TheoBlog: Sexualpädagogik der Vielfalt

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Sexualität berührt den Menschen in seiner Intimsphäre. Deswegen ist die Aufklärung darüber ein besonders sensibler Bereich in der Erziehung und in erster Linie Aufgabe der Eltern. Daneben ist an zweiter Stelle die Schule zuständig. In den Schulen aller Bundesländer hat sich allerdings eine Pädagogik durchgesetzt, die als „Sexualpädagogik der Vielfalt“ zunehmend Konflikte mit Eltern verursacht.

Am 6. Mai veranstaltet die Vereinigung „Demo für Alle“ deshalb in Wiesbaden das „Symposium: Sexualpädagogik der Vielfalt Kritik einer herrschenden Lehre“. Dieses Symposium betrachtet in Vorträgen von Wissenschaftlern und Experten die Wurzeln, Argumente und Methoden dieser Pädagogik und unterzieht sie einer kritischen Prüfung aus juristischer, historischer, philosophisch-theologischer und sexualwissenschaftlicher Perspektive. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürger und die Öffentlichkeit. Zwei längere Pausen bieten Gelegenheit zum persönlichen Austausch, Essen und Stöbern an den Informationsständen im Foyer. Im abschließenden zweiten Teil erfolgt die Präsentation alternativer Modelle der Sexualaufklärung sowie eines neuen sexualpädagogischen Studiengangs.

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TheoBlog: Gott tanzt nach dem Essen

© 2017 Concorde Filmverleih GmbH

Vor neun Jahren sorgte das Buch „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott“ von William Paul Young für Furore (vgl. hier). Obwohl Young in seinem letzten Buch Lügen über Gott, die wir glauben völlig unverblümt seine falschen Lehren über Gott und den Menschen präsentiert hat, wird „Die Hütte“ nach wie vor als christliches Buch vermarktet.

Um ein Beispiel für Youngs unchristliche Sichtweisen anzuführen: Nach ihm musste Jesus nicht am Kreuz von Golgatha sterben, um Sünde zu tragen und Rebellen mit Gott zu versöhnen (wie beispielsweise Römer 8,32 sagt: „Er [Gott, vgl. V. 31], der seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?“; vgl. Joh 3,13–15). Wer so über Gott denke, meint Young, verehre einen „kosmischen Missbrauchstäter“ (Brian McLaren lässt grüßen). Das Kreuz ist für William Paul Young vielmehr die bildhafte Manifestation unserer menschlichen Bindungen an die Finsternis, der letzte Aufstand gegen die Liebe Gottes (Belege nachzulesen in der hilfreichen Rezension von Tim Challis).

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Vernissage Weltreligionen (Video)

Dank der akribischen Arbeit von Jochen Sewald ist nun das Video von der Vernissage zur Ausstellung Weltreligionen in Unterschleißheim (15.11.2016) bei youtube eingestellt:

 

Hier der Text der kurzen Rede (3. Teil der Vernissage): Vorstellung des Veranstalters:

 

Wie hast du’s mit der Religion?

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Am Montag, 28.11.2016 endete die Ausstellung Weltreligionen in Unterschleißheim mit einem Vortrag über das Zentrum des Christentums: „Warum unbedingt Jesus?“. Der Referent Franz Weber, einer der Gemeindeleiter der veranstaltenden freikirchlichen Gemeinde, nannte 7 Gründe, warum es sinnvoll ist sich mit seiner Person zu beschäftigen.

Neben den genannten Gründen sei es hingegen nicht so, dass Menschen, die zu Christus
finden keine Probleme hätten; oft sei das Gegenteil der Fall. Trotzdem lohne es sich Christ zu sein/werden, da Jesus einzigartig sei!

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Bibel – Mythos oder Wahrheit?

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Prof. David W. Gooding hat vor einigen Jahren ein kurzes Buch über die Bibel rausgegegen, dass wir anläßlich der Ausstellung Weltreligionen in Unterschleißheim gerne in Erinnerung bringen:

„Die Bibel – Mythos oder Wahrheit? – Gibt es echte Erfüllung“

Hier der Link auf die kostenlose pdf:

Auszug:
Sind die Berichte des Neuen Testaments verlässlich?

Ich nehme an, dass Sie die Antwort schon erraten haben, die ich auf die mir gestellte Frage geben werde. Wie dem auch sei – sie lautet: Ich glaube wirklich an die Bibel und denke, dass ich dabei keinen intellektuellen Selbstmord begangen habe. Natürlich kann es sein, dass Sie– nachdem Sie dieses Buch gelesen haben – vom Gegenteil überzeugt sein werden. Aber dieses Risiko muss ich auf mich nehmen.

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Buddhismus

Buddhistische Mönche auf Masada, Israel

Beitragsbild: Buddhistische Mönche auf Masada, Israel 2013

Der Buddhismus war eine Art Reformbewegung zum Hinduismus. Er ist sowohl historisch als auch inhaltlich eng mit der philosophischen Richtung des Hinduismus verbunden. Der Buddhismus kennt keine Weltseele, kein höheres Wesen oder Gott, keinen Schöpfer und Erhalter des Universums. Deswegen wird er manchmal als atheistische Religion bezeichnet.

Buddha war ganz ein Sohn seiner Zeit und Teil der religiösen Revolte im 6. Jahrhundert v. Chr. gegen die Priesterherrschaft des Altertums, die eine Welle der Erschütterung über Persien, Indien und China auslöste. Ihr Ausmaß und ihre Auswirkungen werden mit denen der Reformation verglichen, die 2000 Jahre später stattfand.
Einen entscheidenden Impuls für diese Entwicklung scheint das Auftreten der Propheten Israels im 8. und 7. Jahrhundert gegeben zu haben, darunter vor allem Jesajas, später Jeremias und Hesekiels. Sie wurden bis über die Grenzen des eigenen Landes im Assyrischen und später Babylonischen Reich gehört. Ein reger Austausch zwischen den Völkern im Mittelmeerraum und denen an den östlichen Grenzgebieten des medo-persischen Achämenidenreiches (später des Reiches Alexanders des Großen) wurde u.a. durch die Zwangsumsiedlung von Volksgruppen als Bestandteil des Herrschaftsinstruments befördert.

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Ausstellung Weltreligionen geht in die 2. Woche

kotschNach der gut besuchten Vernissage am 15.11. (Bericht hier) fanden am 18./19.11.2016 die ersten Vorträge von Michael Kotsch zu den Themen Atheismus und Islam in Unterschleißheim statt. Zu beiden Vorstellungen kamen ca. 100 Personen.

Im Gottesdienst der freikirchlichen Gemeinde am Sonntag sprach der Referent über die Auseinandersetzung des frühen Christentums mit den griechischen Philosophen in Athen (Apg 17). Entgegen der allgemeinen Auffassung der Gesellschaft, dass religiöse Toleranz bedingt, dass man alles als „gleich gültig“ bezeichnet, knüpft der Apostel Paulus zwar in einer positiv würdigenden Weise an die Religion der Griechen an („ich sehe, dass ihr sehr religiös seid“, „wie eure eigenen Philosophen gesagt haben“), um dann in einem zweiten Schritt den großen Unterschied zu markieren, der darin besteht, dass der „unbekannte Gott“, der die Welten gemacht hat, sich in Jesus Christus verbindlich geoffenbart habe und Ihn zum Richter eingesetzt habe. Der Beweis? Seine Totenauferstehung!

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Von ewigen Fragen

In der gesamten Menschheitsgeschichte lässt sich nachweisen, dass die Religion im Leben eine zentrale Stellung eingenommen hat. Das Geheimnis von Geburt und Tod und die tiefsten Fragen des Lebens haben die Menschen stets gedrängt, über sich hinaus zu greifen nach etwas oder jemand, der allem einen letzten Sinn geben kann.
– Aus dem Vorwort zum Handbuch Weltreligionen, Prof. Dr. W. Metz (Hrsg.)

Der britische Religionshistoriker Ninian Smart kleidete das menschliche religiöse Verlangen in fast poetische Worte:

Niemand kann die Menschheit verstehen,
wenn er nicht ihre Religionen versteht.
Manchmal naiv,
manchmal durchdringend erhaben,
manchmal grob,
manchmal feinsinnig,
manchmal grausam,
manchmal von überwältigender Güte und Liebe durchdrungen,
manchmal die Welt bejahend,
manchmal sie verneinend,
manchmal nach innen gekehrt,
manchmal universalistisch und missionarisch,
manchmal seicht und oft tief
– die Religion hat das Leben der Menschheit vom Dunkel seines Ursprungs an durchdrungen.

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Ausstellung Weltreligionen eröffnet

Am 15.11.2016 hatte die Stadt Unterschleißheim zur Vernissage „Ausstellung Weltreligionen“ geladen – und überraschend viele geladene und spontane Gäste kamen, um sich mit den Inhalten der Ausstellung vertraut zu machen.

Herr Krimmer (2. Bürgermeister) eröffnete im Namen der Stadt Unterschleißheim die Vernissage und freute sich, über die zahlreichen Vertreter aus Kirche und Gesellschaft. Ausdrücklich begrüßsequenz-01-standbild005te er, dass die Wanderausstellung, die kürzlich in Berlin, Wien und Luxemburg zu sehen war, nun auch in Unterschleißheim eine längere Vorstellung einlege. Er dankte dem Veranstalter für sein Engagement als Unterschleißheimer Verein dieses wichtige Thema auf die Tagesordnung zu setzen und offensiv zu bewerben. Eine echte Auseinandersetzung mit den Religionen verlange einen eigenen Standpunkt und die Kenntnis der jeweils anderen Auffassung. Dazu sei die Ausstellung bestens geeignet.

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