Ankern — eine Buchkritik von Daniel Option

Dieses Buch ist ein starker Anker gegen gewisse Unterströme der postevangelikalen Theologie, die seit Jahren die apologetischen undefinedFundamente der Kirche unterspülen. Dies führt mittlerweile zu einer ernsthaften Erosion des Glaubens. Alisa Childers beschreibt eindrücklich, was ihren eigenen Glauben ins Wanken gebracht hat, welche konstruktivistischen Denkfiguren hier toxisch und destabilisierend wirkten und wie sie durch den Zweifel hindurch einen gefestigten Jesus-Glauben zurückgewinnen konnte. (fontis)

Sehr gerne empfehle ich die Buchbesprechung eines befreundeten Blogs, der das Buch bereits in seiner englischen Fassung („Another Gospel“?) am 11. Okt. 2020 rezensiert hat. Nebenbemerkung: nach Ed Shaw „Vertrautheit wagen“, bringt fontis ein zweites Buch heraus, dass deutlich dem Zeitgeist widerspricht. Hoffnung!

Denn wir reden auch in der deutschen evangelikalen Szene nicht mehr nur über zweit- und drittrangige Fragen, sondern – wie es Alisa Childers in diesem Buch tut – über die Bedeutung der Bibel, des Kreuzes und des Evangeliums selbst!


Alisa Childers ist hierzulande bekannt durch ihren Artikel ‘Was progressive Christen mit Atheisten verbindet’. Nun liefert sie die biographische Kulisse dazu mit ihrem Buch Another Gospel?. Das einfach verständliche Buch beschreibt die Dekonstruktion von Alisa’s Glaube durch den Besuch eines wöchentlichen Seminars des Pastors ihrer Gemeinde. Dieser outet sich vor der Gruppe als ‘hoffnungsvoller Agnostiker’. Die Schlüsselfrage des Buches: Wie geschieht die Rekonstruktion eines destabilisierten Glaubens?

https://i2.wp.com/www.alisachilders.com/uploads/8/7/3/6/87362976/img-5940_orig.jpg?resize=242%2C242&ssl=1Vorweg: Das Buch ist Anfang Oktober 2020 erschienen und existiert aktuell nur in Englisch. Es gibt einen Grund, weshalb mir eine Rezension des Buches wichtig ist. Alisa’s persönliches Erleben repräsentiert die Erfahrung, die viele Christen der westlichen Welt zur Zeit machen: Neue theologische Aussagen lösen bisherige Überzeugungen auf und destabilisieren den Glauben. Das ist an sich nichts Neues, ich kenne es aus eigenem Erleben. Doch es scheint als würden aktuell besonders viele Christen eine Art Dekonstruktion ihres Glaubens durchlaufen. Ich glaube, dass dies dazu gehört wenn unser Glaube mündig werden soll. In diese Mündigkeit kommen wir nicht einfach indem wir uns in eine “christliche Bubble” zurückziehen und uns vor den Fragen “da draussen” verstecken. Der Hebräerbrief sagt:

Lasst euch daher nicht von seltsamen, neuen Lehren verwirren. Durch die Gnade Gottes werdet ihr innerlich stark. (Heb 13:9)

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Das stärkste Argument für die Existenz Gottes – John Lennox (engl.)

What is the strongest argument supporting the existence of God?


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Steck den Kopf nicht in den Sand – die vermeintliche Sicherheit des lockdowns …

Vor kurzem sprach ich mit einer seit 3-4 Jahren asylsuchenden Person aus Nigeria. Sinngemäß fasste sie Ihre Begeisterung für Deutschland in zwei Sätzen zusammen:

  • „In Nigeria sterben Menschen auf der Straße, wenn Sie kein Geld für ein Krankenhaus haben. Jetzt bin ich in dem Land angekommen, dass den Tod nicht kennt …!“
  • „Deutschland funktioniert gut – wenn die Regierung sagt, „ab morgen Maske“, dann haben alle diese FFP2-Maske auf – Afrika ist anders …“

 

Tatsächlich haben wir in Deutschland den Tod unsichtbar gemacht:

Aber gestorben wird hier auch – ca. 972.000 Tote im letzten Jahr!

  • laut dem Stat. Bundesamt sind 40 973 Personen mehr gestorben, als im Mittel der Jahre 2016-19 [1a] (4,21%)
  • davon übrigens, gem. RKI / Stat. Bundesamt (gleiche Quelle) 35.415 an und mit Corona Verstorbener (= 3,64%)

Abbildung 1: leichte Übersterblichkeit in der ersten Welle und deutliche Übersterblichkeit auf dem Höhepunkt der 2. Welle (am Jahresende).

Man muss also gegen die im Spätsommer / Herbst 2020 vorschnell aufgetretenen Gegner einer „Übersterblichkeit“ festhalten, dass die „Corona-Toten“ leider fast alle in der Statistik „angekommen“ sind. [1b] Und gerade der Anfang des Jahres 2021 hat das mit großer Dramatik fortgesetzt! Jedenfalls sind „jetzt“ (15.02.2021) laut den RKI-Tageszahlen [2] 65.076 Tote zu verzeichnen (= ca. 30.000 in den ersten 6 Wochen!) … – wobei der Abgleich mit der „Übersterblichkeit“ erst in 4-6 Wochen mit Blick auf die vollständigen Vorab-Zahlen des Statistischen Bundesamtes erfolgen kann (aktuell fehlt die 53. KW).

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2084book.com

2084 by John Lennox | Book Trailer

IS TECHNOLOGY HELPING OR HURTING US?

In response to recent popular accounts, scientist and philosopher John Lennox offers a Christian perspective on humanity’s future, the problems raised by AI and the atheist conception of what it means to be human.

HOW WILL TECHNOLOGY CHANGE US?

The questions posed by AI are open to all of us. And they demand answers. 2084 shows how the Christian worldview, properly understood, can provide evidence-based, credible answers that will help you navigate today’s fast-changing world.

A CHRISTIAN PERSPECTIVE ON HUMANITY’S FUTURE.

Scientist and philosopher John Lennox will introduce you to a kaleidoscope of ideas: the key developments in technological enhancement, bioengineering, and, in particular, artificial intelligence. Discover the current capacity of AI, its advantages and disadvantages, the facts and the fiction, as well as future implications.

#socratesinthecity

socratesinthecity; am 13.03.2014 veröffentlicht

Eric Metaxas and Socrates in the City present an evening with John Lennox, Professor of Mathematics at Oxford University, at the Union Club in New York City on January 31, 2013.

Dr. Lennox explores a method for reading and interpreting the first chapters of Genesis without discounting either science or Scripture.

Am 20. Januar 2018 brachten wir einen Artikel von Dr. Berthold Schwarz zur Apologetik in biblipedia. Und wir schließen das Jahr mit einem apologetischen Artikel von Dr. John Lennox:
  • „Das stärkste Argument, warum die Würde des Menschen besonders ist (ggü. der sonstigen ‚Natur‘) …? – Gott wurde einer von Ihnen“!

Naturwissenschaftlich denken und christlich glauben

naturwissenschaft

Wüstegarten hat einen alten Artikel zum Spannungsfeld Naturwissenschaft und Glauben aufgepeppt und in seinem Blog veröffentlicht:

Quelle: http://wuestegarten.de/naturwissenschaftlich-denken-und-christlich-glauben/


Wenn in einer heidnischen Familie auf einer Insel der Südsee ein Kind an Ruhr erkrankt, geht sein Vater zum Wahrsager. Der stellt mit Hilfe des Palmblatt-Orakels fest, auf welchen Zauber die Krankheit des Kindes zurückzuführen ist. Daraufhin geht der Vater zum Medizinmann, der den entsprechenden Gegenzauber macht, um die Krankheit zu vertreiben.

In diesem Denken hat die Naturwissenschaft noch keinen Platz. Die natürlichen Zusammenhänge zwischen Ansteckung, Krankheit und Heilung werden außer acht gelassen. Man führt die Krankheit auf eine übernatürliche Ursache zurück und geht mit magischen Mitteln gegen sie vor. In solchen Gegenden der Welt treten bei der Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus keine naturwissenschaftlichen Probleme auf. Von dieser Seite her steht dem christlichen Glauben nichts im Wege.

Bei uns in Europa liegen die Dinge anders. Wir sind zwar nicht allesamt Naturwissenschaftler, aber die Naturwissenschaft bestimmt unser Denken doch sehr stark. Alles, was in unserer Welt geschieht, sehen wir in natürlichen Zusammenhängen. Für alles suchen wir einen natürlichen Grund.

Für uns Christen geht die Welt nicht in der Natur auf; aber die Natur mit ihren Ordnungen hat auch für uns ein großes Gewicht. Bewusst oder unbewusst versuchen wir alles, was über die Natur hinausgeht, mit ihr in Einklang zu bringen. Gelingt uns das nicht, dann leiden wir darunter. Ob das nötig ist, ob die Spannungen zwischen christlichem Glauben und naturwissenschaftlichem Denken in jedem Fall durchzustehen sind, ist eine offene Frage. Könnte es nicht sein, dass wir als Christen in mancher Hinsicht unnötig leiden? Dass wir ein schlechtes Gewissen haben, wo ein solches gar nicht am Platze ist? Die Zahl der Menschen, die verstandesmäßig an die Fragen des Glaubens herangehen, ist bei uns heute sehr groß, besonders in der jungen Generation, die mit der modernen Wissenschaft und Technik heranwächst. Eine Klärung der anstehenden Probleme ist darum sehr dringlich.

Um zu einer klaren Sicht der Dinge zu kommen, wollen wir versuchen, uns den geschichtlichen Werdegang der Naturwissenschaft in ihrem Verhältnis zum christlichen Gottesglauben zu vergegenwärtigen.

Weiterlesen im Original

vgl.: