Glaubenbasis der EAD hat abgespeckt

iron-railings-2832908_1920.jpgDie Deutsche Evangelische Allianz (DEA) hat nach 1972 / 1846 nun eine neue Glaubensgrundlage herausgegeben:

Foto: distel2610 / 565 images auf: https://pixabay.com/en/iron-railings-grid-mat-steel-mesh-2832908/https://pixabay.com/en/iron-railings-grid-mat-steel-mesh-2832908/

Die kritische Reflektion von Holger LaHayne aus Litauen vom 18.04.2018 geben wir hier gerne zum Besten:

Ein Schritt nach vorne, zwei zurück

Das weltweit älteste christlich-ökumenische Netzwerk ist die Evangelische Allianz, gegründet 1846 in London. Damals wurde eine „Doctrinal Basis“, eine Glaubensgrundlage in neun Punkten verabschiedet. Im deutschsprachigen Raum galt seit 1972 eine Version mit acht Punkten, die nun revidiert wurde. Am vergangenen Montag wurde die neue Fassung vorgestellt, die der Hauptvorstand der Deutschen Ev. Allianz (DEA) am 22. März verabschiedet hatte. Die zahlreichen Ortsallianzen und hunderte evangelikaler Werke, die sich auf die Grundlage berufen, können die revidierte Glaubensbasis nun übernehmen.

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Zwei Seiten …

two-2748358_1920.jpgMeine Bloggerkollegen Dr. Markus Till und Andreas Schnebel haben das aktuelle Thema des Umgangs mit unterschiedlichen Auffassungen unter Christen behandelt, dass ich gerne hier „reblogge“, weil es sehr wichtig und – wenn man beide zusammen liest – auch ausgwogen dargeboten wird…

Im Sinne einer guten „Streitkultur“ finde ich vieles im Artikel von Markus Till hervorragend: Liebe & Wahrheit muss verbunden werden!

Aber gerade die Punkte die Andreas Schnebel ergänzend bringt, sind auch mir gleich ins Auge gesprungen *), so dass ich seine Gedanken hier zum Besten gebe …

*) zum Beispiel:

  • gibt es in dieser Frage nur 2 Seiten?,
  • ist es fair mit Emotionen in einer Sachfrage zu hantieren,
  • sind die Beispiele für links und rechts vom Pferd fallen ohne Alternative?,
  • weibliche Leiterschaft im Vergleich zur gelebten Homosexualität: ist diese Frage in der Schrift tatsächlich soviel unklarer als Letztere?,
  • verkürzte Schlußfolgerungen (wie alte Choräle und leere Gemeinden),
  • etc.
  • Foto: kaltenstein153 / 10 images in: https://pixabay.com/en/two-2-tree-horse-showed-two-2748358/

Hier nun der volle Text von Andreas Schnebel:

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Links auf Artikel

Neuheit

Aktualisierung: Neben den aktuellen Blogbeiträgen gibt es auf brink4u auch Artikel die sozusagen das Rückgrat des Blogs bilden; hier die Links auf Artikel die in IV/2017 / bzw. I/2018 neu sind:

Darüber hinaus gibt es Rubriken, die keine neuen Einträge erhalten haben und deswegen hier nicht auftauchen …

nonbiblipedia

Stolz und Vorurteil?

Blogbild-Stolz-und-Vorurteil_debattenstarter.jpg

Presseerklärung

[biblipedia.de] Werder/Havel, den 15. März 2018. Der Naturwissenschaftler Dr. Markus Till fordert die Vertreter der universitären Theologie im aktuellen Debattenstarter der theologisch konservativen Blogger-Plattform biblipedia.de auf ihre eigenen ausserwissenschaftlichen Vorurteile offen zu legen: „Spätestens wenn Prägungen, Erwartungen und außerwissenschaftliche Vorurteile die Interpretation, Bewertung und Gewichtung von Quellen beeinflussen, verlassen wir den Boden der vorurteilsfreien Wissenschaft. Das ist an sich nicht weiter schlimm, solange man sich offen und ehrlich dazu bekennt. Irreführend und tendenziös ist es aber, wenn sich solche außerwissenschaftliche Vorentscheidungen unter dem Deckmantel einer scheinbar objektiven Wissenschaft verstecken und andere Ansätze als unwissenschaftlich aus dem Rennen werfen, bevor sie überhaupt geprüft wurden.“ Als Naturwissenschaftler fällt ihm auf, dass genau das offenbar leider bei vielen Vertretern der modernen Bibelwissenschaft geschieht.

Vor allem auf drei folgenschweren Vorurteile ist Dr. Markus Till gestoßen:
1. Es kann keine Wunder geben
2. Es gibt keine Offenbarung
3. Die biblischen Autoren sind nicht vertrauenswürdig

Lesen Sie den ganzen Debattenstarter auf www.biblipedia.de

Ziele von Biblipedia.de sind:

  1. Bündelung: Sammlung verstreuter Inhalte unter einer gemeinsamen Dachmarke
  2. Vernetzung: theologisch konservative Blogger-Community mit deutlich größerer Reichweite
  3. Apologetische Schulung der Gemeindebasis: mittelfristig auch via E-Learning-Portal
  4. Erreichen neuer Milieus und Lebenswelten durch zielgruppenorientierte Ansprache mit biblisch-orthodoxen Inhalten in zeitgemäßer Form.

Wer kann bei Biblipedia.de mitmachen? Blog-Autoren, die dem Kommuniqué des von Ulrich Parzany gegründetem Netzwerk Bibel und Bekenntnis zustimmen können und deren Inhalte zu Biblipedia.de passen sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

PDF-Download des aktuellen Debattenstarters: https://goo.gl/2EdVeN

Content-Management
Reinhard Jarka (V.i.S.d.P.)
Eichenweg 48
14542 Werder

nonbiblipedia

MEHR2018: eine Stellungnahme

st-peters-basilica-1697064_1920(1)Kathpop – und die evangelikale Krise am Beispiel der Mehrheitsmeinung zur MEHR2018

In der Frage der Bewertung des Gebetshauses / MEHR2018 und der Person von Johannes Hartl, bzw. der Frage, inwieweit die katholische Lehre eine Präsentation des Evangeliums negativ beeinflusst, ringen die konservativen Evangelikalen um den richtigen Weg …

Eine engagierte Stellungnahme aus konservativ protestantischer Sicht. – Bitte erst lesen und dann fair kritisieren!

Uwe Brinkmann
München, im März 2018

SDG

Wuestegarten: eine Falle für Logiker …

puzzle-1721465.jpgFrüher hat Sie ja bei mir im Blog geschrieben … – jetzt hat die „Krähe“ aus Wüstegarten wieder mal einen Knaller gesetzt: ich stelle ihn trotzdem mal mutig zur Diskusson, obwohl es mich in die Nähe eines Calvinisten setzt … – pardon: wuestegarten meint ja genau, dass das nicht ihr Ding ist, in eine Schublade zu gehören, oder?

Die Schrift sagt zum Pharao: „Eben hierzu habe ich dich erweckt, damit ich meine Macht an dir erzeige, und damit mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde“. So denn, wen er will, begnadigt er, und wen er will, verhärtet er. 1

Heiliger Paulus! Ein provokanteres Beispiel ist dir nicht eingefallen, um die Frage zu erörtern, ob etwa Ungerechtigkeit bei Gott ist?

Die Vermutung – nämlich dass Gott ungerecht ist – liegt nahe, hören wir ihn doch feierlich verkünden „Den Jakob habe ich geliebt, aber den Esau habe ich gehasst“, als die Kinder noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten. Als Begründung wird uns lediglich das „nach seinem eigenen Vorsatz“ vorgestellt – Gott rechtfertigt sich durch gar nichts vor dem Menschen und ist so vermessen sich nicht rechtfertigen zu wollen.

Du weißt ja, Paulus, was der Mensch auf den obigen Schriftvers ohne zu zögern entgegnet:
Warum tadelt er noch? Denn wer hat seinem Willen widerstanden?

Wenn Gottes Wille unwiderstehlich ist, hat Gott noch irgendeinen Grund, irgendetwas zu tadeln?

Die Entgegnung, die beiden einzigen denkmöglichen Alternativen, die uns der Logiker, die Schrift mit seinen rationalen und moralischen Prinzipien überprüfend, präsentiert:

If God‘s will is irresistible, there is no reason for God to judge that anything is wrong.
There are only two possible logical responses to this. Either the premise (God‘s will is irresistible) is correct, and the deduction (God has no right to find fault) is false; or the premise is incorrect and so the argument collapses. 2

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open theism …

time-3103599_960_720.jpgDr. Hanniel Strebel hat als Stellungnahme zum Artikel Gott hat keinen Plan für dein Leben  einen wichtigen Artikel zum „Offenen Theismus“ geschrieben: in idea-CH hat ein Mitarbeiter vom ICF Basel und theol. Lehrer in Chrischona tatsächlich offen gelehrt, was die Überschrift „Gott hat keinen Plan für dein Leben“ sagen will … – hier die Antwort auf biblipedia:

Der Offene Theismus schliesst die Lücke in der nach-evangelikalen Dogmatik: Eine Stellungnahme

Chef-Theologe von ICF propagiert offen einen theologisch liberalen Kurs

Ich kenne Manuel Schmid nicht persönlich. Er präsentiert sich als chilliger Familienvater, auf der Höhe der (spätmodernen) Zeit. Den Doktortitel von der Uni Basel hat er in der Tasche. Er ist „Teaching Pastor“ der ICF-Truppe Basel und gleichzeitig Chef-Theologe („Theologiebeauftragter“) der ICF-Bewegung. Er doziert an Chrischona und am IGW, zwei massgeblichen freikirchlichen Ausbildungsstätten der Schweiz. Fachlich hat er in freikirchlichen Reihen eine Lücke geschlossen, nämlich eine Aktualisierung der Gotteslehre.

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Das Wort vom Kreuz …

Kreuz USH2Das Kreuz – Stolperstein der Theologie

Dr. Markus Till, mein Biblipedia-Blogger-Kollege hat einen wichtigen Artikel zum Kern unserer Botschaft platziert: „Das Kreuz – Stolperstein der Theologie“

Der stellvertretende Opfertod Jesu ist der innerste Kern des Evangeliums. Die theologische Verwirrung um die Bedeutung des Kreuzes zeigt, wie sehr das vorherrschende Schriftverständnis der Kirche schadet.

„Heute geht’s ans Eingemachte.“ Mit diesen Worten beginnt Dr. Thomas Breuer seinen Worthaus-Vortrag über die Bedeutung des Kreuzestodes.1 Auch der ehemalige Präses der EKD, Nikolaus Schneider, sieht in der Kreuzestheologie den „Eckstein und Stolperstein“ der Theologie- und Kirchengeschichte.2 Der Theologe Werner Thiede spricht gar vom „Kernbestand“ und „innersten Heiligtum aller großen Konfessionen“.3 Ihnen allen ist also klar: Beim Kreuz geht es um den innersten Kern des Evangeliums. Wer die Kreuzestheologie ändert, verpasst dem Christentum keinen neuen Haarschnitt –  er nimmt eine Herztransplantation vor.

Umso seltsamer wirkt es auf mich, wenn immer wieder behauptet wird: Ein liberales Schriftverständnis ändere doch gar nichts an den Kernaussagen des Evangeliums. In den wesentlichen Dingen seien sich doch alle einig.4 Nirgendwo wird diese Behauptung deutlicher widerlegt als bei der Frage nach der Bedeutung des Kreuzestodes.

Weshalb ist Jesus am Kreuz gestorben?

Jahrzehntelang war für mich die Antwort auf diese Frage simpel und sonnenklar: Für mich! Um meiner Vergehen willen! Die Strafe liegt auf ihm, damit ich Frieden habe. Sein Opfer hat meine Schuld bezahlt („gesühnt“). Mein Schuldschein hängt am Kreuz. Deshalb habe ich freien Zugang zu Gott und mein Name steht im Buch des Lebens.

Nie wäre ich auf die Idee gekommen, dass es bei diesen allerzentralsten Aussagen des Christentums irgendetwas zu diskutieren gäbe. Weit gefehlt! Vor einigen Jahren wurde ich erstmals mit einer theologischen Welt konfrontiert, in der bei dieser Frage überhaupt gar nichts klar ist, im Gegenteil: Ein ganzer Wust an „Deutungen“ des Kreuzestodes schwappte mir entgegen.5 Nur eines war für einige dieser Theologen ganz sicher: Meine simple Sühneopfererklärung sei jedenfalls grundverkehrt6, denn:

„Gott braucht kein Opfer und schon gar kein Blut“

So formuliert es sowohl der Theologieprofessor Wilfried Härle7 als auch Dr. Breuer in seinem Worthaus-Vortrag1. Prof. Härle ergänzt: „Wird diese Einsicht verloren wird alles vom Ansatz her falsch.“ Und Dr. Breuer legt in seiner vernichtenden Kritik der Sühneopfertheologie nach: „Ein Gott der Menschenopfer braucht ist nicht der gütige Vater, es ist nicht Jahwe, es ist der Gott Moloch. Es ist kein Gott dem man vertrauen kann.“ „Jesu Tod an sich ist sinnlos.“ „Erlösend ist nicht der Tod am Kreuz, erlösend ist allein die Liebe Gottes.“

Bei solchen Sätzen atme ich tief durch. Worthaus ist schließlich kein ultraliberales Skeptikerportal, sondern wird von Christen quer durch alle Denominationen und Prägungen gehört und geschätzt. Und Dr. Breuer ist mit dieser Sichtweise ja nicht allein. Gebahnt wurde diese Entwicklung schon lange vor ihm von prägenden protestantischen Theologen wie Friedrich Schleiermacher8 oder Rudolf Bultmann9, die sich damit deutlich von der reformatorischen Kreuzestheologie10 absetzten. 1986 erklärte der Theologe Christoph Blank, dass keine Lehre des Christentums größeren Schwierigkeiten begegne als die Lehre vom stellvertretenden Sühnetod.11 Inzwischen hält Christoph Wiesing die Sühneopfertheologie im protestantischen Raum „aus guten Gründen für weitgehend abgelöst.“ Selbst engagierte Pfarrer würden ihm sagen: „Das glaubt bei uns keiner mehr.“ 12 In der Tat berichtete ‚Die Welt‘ schon 2009 darüber, wie auch führende Theologen und Kirchenleiter die Sühnetheologie verworfen haben. Was ist da nur passiert?

Was spricht gegen die Lehre vom stellver­tre­tenden Sühneopfer?

Die Argumente, die von verschiedensten Seiten vorgebracht werden, sind vielfältig. Die geläufigsten lauten in etwa wie folgt:

 

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Apologetik – Gesundheitsmittel für Christen und Ortsgemeinden

herz im holzDr. Berthold Schwarz hat in der neuen Plattform biblipedia kürzlich diesen Artikel gepostet, den wir hier gerne wieder geben:

Kürzlich diskutierten wir auf Facebook über die Möglichkeit oder die Notwendigkeit einer „Apologetik-Offensive“ unter allen, die mit Freude und mit ernst Christen sein wollen. Dieses Thema ist jedenfalls auch mein Anliegen. Daran möchte ich gerne mitwirken. Ich bin dafür!

Herausforderungen:

  1. Seit Jahren beobachte ich den Trend unter frommen Ortsgemeinden in ganz Deurschland, dass „Lehre“ im Sinne von „biblische Dogmatik für alle Christen“ kein begehrter Renner ist, sondern eher als unnötig abgelehnt wird. Stattdessen stehen emotionale Erbauung, erfahrungsgeleitete Praxisthemen, schnelle Umsetzung von praktikablen Ideen für Gemeindeaufbau und Evangelisation hoch im Kurs.
  2. Da Lehre aber die Grundlage von jeder Praxis ist (was oft gar nicht wahrgenommen wird), die jedoch unterernährt für wenige Interessierte der Gemeinde vor sich hin dümpelt, ist die Notwendigkeit für Apologetik fast gar nicht auf dem Schirm, wenn man überhaupt unter Gemeindeleitungen erkannt hat, wie wichtig Apologetik für gesundes Gemeindeleben ist.
  3. Eine Internet-Plattform usw. mit apologetischen Themen reicht daher nichts aus. Was „wir“ brauchen sind engagierte Christen, die vor Ort in den Gemeinden konstruktiv Lehre und Apologetik als „Gesundheitsmittel“ hoch halten. Dazu braucht es gut aufbereitete Infos von Webseiten und aus guter Literatur.
  4. Das reicht aber letztlich jedoch auch noch nicht aus. Im Grunde muss irgendwie eine ansprechende Plattform installiert werden, die wie Worthaus, Hartl & Co. die Kommunikationswege nutzt, die „heute“ gerne genutzt werden:

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Grandioser Start: Biblipedia stürmt die Charts

 hat in seiner unnachahmlichen Art den Start von biblipedia kommentiert:

Kalenderwoche 01 in Deutschland: Der Start von Biblipedia zum 01.01.18 ist das heftig umstrittene Thema Nummer eins in der christlichen Bloggerszene. Die ganze erste Woche steht die Pressemitteilung auf Platz 1 bei Theo-Radar (ca. 1700 Zugriffe bis heute). Viele weitere Biblipedia-Artikel tauchten im Laufe der Start-Woche in den Charts auf. Als ganz besonderes Highlight erreichen mit Dr. Hanniel Strebel und Dr. Markus Till zwei Biblipedia-Autoren ebenfalls auf Theo-Radar die Top 10 der erfolgreichsten christlichen Blogger 2017.
Die christliche Blogosphäre bedankt sich bei Biblipedia auf ihre ganz besonders charmante Art: Es gibt trotz über 500 Biblipedia-Beiträgen überhaupt keine inhaltliche, sondern nur ganz dezente formale Kritik, dies werten wir als Kompliment unter Kollegen [z.B. Männer mit einer Mission ]

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