Folge Deinem Herzen …?

Ein FB-Freund verwies mich die Tage auf diesen wunderbaren PoetrySlam: In diesem Sinne „Frohe Weihnachten“

FOLGE DEINEM HERZEN … (NICHT) – am 09.09.2017 veröffentlicht


„Gib mir (…) dein Herz.“ – Sprüche 23,26

Wem gehört dein Herz? Warum sagt Gott: „Gib mir dein Herz?“ Weil er genau weiß, dass seine Wege voll Leben sind. Wir selber, in unserer eigenen Weisheit, unseren eigenen Wünschen und Lüsten gehen oftmals Wege, deren Ende der Tod und Zerstörung sind, auch wenn wir es nicht sofort merken. Die Welt sagt uns allzu gern „Folge deinem Herzen!“, doch um ehrlich zu sein, warum sollten wir dem Herzen folgen, wenn Gott unser Schöpfer, der es am besten kennt und erschaffen hat, sagt, dass es überaus böse ist? Es ist böse, weil wir sündige Menschen sind. Jesus sagt, dass das was aus dem Herzen kommt, den Menschen verunreinigt (vgl. Matthäus 15,18f; Bibel).

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Die totale Anständigkeit – oder „Ist das Gedicht frauenfeindlich?“

Quelle: https://theoblog.de/ist-das-gedicht-frauenfeindlich/30799/

19. September, 2017

Wenn man in Berlin mit der U5 Richtung Hönow fährt, erreicht man die Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Die Einrichtung bildet Sozialarbeiter aus, Kindheitspädagogen, Pflegemanager und Physiotherapeuten. Meist arbeiten Frauen in diesen Berufen. Seit ein paar Jahren vergibt die Hochschule einen Poetik-Preis. Ein Preisträger ist der aus Bolivien stammende und in der Schweiz lebende Dichter Eugen Gomringer. Er ist 92 Jahre alt. Sein Gedicht „avenidas“ steht an der Südfassade der Hochschule in großen Buchstaben. Er hat es der Hochschule überlassen.

Der spanische Text lautet übersetzt:

Alleen / Alleen und Blumen / Blumen / Blumen und Frauen / Alleen / Alleen und Frauen / Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer.

Dieses Gedicht ist inzwischen Gegenstand einer hitzigen Debatte in Berlin. Manche sprechen sogar von einem Kulturkampf. Es begann mit einem Offenen Brief von im Asta organisierten Studenten. Sie beziehen sich in dem Schreiben auf das Gedicht und die U-Bahn-Station auf dem Platz vor der Schule. Sie sagen:

Ein Mann, der auf die Straßen schaut und Blumen und Frauen bewundert. Dieses Gedicht reproduziert nicht nur eine klassische patriarchale Kunsttradition, in der Frauen* ausschließlich die schönen Musen sind, die männliche Künstler zu kreativen Taten inspirieren, es erinnert zudem unangenehm an sexuelle Belästigung, der Frauen* alltäglich ausgesetzt sind.

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