Nashville Erklärung in deutsch

Stellungnahme zur Sexualität aus biblischer Sicht jetzt in deutscher Sprache

Der „Rat für biblisches Mannsein und Frausein“ (engl. „Council on Biblical Manhood and Womanhood“, abgekürzt CBMW) hat im August 2017 eine Erklärung zur menschlichen Sexualität vorgelegt. Die sogenannte „Nashville Erklärung“ (engl. „Nashville Statement“) nimmt zu Fragen Stellung, die seit Jahren kontrovers diskutiert werden, darunter Homosexualität, polygame oder polyamoröse Beziehungen sowie die Geschlechterrollen.

Gottes wunderschöne Schöpfungsordnung

Ausgehend von der Beobachtung, dass die westliche Kultur im 21. Jahrhundert zunehmend post-christlich geworden ist und begonnen hat, „ganz neu zu definieren, was es heißt, ein menschliches Wesen zu sein“, ruft die Nashville Erklärung die Kirche dazu auf, Gottes wunderschöne Schöpfungsordnung, so wie sie in der Heiligen Schrift niedergelegt und in der Natur erkennbar ist, dankbar zu bejahen. „Wir gehören nicht uns selbst. Unsere wahre Identität als männliche und weibliche Personen wurde uns von Gott verliehen. Zu versuchen, etwas anderes aus uns selbst zu machen als das, wozu Gott uns geschaffen hat, ist nicht nur töricht, sondern zum Scheitern verurteilt“, heißt es in der Erklärung. Sie mahnt zur Anerkennung der Gleichwertigkeit von Mann und Frau und zugleich zur Bejahung der Verschiedenheit zwischen den Geschlechtern.

Sexualität als Gabe für den Ehebund

Die Nashville Erklärung enthält 14 Artikel mit Bekräftigungen und Verwerfungen. Artikel 2 bekennt sich etwa zur Sexualität innerhalb der Ehe und verwirft, dass irgendein Begehren jemals Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe rechtfertigen dürfe. Der Artikel 8 bekräftigt, „dass Menschen, die sich vom gleichen Geschlecht sexuell angezogen fühlen, durch den Glauben an Jesus Christus ein reiches, fruchtbringendes und Gott wohlgefälliges Leben führen können, indem sie, wie es allen Christen geboten ist, in Reinheit leben“. Abgelehnt wird hingegen, dass die sexuelle Anziehung für das gleiche Geschlecht ein Bestandteil von Gottes ursprünglicher, guter Schöpfung sei.

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in weiten Teilen vorbildlich …

Manchmal streiten Christen über wichtige Fragen.

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wikipedia

Ein Klassiker ist seit Jahrhunderten die Calvinismus-Arminianismus-Debatte. In Facebook hat Markus Widenmeyer mit der Buchbewerbung von „Why I am not a Calvinist“ eine solche losgetreten, die in weiten Teilen fair geblieben (was bei diesem Thema nicht zwingend ist, da beide Seiten in Ihren Grundaxiomen berührt werden).

Hier der Link dazu (weil man es sonst so schlecht wiederfindet); dann braucht man beim nächsten Mal nicht wieder alles tippen, denn die Argumente sind auf beiden Seiten endlich …:

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fpermalink.php%3Fstory_fbid%3D465531527160730%26id%3D100011116603304&width=500

 

Aus dem Theoblog von Ron Kubsch: F. Schaeffer und die Wahrheitsfrage

Francis Schaeffer: Relativismus und Evangelikalismus

Francis Schaeffer hat 1974 auf dem Kongress für Weltevangelisation in Lausanne über die Orthodoxie der Lehre und der Praxis gesprochen. Hervorgehoben hat er, wie problematisch es werden kann, wenn Christen die bürgerliche Moral mit dem Moralgesetz Gottes verwechseln. Christen folgen dann nämlich schnell – weil es bequemer ist – der wechselnden Sitte und sind so leicht verführbar. Rückblickend ist zu erkennen, wie genau er damals den wunden Punkt getroffen hat und dass seine Befürchtungen leider in Erfüllung gegangen sind.

Hier Auszüge aus seinen Redebeiträgen:

Sein Hauptvortrag wurde später auch in Schriftform herausgegeben. In dem Buch Wahrheit und Liebe: Was wir von Francis Schaeffer lernen können ist der Text im Anhang zu finden. Hier eine wichtige Stelle (S. 237–239):

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Shocking Beliefs of C.S. Lewis (patheos.com)

Wie man aus meinen früheren Blogbeiträgen sehen kann, bin ich ein Fan von C.S. Lewis.

Trotzdem (bzw. gerade deswegen) poste ich diesen interessanten Beitrag, weil er ganz gut auf den Punkt bringt, das auch ein begnadeter Autor wie Lewis nicht in jedem Punkt „richtig“ liegen muss (wie wir alle auch, die wir noch nicht „fertig“ sind) … – etwa seine theoretische Möglichkeit eines „purgatory“ und die damit verbundene Möglichkeit evtl. auch nach dem Tod zur Umkehr zu finden?!

Am Besten Ihr linkt Euch in den Kommentaren auf o.g. Link ein und beantwortet die folgende Frage:

  • Welches Buch von Lewis, bzw. welche Idee oder Zitat hat Dir auf deiner geistlichen reise am meisten geholfen?

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Überblick über bibl. Themen für die Gemeinde

Empfehlenswert!

Auch wer nicht unbedingt Zeit hat Wayne Grudems Buch *) zu studieren:

Hier findet sich eine Mindestliste an Themen für örtliche Gemeinden, die durchaus dazu gehören, wenn man „den ganzen Ratschluß Gottes“ verkündigen will …

Dort auch die ausgearbeiteten Themen!
Quelle: K.H.Vanheinden http://www.alt.kh-vanheiden.de/SysLehre/download.htm

*) http://www.amazon.de/Biblische-Dogmatik-Einf%C3%BChrung-systematische-Theologie/dp/3862690660/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1422480241&sr=8-1&keywords=grudem