evangelium weitersagen!

Darf man nur helfen, wenn man im Deutschkurs „neutral“ arbeitet, oder darf es auch ein Bibeltext sein? Viele junge Männer sitzen den ganzen Tag im Heim und haben nichts zu tun. Ein wöchentlich stattfindendender (politisch-korrekter) Deutschkurs kann zur Integration nicht ausreichen.

Die krampfhafte Verdrängung religiöser Themen ist ein unnötiges Problem im Bemühen um Hilfe und Integration. Muslime haben – anders als nominelle Christen im Westen – überhaupt keine Berührungsängste mit Bibel und Glauben. Im Gegenteil: es ist Ihnen wichtig, darüber zu reden. Und wenn der „Helfer“ seinerseits überzeugter Christ ist: muss er dann schweigen, über das was ihn motviiert und antreibt?

Integration bedeutet, sich mit den Auffassungen hierzulande auseinander zu setzen. Dazu gehört neben dem westlichen Humanismus auch das Evangelium als kulturprägende Kraft. Christen die diese Arbeit machen, sollten andere Religionen fair behandeln, ihre eigene Grundlagen offen darlegen und fröhlich ihren Glauben bezeugen (dürfen).

Woran liegt es, dass in unserem Land auch in kirchlichen Kreisen eine selbstauferlegte Zurückhaltung in der „Gretchenfrage“ besteht, die dazu führt, dass laut BR-Text  „Mitarbeitern kirchlicher Hilfsorganisationen (…) die Verbreitung religiöser Botschaften oft ausdrücklich untersagt“ist! Haben die Amtsträger, die Ihren Titel, Beruf und Einkommen von Jesus Christus herleiten, seine letzten Worte vergessen?

Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. 19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters! (Matth 28,18-20)
Nachfolgende der unveränderte BR-Text und Link auf die Mediathek:

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neue Artikel auf brink4u

Neuheit

Links auf Artikel die neu sind:

Stefan Jupe über die Eigenschaften Gottes (I+II): https://brink4u.com/artikel/bibel-themen/theology-proper/die-eigenschaften-gottes/
Uwe Brinkmann mit einer Predigt über „Das Schweigen Gottes“:
https://brink4u.files.wordpress.com/2015/12/pr160501-wenn-gott-schweigt_hiob-12_cgush.pdf

ein pointierter Artikel von Thomas Spahn zur SPD-Rhethorik in Sachen Religion:
https://brink4u.com/artikel/gesellschaft/der-faktencheck-zum-faktencheck-die-spd-wird-zur-scharia-partei/

„Full House“ am 25.01.2016

imageJesus, Qumran & die Schriftrollen vom Toten Meer

Der Multimediavortrag des Archäologen Alexander Schick bescherte dem Veranstalter in USH ein volles Haus (+100 Personen).

Unter anderem wurde neben der „kleinsten Bibel der Welt“ ein Duplikat der Jesaja-Rolle aus Qumran präsentiert (Foto).

Im Bild das ca. 8m lange Replikat der großen Jesaja-Schriftrolle aus der Qumran-Höhle (1QJesA) in der LM1. Hinten links der Referent Alexander Schick.

(Bibelausstellung.de)