Pro Femina in Berlin …

https://pixabay.com/de/photos/brandenburger-tor-abendd%C3%A4mmerung-201939/

Die 2009 gegründete Inititiative Pro Femina e.V. (Heidelberg) „ist ein kostenfreies Beratungsangebot für Frauen im Schwangerschaftskonflikt“. Am 1. Juli 2019 hat die Berliner Beratungsstelle von Pro Femina am Kurfürstendamm ihre 3. Niederlassung in Deutschland eröffnet. Ein (Unter-) Projekt von Pro Femina nennt sich 1000plus.

Am Morgen des 07.10.2019 wurde bekannt, dass am Wochenende zuvor in der Niederlassung in Berlin eingebrochen und die Räume verwüstet wurden. Ein dezidiertes „Bekennerschreiben“ von „Pro Choice“ liegt auf der linken Plattform „indymedia“ vor: https://www.1000plus.net/news/anschlag-auf-unser-beratungszentrum-berlin

Eine „zweiter Anschlag“ droht nun durch die SPD Steglitz-Zehlendorf und die Jusos Berlin! Beide Untergliederungen der regierenden Berliner SPD begründen ihren Verbotsantrag auf dem Landespateitag, „teilweise bis in den Wortlaut hinein (…)“ mit Argumenten, die den Vorwürfen in dem auf dem „linksradikalen Online-Portal indymedia veröffentlichte Bekennerschreiben“ entsprechen. (Zitat aus dem kath. Blog: http://mightymightykingbear.blogspot.com/)

Auf dem SPD-Landesparteitag in Berlin am 26. Oktober 2019 sind von den o.g. Untergliederungen der SPD zwei Anträge geplant, mit denen die SPD aufgefordert wird im Senat von Berlin eine Abstimmung zu veranlassen, die dazu führen soll, dass die Beratungsstelle von Pro Femina in Berlin komplett verboten wird.

Laut 1000plus und Pro Femina sind die von der SPD und linken, gewaltbereiten Aktivisten erhobenen Vorwürfe völlig haltlos. Deshalb wurde von Pro Femina eine Petition an den Berliner Landesparteitag der SPD erstellt, an der man hier teilnehmen kann: https://www.1000plus.net/pro-femina-petition

Ergänzung 25.10.2019: Offener Brief an die SPD-Berlin: https://www.1000plus.net/news/offener-brief-die-berliner-spd

Please follow and like us:
error0

coming soon: Verbot der Konversionstherapie

https://pixabay.com/de/illustrations/psychologie-psyche-maske-1959758/
Gerd Altmann

Diese Woche in der Tagespresse

Ergänzung am 15.06.2019, 12:45 Uhr

  • Zitat aus dem Gutachten von Prof. Dr. med. Peer Briken

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will das Verbot der sogenannten ‚Konversionstherapien‚ noch in diesem Sommer gesetzlich durchsetzen …

  • es solle jetzt ganz schnell gehen …

Ob die enorme Geschwindigkeit damit zusammenhängt, dass die sogenannte ‚große‘ Koalition bald implodiert (und das Gesetz noch schnell unter Dach und Fach kommen soll), kann nicht sicher geschlussfolgert werden …

Sicher ist jedoch, dass Herr Spahn bei der Verkündigung seiner Ziele im Frühjahr selbst ausführte, dass er ‚schon wegen meines eigenen Schwulseins‘ (wenn das mal kein Argument ist …) von diesen Therapien ‚nichts hält‘ – und weiter:

Ich sage immer, der liebe Gott wird sich was dabei gedacht haben.

Quelle: BILD, Roman Scheck veröffentlicht am 10.04.2019 – 14:22 Uhr
https://www.bild.de/lgbt/2019/lgbt/plan-des-gesundheitsministers-kommission-zum-verbot-von-homoheilung-61160056.bild.html

Na, wenn der ‚liebe Gott‘ bemüht wird und der Herr Minister ‚ex-cathedra‘ spricht, wer will dann noch kritisch zurückfragen …

coming soon: Verbot der Konversionstherapie weiterlesen

Please follow and like us:
error0

70 Jahre GG

DBP 1974 Block 10 25 Jahre Bundesrepublik Deutschland.jpg
gemeinfrei
https://de.wikipedia.org/wiki/Briefmarken-Jahrgang_1974_der_Deutschen_Bundespost

Struthütten, 1974
Meine Eltern betrieben seit 1970 einen ‚Schuhladen‘ in der Ortsmitte; ich weiß noch, wie ich mit 12 Jahren ggü. zur Post ging und mir diese Sondermarke zur 25 Jahrfeier der BRD für 40 Pfennig besorgte:

  • da ‚draußen‘ tobte die RAF; die Fotos der „Baader/Meinhof-Bande“ hingen in eben jener Postdiensstelle
  • ich aber war Briefmarkensammler …

Heute sind es schon 70 Jahre her …:

  • da muss ich wohl 45 Jahre älter geworden sein …
  • hier ein paar links zur Geschichte der ’neuen‘ deutschen ‚Verfassung‘!

Weiterlesen


70 Jahre GG weiterlesen

Please follow and like us:
error0

Eklat um ‚Kopftuchkonferenz‘

Schon lange nicht mehr Ron Kubsch zitiert …

„Eigentlich sollten Universitäten Orte der freien Rede und des freien Denkens sein, doch das scheint zunehmend schwierig zu sein“, heißt es in einem Artikel von Heike Schmoll über eine Konferenz zum Thema „Das islamische Kopftuch“. Frankfurter Studenten kämpfen im Netz gegen die Veranstaltung und fordern die Absetzung der Ethnologin Susanne Schröter. Sie setzen Kritik am Kopftuch mit Rassismus gleich.

Nur gut, dass sich die Präsidentin der Universität hinter Frau Schröter und die divers besetzte Konferenz stellt.

„Äußerungen wie ,Schröter_raus‘ stehen außerhalb jeglichen sowohl wissenschaftlichen als auch demokratischen Diskurses. Sie sind daher inakzeptabel. Solche Äußerungen haben nichts mit den Qualitätsansprüchen eines akademischen Diskurses zu tun und sind allen, die sich als Mitglieder unserer Universität bezeichnen, unwürdig. Ich kann nur dazu aufrufen, verunglimpfende, beleidigende und hetzerische Kommentare weiterhin bei Instagram und gegebenenfalls anderen derartigen Plattformen zu melden“, so die Präsidentin. „Eine Hochschule ist ein Ort des wissenschaftlichen Diskurses. Ein solcher Diskurs findet auf der Grundlage der Freiheit der Wissenschaft statt. Forderungen nach einem Ausschluss von der Hochschule stehen dem entgegen“, teilte das Hessische Ministerium für Soziales und Integration der F.A.Z. mit. Grundlagen der argumentativen Auseinandersetzung seien das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und die Freiheit der Wissenschaft, so das Ministerium.

nonbiblipedia

Please follow and like us:
error0

Kinderrechte im GG …

Am 23. Februar tagt in München ein hochkarätig besetztes Symposium »Elternrecht versus Staat: Wohin führen „Kinderrechte“ im Grundgesetz?«

Interessanter Weise muss der Veranstaltungsort geheim bleiben (man erfährt wohl erst nach der persönlichen Anmeldung den Ort): zu stark ist die Gefahr, dass die Meinungsfreiheit von entsprechend ausgerichteten Gruppen verhindert wird …

„Es erwarten Sie interessante Vorträge u.a. von Prof. Dr. Jörg Benedict, Prof. Dr. Thomas Stark und eine spannende Podiumsdiskussion moderiert von Klaus Kelle.“

Wir werden im Nachgang hier berichten. vgl. auf brink4u

Please follow and like us:
error0

bei uns kommt der Strom aus …

… der Steckdose!

Kürzlich stieß ich beruflich auf eine sehr interessante Webseite:

http://www.electricitymap.org

Der mir die Seite zeigte war einer dieser „angry white men“ (Nein, das ist natürlich nicht diskriminierend …) – zugegeben: ein Mensch, der knapp 40 Jahre Erfahrung im Kraftwerksbau hatte … – ganz schlimm! Sicher einer, der Geld machen wollte, mit unserer Grundversorgung …
Diese Karte zeigt die Energieförderung und den Energiebedarf (vor allem in Europa) – sozusagen im „Stundentakt“ … – im Abgleich mit den Emmissionen: gCO2 eq/kWh.

  • in Deutschland lagen wir diese Woche übrigens tagsüber bei bei ca. 340 gCO2 (= dunkel-beige, am 12.02.2019, abends 18:00 Uhr bei 450 gCO2, in der Nacht auf den 13.02.2019 bei 320 gCO2);
  • während ‚Erzfeind Frankreich‘ (oder etwa nicht? > kommt nicht nach München zur ‚Sicherheitskonferenz‘, will uns im Kriegsfall nicht seinen ‚atomaren Schutzschirm‘ schenken …), meist bei Mitte 80 gCO2 lag (= hellgrün, am 12.02.2019, abends 18:00 Uhr bei 90 gCO2, in der Nacht auf den 13.02.2019 bei 70 gCO2).

Dreimal darf man raten warum …

bei uns kommt der Strom aus … weiterlesen

Please follow and like us:
error0

70 Jahre Streit um das ‚Heilige Land‘

70 Jahre ORT WEB.jpgMultimediavortrag

von Alexander Schick

70 Jahre Israel – Streit um das Heilige Land

Freitag, 25. Januar 2019, 19.30 Uhr

  • Veranstalter: Christliche Gemeinde Boschetsrieder Straße II
  • Ort: Boschetsrieder Str. 123, 81379 München
  • Eintritt frei

70 Jahre Streit um das ‚Heilige Land‘ weiterlesen

Please follow and like us:
error0

Sexuelle Gewalt: Prävention

Logo

In dem folgenden Beitrag berichtet Rahab‘s Hope über eine Möglichkeit der Prävention gegen sexuelle Gewalt und den Einstieg in die Prostitution.

Im vergangenen Jahr haben wir mit Material aus dem Programm „Liebe ohne Zwang“ vom Netzwerk gegen Menschenhandel gearbeitet. Es handelt sich um Informationen mit Leitfäden und konkreten Vorschlägen für Workshops mit Schulklassen oder Jugendgruppen, um über die „Loverboy“-Methode aufzuklären und möglicherweise betroffenen Jugendlichen Hilfe anzubieten. Mit Hilfe dieses Materials können sich Lehrer und Lehrerinnen in einem überschaubaren Rahmen engagieren, ohne dass sie sich über ihre sonstige Tätigkeit hinaus einer Organisation oder einem speziellen Verein anschließen müssen. Grundlage für eine solche Präventionsarbeit an Schulen bietet die bundesweite Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“. Mit dem folgenden Bericht einer Mitarbeiterin von Rahab‘s Hope e.V. möchten wir dazu ermutigen, dass gerade Lehrer dieses Präventionsangebot im Rahmen ihrer Möglichkeiten nutzen.

 

Im Rahmen einer Schulprojektwoche in der allerletzten Schulwoche im Juli, in der ein sehr bunt gemischtes Programm von Tanzen über Brettspiele, Fotografie, Fair Trade, Schminken usw. von Lehrern und Schülern für Schüler angeboten und auszuwählen war, konnte ich Workshops zum Thema „Loverboys“ anbieten. Der Zeitrahmen war relativ offen (zwischen drei Schulstunden und zwei Schulvormittagen) und ich entschied mich für zwei Workshops mit jeweils drei Schulstunden. Angemeldet haben sich für jeden Workshop 10 -12 Schüler (30% männlich) der 8. bis 11. Jahrgangsstufe.

In erster Linie habe ich mit dem Material „Liebe ohne Zwang“ von Shannon von Scheele vom Netzwerk gegen Menschenhandel gearbeitet. Das Thema wird in vier Teilen entlang einer Beispielgeschichte entwickelt, die man vorlesen oder frei erzählen kann, wobei entsprechendes, gutes und direkt einsetzbares Arbeitsmaterial die Schüler zum Analysieren, Nachdenken und Diskutieren anregt. Das war für meine Vorbereitung eine enorme Hilfe.

Sexuelle Gewalt: Prävention weiterlesen

Please follow and like us:
error0

IAZ, ROCK und USH

Ende Sept. 2018 gabe es in USH den „Durchbruch, nachdem am 23.05.2018 (im MM) schon ein „Paukenschlag“ vermeldet wurde: Stadt und Investor(en) einigten sich über ein städtebauliches Wettbewerbsverfahren, dass endlich zum Neubau des IAZ (Isar-Amper-Zentrum) in der Stadtmitte führen soll.

Falls die Meldung der Stadt richtig ist, werden auf einer Grundstücksfläche von insgesamt etwa 23.000 qm eine Geschossfläche von bis zu 26.000 qm für Gewerbe und Einzelhandel  (etwa das Doppelte) und bis zu 24.000 qm für neuen Wohnraum entstehen.

Eine Geschoßflächenzahl (GFZ) von 2,17 scheint dieses Gebiet in die neue Nutzungsart Urbane Gebiete (BauNVO, § 6a) zu katapultieren. Kein Wunder, dass ROCK-Kapital so erfreut ist über die Einigung mit der Stadt und dem Co-Investor …

Trotzdem ein erfreulicher Schritt, wenn nach nunmehr 3-jähriger Verhandlung wieder Leben in die Ortsmitte kommt – und neben dem notwendigen Gewerbe auch Wohnen auch für alt und jung konzipiert wird.

IAZ, ROCK und USH weiterlesen

Please follow and like us:
error0

Meinungsfreiheit adé?

rough-sea-2624054_1920.jpgVor kurzem hat die ZEIT einen Meinungsartikel gebracht, in dem Mariam Lau die Frage kritisch betrachtet, inwieweit die privaten, bzw. NGO-Rettungsschiffe das Flüchtlingsproblem (die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer) ggf. verstärkt.

Die Kritik der (noch herrschenden) linken Meinungsmacht in der Presse war so scharf, dass sich die ZEIT genötigt sah die Reißleine zu ziehen und sich faktisch zu entschuldigen:

Was haben wir gelernt? Das Jahrhundertthema Flucht setzt Europa unter hohen moralischen und politischen Druck, es fordert auch unseren Journalismus ungemein. Wir haben uns vorgenommen, es in Zukunft wieder besser zu machen.

Anstatt die Redakteurin zu schützen, ggf. Mißverständnisse zu klären und so die Meinungsfreiheit zu verteidigen, sah sich die Chefredaktion genötigt zurückzurudern …

Der grüne OB Boris Palmer (Tübingen; https://www.zeit.de/2018/30/private-seenotrettung-pro-contra-zeit-debattegen) hat in FB (wieder mal) in einen hilfreichen Artikel die gesellschaftspolitischen Folgen aufgezeigt; er kommentiert den 2. ZEIT-Artikel unter dem Motto „Entschuldigungsrituale und böswillige Missverständnisse„:

Der Text von Mariam Lau hat glasklar dafür plädiert, sich der Kehrseite eine privaten Seenotrettung bewusst zu werden, die wesentlich dazu geführt hat, dass Italien heute eine nahezu verrückte Regierung hat, die nicht nur alle Häfen sperrt, sondern Europa gefährdet und gemeinsam mit anderen rechten Regierungen an einer Festung Europa arbeitet, in der man nebenbei mal die Sinti zählen kann.

Mit keinem Wort wurde in diesem Beitrag angedeutet, dass man die Menschen im Meer ertrinken lassen soll. Es war ein Plädoyer für eine staatlich organisierte Kontrolle des Mittelmeers mit dem Ziel, niemand mehr ertrinken zu lassen. Denn was die privaten Seenotretter übersehen ist eben, dass sie zwar viele retten, aber auch viele ertrinken, weil sie in der Hoffnung auf Rettungsschiffe in Boote steigen, die niemals wieder an Land kommen können. Das geht eben nicht immer gut.

Wenn die Chefredaktion sich nun für etwas entschuldigt, dass nicht da stand, das offenkundig nicht gemeint war, von dem sie selbst nochmals beteuert, dass niemand meint, und das nur dazu diente, die Kritik an jeder Kritik der Seenotrettung mit moralischer Wucht auszustatten, auf dass sie für immer verstumme, dann muss man der Chefredaktion in ihrer eigenen Logik auch einen Vorwurf machen, wie ihr Text verstanden werden kann:

Mariam Lau, die Autorin, ist in den letzten sieben Tagen nicht nur von moralischen Fundamentalisten beinahe gesteinigt worden, es ging hin bis zu offen Tötungsaufrufen und übelsten Beleidigungen. Indem die Chefredaktion dazu nicht ein Wort sagt, könnte man schlussfolgern, dass sie das hinnimmt. Mehr noch. Man könnte sagen, eine Chefredaktion billigt übelste Angriffe auf die eigene Redaktion, wenn sie sich bei empfindlichen Lesern entschuldigt, die angeblich nicht in der Lage sind, zu erkennen, dass niemand vorgeschlagen hat, Menschen ertrinken zu lassen, aber kein Wort findet, um diese Angriffe zurück zu weisen. Und da es in dieser Debatte mal wieder darum geht, dass Leser empört waren, frage ich: Wo bleibt die Empörung über die Empörten, denen jedes Mittel Recht ist, um andere Meinungen als ihre eigene in den Dreck zu ziehen?

Meinungsfreiheit adé? weiterlesen

Please follow and like us:
error0