Gotta Serve Somebody – oder: Nobelpreis für Literatur

Bob Dylan, der krächzende Rebell aus den USA hat nach vielen Nominierungen nun tatsächlich den Nobelpreis in Literatur zuerkannt bekommen.

Zu Recht stellt die FAZ fest:

Die Verleihung des diesjährigen Literaturnobelpreises an Bob Dylan ist kein Signal, dass es keine geeigneten klassischen Schriftsteller für die Auszeichnung gegeben hätte. Es ist eine Ehrung, die neben der Anerkennung eines beeindruckenden Gesamtwerks an Songtexten auch honoriert, dass die Wirkung dieser Dichtung eine ist, die weit über reine Musikfreunde hinausgeht, die vielmehr so viel Einfluss auf die Literatur gewonnen hat, dass man allemal vertreten kann, sie mit dem weltweit angesehensten Preis für Schriftsteller auszuzeichnen. Mit Dylan wurde ja nicht etwa ein dezidiert politischer Künstler gewählt, wie es noch im Vorjahr im Fall der weißrussischen Schriftstellerin Swetlana Alexejewitsch gewesen war, sondern in der Tat ein genuiner Literat, der seine Texte aber in Musik kleidet. Das gab es in der Geschichte des Literaturnobelpreises noch nie.

Dylan bleibt eine spannende Figur, die seit Jahrzehnten unsere Kultur beeinflusst hat. Zu seinem 74. Geburstag hatte ich einen Blog begonnen, aber nicht abgeschlossen. Hier aus gegebenem Anlass und mit Verspätung der Text aus seiner „frommen Zeit“:  „Gotta Serve Somebody“, der mir immer noch was zu sagen hat!

You may be an ambassador to England or France
You may like to gamble, you might like to dance
You may be the heavyweight champion of the world
You may be a socialite with a long string of pearls.
But you’re gonna have to serve somebody, yes indeed
You’re gonna have to serve somebody
It may be the devil or it may be the Lord
But you’re gonna have to serve somebody.

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Zitat: Horatius Bonar

Horatius BonarVor vielen Jahren (1993/94) habe ich in einem amerkanischen Gottesdienst dieses Lied von Horatius Bonar (1808-1898, Free Chruch of Scotland) gehört. Das Lied hatte mich – trotz seines Alters – damals sehr angesprochen, so dass ich eine deutsche Übersetzung der ersten Strophe versucht habe:

No blood, no altar now, The sacrifice is o’er!
No flame, no smoke ascends on high,
The lamb is slain no more,
But richer blood has flowed from nobler veins,
To purge the soul from guilt, and cleanse the reddest stains.

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J.A. von Poseck: Auf dem Lamm ruht meine Seele …

Ein Klassiker der frühen „Brüder“, der als Kirchenlied allgemeine Verbreitung gefunden hat: „Auf dem Lamm ruht meine Seele“.

Laut einem Lexikoneintrag in wikipedia kam ihm die Idee zu diesem Lied bei einem Besuch der Abteikirche in Essen-Werden Anfang der 1850er Jahre. Dort habe er oben am Turm ein in Stein gehauenes Lamm gesehen. Dazu sei ihm erklärt worden, dass vor vielen Jahren, als ein Dachdecker das Turmdach ausgebessert habe, der Haken, an dem seine Leiter hing, abgerissen sei. Bei dem furchtbaren Sturz in die Tiefe sei er jedoch wie durch ein Wunder auf ein kleines Schaf gefallen, das unten auf dem Rasen geweidet habe. Dieses sei von dem herabstürzenden Mann zerschmettert worden, aber er selbst sei dadurch mit dem Leben davongekommen. Aus Dankbarkeit für seine Bewahrung habe er das Lamm in Stein hauen und im Mauerwerk des Turms anbringen lassen (laut http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Anton_von_Poseck).

Da wir es in Teilen am 22.02.2015 im GoDi gesungen haben, will ich das mal gleich hier bloggen:

Auf dem Lamm ruht meine Seele,
Betet voll Bewund’rung an.
Alle, alle meine Sünden
Hat Sein Blut hinweggetan.

Sel’ger Ruhort! – Süßer Friede
Füllet meine Seele jetzt.
Da, wo Gott mit Wonne ruhet,
Bin auch ich in Ruh‘ gesetzt.

Ruhe fand hier mein Gewissen,
Denn Sein Blut – o reicher Quell!
Hat von allen meinen Sünden
Mich gewaschen rein und hell.

Und mit süßer Ruh‘ im Herzen
Geh‘ ich hier durch Kampf und Leid,
Ew’ge Ruhe find‘ ich droben
In des Lammes Herrlichkeit.

Dort wird Ihn mein Auge sehen,
Dessen Lieb‘ mich hier erquickt,
Dessen Treue mich geleitet,
Dessen Gnad‘ mich reich beglückt.

Dort besingt des Lammes Liebe
Seine teu’r erkaufte Schar,
Bringt in Zions sel’ger Ruhe
Ihm ein ew’ges Loblied dar.

nach Julius Anton von Poseck 1816-1896
Melodie von Wilhelm Brockhaus 1819-1888

J.N. Darby: der Mitbegründer der „Brüderbewegung“ als Dichter …

Neben dem Abendlied von M. Claudius habe ich unseren Kindern, wenn Sie als Kleinkinder nachts nicht schlafen konnten und im „Fliegergriff“ (auf dem Arm liegend) getragen werden mussten, oft dieses „Wüsten-Lied“ in leicht „gerappter Form“ vorgesungen und mit ihnen „getanzt“ …

Wo nichts ich seh‘ als eine Wüste,
Ein ödes Land, wo Dürre wohnt,
Ein Meer von Sand, wo keine Küste,
Nicht Frucht noch Quell den Pilger lohnt,
Will Gott aus frischem Quell mich laben
Mit Lebenswasser, hell und klar.
Aus Fluten, die kein Ende haben,
Reicht Er mir stets Erquickung dar.

Gott selbst will mir den Weg bezeichnen,
Sein Licht umstrahlt die Schritte mir.
Er kann sich selber nicht verleugnen,
Ich geh‘ mit Ihm – Er geht mit mir.
Sein reicher Segen fließt verborgen,
Und nimmer geh‘ ich kärglich aus,
Er leitet mich zu ew’gem Morgen,
Er führt mich heim ins Vaterhaus.

Zu Kana’ns heißersehnter Wohnung
Führt Gottes Liebe meinen Fuß,
Dort zu der sicheren Belohnung,
Wo auf Entbehrung folgt Genuß,
Wo im Triumphgesang von allen,
Die einst getragen Christi Schmach,
In Zion heil’ge Lieder schallen,
Von Kummer fern und Weh und Ach.

Dort, in den Höfen voller Segen,
Wo aus der Fremd‘ ich kehre ein,
Kommt mir kein fremder Gott entgegen,
Denn Er ist Gott und Vater mein.
Die Liebe, die mich dort begrüßet,
Die mich umgibt mit Herrlichkeit,
Hat mir die Wüste schon versüßet,
Hat mich erquickt in dieser Zeit.

John Nelson Darby 1800-1882,
deutsch nach Julius Anton von Poseck 1816-1896

Paul Gerhardt, „Nun ruhen alle Wälder“

Matthias Claudius bezieht sich mit seinem Abendlied auf das Vorbild von Paul Gerhardts Nun ruhen alle Wälder, von dem er die Strophenform übernommen hat. (…) Claudius’ Text nimmt etwa in der dritten Strophe („Seht ihr den Mond dort stehen? / Er ist nur halb zu sehen, / Und ist doch rund und schön! / So sind wohl manche Sachen, / Die wir getrost belachen, / Weil unsre Augen sie nicht sehn.“) eine deutliche Gegenposition zur erkenntnistheoretischen Position der Aufklärung ein. Sein Text kann insofern auch als Verteidigung von Paul Gerhardt aufgefasst werden, dessen pauschale Formulierung „es schläft die ganze Welt“ im Aufklärungszeitalter Anstoß erregte und Spott hervorrief.

Als es 1781 zu Protesten von Kirchengemeinden gegen ein neues Gesangbuch der Kirche von Berlin-Brandenburg kam, in dem viele Lieder Paul Gerhardts gestrichen werden sollten, erließ Friedrich der Große aus Gründen der Toleranz einen Erlass, dass jedermann in der Auswahl seiner Lieder frei sei, äußerte sich dabei aber zugleich abfällig über Nun ruhen alle Wälder:

„Ein jeder kann bei Mir glauben, was er will, wenn er nur ehrlich ist. Was die Gesangbücher angeht, so stehet einem jedem frey zu singen: Nun ruhen alle Wälder, oder dergleichen dummes und thörichtes Zeug mehr. Aber die Priester müssen die Toleranz nicht vergessen, denn ihnen wird keine Verfolgung gestattet werden.“

Paul Gerhardt, „Nun ruhen alle Wälder“

Nun ruhen alle Wälder,
Vieh, Menschen, Städt’ und Felder,
es schläft die ganze Welt;
ihr aber, meine Sinnen,
auf, auf, ihr sollt beginnen,
was eurem Schöpfer wohlgefällt.

Wo bist du, Sonne, blieben?
Die Nacht hat dich vertrieben,
die Nacht, des Tages Feind.
Fahr hin, ein andre Sonne,
mein Jesus, meine Wonne,
gar hell in meinem Herzen scheint.

Der Tag ist nun vergangen,
die güldnen Sternlein prangen
am blauen Himmelssaal;
also werd ich auch stehen,
wenn mich wird heißen gehen
mein Gott aus diesem Jammertal.

Der Leib eilt nun zur Ruhe,
legt ab das Kleid und Schuhe,
das Bild der Sterblichkeit;
die zieh ich aus, dagegen
wird Christus mir anlegen
den Rock der Ehr und Herrlichkeit.

Das Haupt, die Füß und Hände
sind froh, dass nun zum Ende
die Arbeit kommen sei.
Herz, freu dich, du sollst werden
vom Elend dieser Erden
und von der Sünden Arbeit frei.

Nun geht, ihr matten Glieder,
geht hin und legt euch nieder,
der Betten ihr begehrt.
Es kommen Stund und Zeiten,
da man euch wird bereiten
zur Ruh ein Bettlein in der Erd.

Mein Augen stehn verdrossen,
im Nu sind sie geschlossen.
Wo bleibt dann Leib und Seel?
Nimm sie zu deinen Gnaden,
sei gut für allen Schaden,
du Aug und Wächter Israel’.

Breit aus die Flügel beide,
o Jesu, meine Freude,
und nimm dein Küchlein ein!
Will Satan mich verschlingen,
so lass die Englein singen:
Dies Kind soll unverletzet sein.

Auch euch, ihr meine Lieben,
soll heute nicht betrüben
kein Unfall noch Gefahr.
Gott lass euch selig schlafen,
stell euch die güldnen Waffen
ums Bett und seiner Engel Schar.

… noch einmal Matthias Claudius zum 200. Todestag: „Der Mond …“

Bei meinem kürzlichen Blog über 70 Jahre Befreiung des KZ Auschwitz stieß ich auf den interessanten Blog von Thomas Schmid (http://schmid.welt.de/).

Schmid stellt sich nach eigenen Worten, wie folgt dar:

Thomas Schmid nahm in seinen Zwanzigern an der Studentenbewegung in Frankfurt teil, was ihn später gegenüber Heilslehren misstrauisch machte. Und ihn die Bürgerfreiheit schätzen lehrte. Lektor, freier Autor, Journalist. Zuletzt in Berlin Chefredakteur und dann Herausgeber der „Welt“-Gruppe. In diesem Blog veröffentlicht er regelmäßig Kommentare, Essays, Besprechungen neuer, älterer und sehr alter Bücher, Nachrufe und nicht zuletzt Beobachtungen über den gemeinen Alltag.

Er hat nicht nur einen bemerkenswerten Artikel zu Auschwitz verfasst, sondern schreibt zum 200. Todestag von Matthias Claudius (21.01.2015) sehr pointiert und Einsichten gebend:

„Es gibt Kunstwerke, denen der Abrieb der Zeit nichts anhaben kann. Neue Stile oder Moden berauben sie nicht ihrer Wirkung, Spott prallt an ihnen ab. Sie sprechen ästhetisch gebildete Menschen ebenso an wie jene, denen diese Bildung fehlt. Ein solches Kunstwerk ist das „Abendlied“ von Matthias Claudius. Auch wenn es heute wohl nicht mehr überall gesungen wird, es ist ein echtes Volkslied. Jeder kennt es, bei fast jedem bringt es eine Saite zum Schwingen.!

Auch wenn man nicht jeden Satz teilen mag, ist das Ende doch so gut, dass es auch hier das Ende macht …:

„Das „Abendlied“, dessen Autor heute vor 200 Jahren in Hamburg gestorben ist, kann uns spürbar machen, was wir am Christentum, am christlichen Erbe haben.“

Matthias Claudius: Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land … (Erntedank)

Vielleicht ist es auch dieses Lied von Matthias Claudius, das mein Favorit ist …

Am Anfang war’s auf Erden noch finster, wüst und leer;
und sollt was sein und werden, mußt es woanders her.
So ist es zugegangen im Anfang, als Gott sprach;
und wie es angefangen, so geht’s noch diesen Tag.

Refrain:
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm dankt, drum dankt ihm dankt
und hofft auf ihn.

Wir pflügen, und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf
Refrain

Er sendet Tau und Regen und Sonn und Mondenschein
und wickelt seinen Segen gar zart und künstlich ein
und bringt ihn dann behende in unser Feld und Brot
es geht durch unsre Hände, kommt aber her von Gott.
Refrain

Was nah ist und was ferne, von Gott kommt alles her,
der Strohhalm und die Sterne, das Sandkorn und das Meer.
Von ihm sind Büsch und Blätter und Korn und Obst von ihm
das schöne Frühlingswetter und Schnee und Ungestüm.
Refrain

Er läßt die Sonn aufgehen, er stellt des Mondes Lauf;
er läßt die Winde wehen und tut die Wolken auf.
Er schenkt uns soviel Freude, er macht uns frisch und rot;
er gibt den Kühen Weide und seinen Kindern Brot.
Refrain

Matthias Claudius

Quelle: wikipedia

Matthias Claudius: Der Mond ist aufgegangen (Abendlied)

Einer meiner Favoriten der deutschen Dichtung:

1. Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar;
Der Wald steht schwarz und schweiget,
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar.

2. Wie ist die Welt so stille,
Und in der Dämmrung Hülle
So traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
Wo ihr des Tages Jammer
Verschlafen und vergessen sollt.

3. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.

4. Wir stolze Menschenkinder
Sind eitel arme Sünder
Und wissen gar nicht viel;
Wir spinnen Luftgespinste
Und suchen viele Künste
Und kommen weiter von dem Ziel.

5. Gott, laß uns dein Heil schauen,
Auf nichts Vergänglichs trauen,
Nicht Eitelkeit uns freun!
Laß uns einfältig werden
Und vor dir hier auf Erden
Wie Kinder fromm und fröhlich sein!

6. Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Laß uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und unser Gott!

7. So legt euch denn, ihr Brüder,
In Gottes Namen nieder;
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott! mit Strafen,
Und laß uns ruhig schlafen!
Und unsern kranken Nachbar auch!

Matthias Claudius (* 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg)

Quelle: wikipedia

19.12.1944 – ein Gedicht aus der Zelle des Nazi-Regimes wird zum Jahreswechsel-Klassiker …

Vor 70 Jahren im Grauen des Nazi-Regimes, als Anhang zu einem Liebesbrief gedichtet, avanciert dieser Text zum Klassiker der „Frommen“ an Jahreswechseln und runden Geburtstagen …

Dietrich Bonhoeffer (* 1906 in Breslau, † 09.04.1945 im KZ Flossenbürg) schrieb am 19.12.1944 an seine Maria von Wedemeyer (* 1924, † 1977) – nachdem er zwei Absätze zuvor ganz praktische Dinge über Unterhosen und Hosenträger nachfragt:

„Es sind nun fast 2 Jahre, dass wir aufeinander warten, liebste Maria. Werde nicht mutlos! Ich bin froh, daß Du bei den Eltern bist. Grüße deine Mutter und das ganze Haus sehr nett von mir. Hier noch ein paar Verse, die mir in den letzten Abenden einfielen. Sie sind der Weihnachtsgruß für Dich und die Eltern und Geschwister.

Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
Das Heil, für das du uns bereitet hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Weiterlesen 19.12.1944 – ein Gedicht aus der Zelle des Nazi-Regimes wird zum Jahreswechsel-Klassiker …