70. Geburtstag in vorhersehbarem Terror

barbed-wire-1876148_1920.jpgVor kurzem kamen Freunde aus Israel zurück: begeistert berichteten sie von dem Land zum Zeitpunkt seiner 70-Jahrfeier nach dem hebräischen Kalender. Während hier die Presse über die Angriffe auf die südliche Grenze aus dem Gaza-Streifen berichteten, war in Tel Aviv davon keine Spur, sondern beste Partystimmung.

Ob die Stimmung auch zum „offiziellen“ 70. Jahrestag am 14.05.2018 so bleibt, oder ob es zu größeren kriegerischen Auseinandersetzungen kommt wird – namentlich nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomankommen mit dem Iran – sehr fragwürdig – aktuell gehen die Angriffe der Hisbollah und Israels hin und her. Für Christen wird der Geburtstag somit auch zu einem Gebetsanliegen.

 

Dabei steht der Ausstieg Trumps aus dem iranischen Atomabkommen nicht allein; vielmehr steigen seit Wochen die Spannungen in der Region:

  • zunächst die seit Ende März anhaltenden Massenprotesten und militanten Übergiffe aus dem Gaza-Streifen auf israelisches Staatsgebiet
  • dann die Rede Abbas am 30.04.2018 in der er vor dem Palästinensischen Nationalrat in Ramallah den Juden eine Mitschuld am Holocaust gab
  • wahrscheinlich war dieser Ausfall die nötige Voraussetzung um ihn in der PLO als „alternativlos“ darzustellen; jedenfalls wurde Abbas am 03.05.2018 einstimmig zum Vorsitzenden des Exekutivkomitees der PLO gewählt; nach Insiderkenntnis hat Abbas den Kernpunkt von Oslo rückgängig gemacht: die Anerkennung Israels wurde ausgesetzt …
  • parallel dazu eine aus gegebenem Anlaß öffentliche „Antisemitismus“-Diskussion in Deutschland, ohne den Aussagen des Kollegen aus Ramallah allzu große Relevanz beizumessen …
  • dann der Ausstieg Trumps aus dem Iran-Abkommen am 08.05.2018, mit nahezu zeitgleichen Angriffen Israels auf den Süden Syriens, um iranische Al-Quds-Einheiten zu hindern sich auf den Golanhöhen auszubreiten und weitere Raketenangriffe zu lancieren
  • am 14./15. Mai dann die 70-Jahrfeier Israels, dann der Umzug der US-amerikanischen Botschaft und anschließend der Beginn des Ramadan

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Kampf um das osmanische Erbe

jerusalem-1712855.jpgAlexander Schick (Sylt) hat mich auf diesen Artikel in der Luzerner Zeitung über die Situation in Jerusalem aufmerksam gemacht:

ISRAEL ⋅ Die Türkei inszeniert sich als Beschützerin der Palästinenser und schickt Pilger mit türkischen Fahnen nach Ostjerusalem. In Israel schlägt man bereits Alarm.

Im Konflikt um den Jerusalemer Tempelberg mischt auf muslimischer Seite ein neuer Akteur mit. Es ist die Türkei, deren Regierung die Verteidigung der dortigen Moscheen vor dem Griff des, wie Präsident Erdogan ihn nennt, ­israelischen «Terror- und Besatzungsstaats» zur Chefsache erhoben hat.

So finden neuerdings auf dem Berg türkische Pilger und ­palästinensische Erdogan-Verehrer zu lauten Demonstrationen zusammen, bei denen türkische ­Nationalfahnen geschwungen und Erdogan-Poster hochgehalten werden – manche tragen sogar den Fes, die in osmanischer Zeit übliche Kopfbedeckung.

Im Dezember kam es bereits zu einem Zwischenfall, der beinahe eine diplomatische Krise ausgelöst hätte. Als israelische Polizisten einigen belgisch-türkischen Aktivisten, die als türkische Flagge aufgemachte rote ­T-Shirts trugen, den Zutritt zum Moscheenareal verweigerten, wurden die Türken handgreiflich. Sie wurden verhaftet und kurze Zeit später des Landes verwiesen.

(…)

Plakate im armenischen Viertel abgerissen

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Die UNESCO ist korrupt & ideologisch …

  • Quelle: https://www.pro-medienmagazin.de/fileadmin/pro/proMagazine/2017/PRO_2017_06.pdf

Wolfram_weimer

Dr. Wolfram Weimer , geboren 1964,ist Verleger, mehrfach ausgezeichneter Publizist und einer der wichtigsten Kommentatoren des Zeitgeschehens. Er ist Gründungsherausgeber des Polit-Magazins Cicero und war unter anderem Chefredakteur des Magazins Focus. In seinem Verlag Weimer Media Group erscheinen zahlreiche Wirtschaftsmedien, so der Wirtschaftskurier und The European.

 

http://www.wolframweimer.de/home.html

Ein guter Artikel vom pro-medienmagazin zu einem heiklen Thema!

Der Ausstieg Israels und der USA stürzt die UNESCO in eine Krise. Doch die ist selbst verschuldet. Das Organ ist korrupt wie die FIFA und ideologisch in der Hand von Despoten, Islamisten und Linksökologen. Nun protestieren auch Christen. | Ein Kommentar von Wolfram Weimer (pro-medienmagazin, 6|17, S. 34)
Die UNESCO ist seit Jahren in einem Sumpf aus Korruption und ideologischen Kämpfen verstrickt, ihre Protagonisten schielen mehr auf Pfründe und Posten als auf globale Hilfen für Kultur, Wissenschaft und Bildung. Eine ganze Reihe von Staaten mit zwielichtigem demokratischen Ruf haben die UNESCO grotesk politisiert und zur Beute ihrer ideologischen Interessen deformiert.
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Petra – Jerusalem (28.01.2018)

„D. Trump, Jerusalem und Petra – das Geheimnis der berühmtesten Städte des Nahen Ostens“

Alexander Schick (Sylt) ist wieder in Unterschleißheim; diesmal gibt er eine Fotoreportage über die Hintegründe des Krisengebietes:

  • der Vortrag beginnt am Sonntag, 28.01.2018 um 19:00 Uhr
  • in der Lise-Meitner-Str. 1, 85716 Unterschleißheim (www.cgush.de)
  • Eintritt ist frei – großer Büchertisch

Die ewige Stadt Jerusalem mit Felsendom und Klagemauer gilt als ein Pulverfass.
Die Ankündigung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat eine Schockwelle ausgelöst. Doch warum? Was ist der Hintergrund dieses uralten Konflikts?

Der Sylter Nahostkenner Alexander Schick ist soeben aus Jerusalem zurückgekehrt und wird auf allgemeinverständliche Weise in die Hintergründe des Nahostkonflikts einführen. Dabei macht er eine Reise von Jerusalem bis zur rosaroten Wüstenstadt Petra ins jordanische Königreich und zeigt auf, wie eng die Geschichte von Israel und Jordanien verwoben ist.

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Taumelbecher …

Ausspruch, Wort des HERRN über Israel. Es spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt und den Geist des Menschen in seinem Inneren bildet: Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln. (Sacharja 12)

 

Die in Teilen sehr oberflächliche Diskussion um die US-amerikanische Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels hat einen weiteren historischen Kontext:

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Tischendorf zum Dritten …

Nachlese (20.02.2017): der Referent hat einen kurzweiligen Artikel über Martin Luther veröffentlicht, der im „500. Reformationsjahr“ hier zugänglich gemacht werden soll

Hier der dritte Hinweis auf den Vortrag von Alexander Schick in USH am kommenden Samstag. Diesmal mit einem etwas auffälligeren Flyer vom Referenten himself:

plakat_katharinenkloster-unter

vergleiche:

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Tischendorf in USH

Zu der bereits beworbenen Tischendorf Veranstaltung am 28.01.2017 (Sa.) um 19:30 Uhr in Unterschleißheim folgt hier nun der Flyer / pdf hier: 20170115_tischendorf

flyer

  • vgl.: https://brink4u.com/2017/01/07/a-schick-der-bibelschatz-aus-dem-katharinenkloster-im-sinai/
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„Die Juden zuerst“ (TheoBlog)

Zu dem Beschluß der EKD das jüdische Volk aus dem Missionsauftrag Jesu asuzuklammern, bringt der TheoBlog von Ron Kubsch zwei Zitate von Parzany und Lohmann: http://theoblog.de/die-juden-zuerst/28879/

Ulrich Parzany und Matthias Lohmann haben die EKD-„Erklärung zu Christen und Juden als Zeugen der Treue Gottes“ kommentiert. Parzany schreibt:

An dem Beschluss der jetzigen EKD-Synode in Magdeburg wird deutlich: Die evangelischen Kirchen haben ein großes Problem, das auch die aufwendigen Feiern zum Reformationsjubiläum nicht verdecken können. Ihre Synoden fassen Beschlüsse gegen klare Aussagen der Bibel. Luther hat geschrieben: „Ich will, dass die Schrift allein Königin sei.“ In den evangelischen Kirchen wird diese Königin entmachtet. Das führt zur geistlichen Selbstzerstörung dieser Kirchen.

Aus erneut gegebenem Anlass erinnere ich evangelische Christen an die wichtigste Bekenntnisschrift der Reformation, das „Augsburgische Bekenntnis“ (1530), auf das fast alle Pfarrer vereidigt werden. Darin heißt es in Artikel 28 ausdrücklich: „Wo das geistliche Regiment etwas gegen das Evangelium lehrt oder tut, haben wir den Befehl, dass wir ihm nicht gehorchen“.

Matthias Lohmann kommentiert:

Wenn die EKD in ihrer Erklärung zur Judenmission unter Punkt 3 vermerkt: „Die Tatsache, dass Juden dieses Bekenntnis nicht teilen, stellen wir Gott anheim. Auf dem Weg der Umkehr und Erneuerung haben wir von Paulus gelernt: Gott selbst wird sein Volk Israel die Vollendung seines Heils schauen lassen (vgl. Röm 11,25 ff)“ offenbart dies, mit welcher Leichtfertigkeit biblische Wahrheiten heute verdreht werden. Eben dieser Apostel Paulus, Autor des Römerbriefes, war es doch, der bei seinen Missionsreisen zuerst in die Synagogen ging, um dort die Juden zum Glauben an den verheißenen Messias aufzurufen.

Liebe Christen! In Demut, mit Mut, Phantasie und Dringlichkeit, wollen wir die Menschen – egal ob Juden, Heiden oder Namenschristen – mit den Worten aus 2. Korinther 5, Vers 20 aufrufen: „Lasst Euch versöhnen mit Gott.“ Lasst uns Menschen fröhlich zu Christus rufen und dabei das Kreuz hochhalten. Nur das Kreuz hat die Kraft, Sünder zu retten. „Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft“ (1. Kor 1,18).

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Die Zukunft der Meinungsfreiheit und die sozialen Medien …

Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel hat am 23.11.2016 im Deutschen Bundestag eine Regierungserklärung abgeben, in der sie gleich zu Beginn auf einen Kernwert unserer Gesellschaftsordnung zu sprechen kommt: die Meinungs- und Pressefreiheit.

Video klappt nicht immer > siehe youtube.com

Sie beklagt einladend, dass „das, was wir für selbstverständlich gehalten haben, so selbstverständlich nicht ist, dass der freiheitliche demokratische Rechtsstaat, die soziale Marktwirtschaft, das Gewaltmonopol des Staates und die Bereitschaft, jeden und jede, jeden Bürger und jede Bürgerin, als Teil des Volkes zu begreifen, nicht mehr so da sind, wie das eine Weile lang ganz selbstverständlich zu sein schien.“

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So laut kann Köln zu Judenhass schweigen

Manchmal kann das Kölner Schweigen so laut sein!

(Bild: DFLP-Feierlichkeit in Gaza 2016)

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