Sommer JiM, 23.06.2017

Karabiner - Konzept SicherungSola Fide

Was steht an? – Sola fide – heute so bedeutsam wie vor 500 Jahren.

  • Genügt der Glaube? Welcher Glaube? Wie bekomme ich diesen Glauben? Was bewirkt dieser Glaube?
  • Antworten aus der Geschichte der Reformation und der Bibel geben Aufschluss.
  • Im zweiten Teil unserer Reihe zum Reformationsjubiläum wird Klaus Giebel zum Thema Sola fide sprechen – allein durch den Glauben.
  • Sei dabei, wenn wir wieder gemeinsam unter Gottes Wort kommen, singen, beten und Gemeinschaft haben!

 

Reformation heute …

Reformation heute
– Was wir von den Südlichen Baptisten lernen können

Quelle

 

Kommentar vonBibel + Bekenntnis (03.05.2017):

Am 28. April hielt Dr. Albert Mohler, Präsident des Southern Baptist Theological Seminary aus Louisville / Kentucky, im Rahmen der 7. Hauptkonferenz des deutschen Netzwerkes Evangelium21 einen Vortrag unter dem Titel „Reformation heute – Was wir von den Südlichen Baptisten lernen können“. (Video am Ende des Artikels unten)

Interessant sind seine Ausführungen deshalb, da bei den Südlichen Baptisten etwas bisher Einzigartiges stattfand, nämlich die Rückbesinnung einer Denomination dieser Größenordnung weg vom theologischen Liberalismus hin zu einer biblisch-reformatorischen Theologie. Meist erleben wir, wie nach und nach durch neue Weichenstellungen, Synodenbeschlüsse und Leitungspersonal der Weg dem Liberalismus bereitet wird und unsere Kirchen und Verbände, gerade angesichts des säkularen und postmodernistischen Zeitalters, vor der Herausforderung stehen, treu zur Heiligen Schrift und dem reformatorischen Erbe zu stehen. Die Entwicklung der Südlichen Baptisten kann hier als hoffnungsvolles und ermutigendes Gegenbeispiel dienen.

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Vom Umsturz einer Weltordnung

Basler Münster (rechts). Erasmus Epitaph (links).
Das Basler Münster, Südseite vom Kreuzgang aus gesehen (links). Erasmus Epitaph (rechts).

2006 war ich zum ersten Mal in Basel. Ausgerechnet hier im Basler Münster, einem protestantischen Gotteshaus, befindet sich das Grab von Erasmus von Rotterdam. Als katholischer Priester, Gelehrter und Humanist ist er die Verkörperung dessen, was seine zeitgenössischen Reformatoren ablehnen und bekämpfen. Er aber ist ein scharfer Kritiker sowohl der Auswüchse der Reformationsbewegung als auch der Missstände der römisch-katholischen Kirche. An irgendeinem Zeitpunkt in seinem Leben fasste Erasmus den Entschluss, Griechisch zu lernen und die bis dahin für Jahrhunderte als einzig gültig angesehene Bibelübersetzung zu revidieren. Vor 500 Jahren erscheint seine revidierte Fassung. Wer dieses Jahr nach Basel fährt, bekommt zur Feier dieses Jubiläums einen kleinen Einblick in diese Kulturepoche, die auch ich jetzt sehr selektiv und kurz teilen will.

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