Ist Lukas als Historiker glaubwürdig?

Eine interessante Zurückweisung von Bart Ehrmans Behauptung, dass die Apostelgeschichte, bzw. die Arbeit von Lukas nicht als historisch glaubwürdig einzuschätzen sei.

Dies ist nicht nur interessant sondern auch besonders ermutigend, weil Ehrmans liberale Grundhaltung (als Ex-Evangelikaler Theologe) bei einigen Post-Evangelikalen über ihre Begeisterung für Prof. Siegfried Zimmer indirekt gefeiert wird …

Lustigerweise beginnt Dr. Tim McGrew mit diesem Bibelvers aus Sprüche 18,17: Recht hat er!

Im Recht ⟨scheint⟩, wer in seiner Streitsache als Erster ⟨auftritt⟩, ⟨bis⟩ sein Nächster kommt und ihn ausforscht …

Check it out yourself!

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Dr. Markus Till: „Wie viel Wahrheit braucht geistliche Einheit?“ (2/2)

Der zweite Vortrag der neuen Initiative Bibel & Evangelium: Bibel

Die Initiative Bibel & Evangelium (IBE) ist eine Gemeinschaft von geistlichen Leitern und Mitarbeitern im Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG).

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Dr. Markus Till: „Wie viel Wahrheit braucht geistliche Einheit?“ (1/2)

Der erste Vortrag der neuen Initiative Bibel & Evangelium: Kreuz

Die Initiative Bibel & Evangelium (IBE) ist eine Gemeinschaft von geistlichen Leitern und Mitarbeitern im Bund Freier evangelischer Gemeinden (BFeG).

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#ist-gott-homophob?

E21 und CVD geben gemeinsam dieses Buch heraus:

Es ist das brisante Thema unserer Zeit. Christen, die Kirche und die Bibel scheinen mit der modernen Haltung zur Homosexualität nicht im Einklang zu stehen. Und es gibt eine wachsende Feindseligkeit gegenüber denen, die die moderne Sicht nicht teilen. Ist Gott etwa homophob? Und was sagen wir zu Christen und Nichtchristen, die sich vom gleichen Geschlecht angezogen fühlen? 

Sam Allberry weiß, wovon er spricht. Mit diesem kurzen, leicht verständlichen Buch möchte er verunsicherten Christen helfen zu verstehen, was Gott dazu in der Bibel gesagt hat. Und er zeigt einen positiven und befreienden Weg auf, wie wir uns in der Debatte verhalten können.

https://www.evangelium21.net/media/2659/ist-gott-homophob

Sam Allberry: Ist Gott homophob? –  Und andere Fragen über Homosexualität, die Bibel und gleichgeschlechtliche Anziehung (4,90 EUR)


Bildnachweis: https://pixabay.com/de/photos/die-angst-vor-baum-branch-hoch-3264520/

Bibel verstehen …

https://diebibelverstehen.de/bibel-verstehen/

Gerne empfehle ich diese neue Seite von Dr. Dr. Benjamin Lange, nachdem heute sein neues Buch angekommen ist, dass im Klappentext diesen Blog bewirbt:

Kann man etwas über die Zehn Gebote lesen, was man nicht schon kennt? Und in welcher Form sind sie heute noch relevant? Dieses Buch lädt zu einer kleinen Reise durch die Zehn Gebote ein, die einen neuen Blick auf die alten Gebote bietet und zeigt, welche erstaunlichen Schätze sich darin verbergen.

https://www.cb-buchshop.de/271747000/die-bibel-verstehen-die-zehn-gebote.html

Beispiele:

 

Quelle: https://diebibelverstehen.de/

Impuls

 

Die behauptete / wirkliche Krise der Evangelikalen: eine Empfehlung

Die Evangelikalen haben eine Krise, oder sind selbst eine … – dazu ein analytisch wertvoller Artikel von Paul Bruderer den man dringend empfehlen muss:

Vielleicht darf er aber auch mit einer kleinen Korrektur versehen werden:

“da draußen” (in Afrika und weltweit) sind ein Haufen ‚evangelikaler Dispensationalisten‘, die genauso wie die von Paul B. benannten Vorbilder u.a. auch damit beschäftigt sind “Brunnen zu graben” …

— Hal Lindsay ist / war auch in dispensationalistischen Kreisen eine exzentrische, schillernde Figur!

Und im Übrigen ist das mit “Alter Planet Erde wohin …” (1973) eben auch schon fast 50 Jahre her – dass sage ich als jemand der gestern über Matthäus 24 gepredigt hat … – es wäre für Thorsten Dietz (TD) daher nur fair, wenn er zeigen könnte, dass heutige evangelikale Missionare oder Missionswerke (die einer disp. Theologie folgen), tatsächlich auf Grund ihrer Theologie kein Interesse an der „ganzheitlichen“ Situation vor Ort haben … — wir sollten nicht in TD „Falle“ (genannt: „Hal Lindsay“) tappen…

Ich kenne kein nennenswertes „midstream-evangelical“ Werk von Christen disp. Prägung, die so ticken! Ihre Theologie verbietet es ganz sicher nicht. Wir haben z.B. in unserer Gemeinde „Dank Corona“ aktuell wieder viel mehr Kontakt in zoom-Gebetsreffen zu ca. 10 befreundeten Missionaren / Ehepaaren weltweit:

nahezu alle sind mehr oder weniger “Dispis” und nahezu alle sind – neben ihrem missionarischen Eifer für das “Seelenheil” der örtl. Bevölkerung (ja, dass ist ihr Schwerpunkt …) auch — zeitlich gesehen sicher mind. gleichermaßen — in sozialen Projekten engagiert:

    • ein Sprachkurs in Paris mit Westafrikanern,
    • eine Krankenstation im Senegal,
    • ein Computerkurs in Niger,
    • eine Kleiderkammer in Spanien,
    • ein Kindertreff in Rumänien,
    • eine Knastarbeit / Frauenhaus in Zentralasien,
    • ein Lingustikprogramm / Schreib- und Sprachkurs in Papua N.,
    • eine Essensausgabe in einem Flüchtlingcamp und
      eine Kleiderkammer und Nachhilfekurse in Griechenland,
    • eine Erdbebenhilfe in Kroatien, usw.

Nur zwei von zehn Missionare in Nord- und Südamerika sind tatsächlich v.a. mit der Ausbildung von Bibelschülern beschäftigt … — aber das ist hoffentlich auch noch erlaubt unter „Evangelikalen“ …?

Foto: https://pixabay.com/de/photos/wasser-brunnen-trinkbrunnen-197334/

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Evangelikale in der Krise?!

Gerne empfehle ich einen Artikel zur aktuellen evangelikalen Krise meines Bloggerkollegen und Mitherausgebers von biblipedia, Dr. Markus Till:


Sind die Evangelikalen in der Krise?

„Heute sind diese postevangelikalen Bewegungen vor allem ein Indiz: Für die Krise der evangelikalen Bewegung insgesamt, zumindest in der westlichen Welt.“

So schreibt es Thorsten Dietz in einem Auftaktartikel für eine Serie über Postevangelikale[1]. Er ist nicht der Einzige, der die Evangelikalen in der Krise sieht. Immer häufiger höre ich Stimmen auch mitten aus dem evangelikalen Raum, die den Begriff „evangelikal“ grundsätzlich für belastet oder gar verbrannt halten. Wenn das stimmt, wären die Konsequenzen dramatisch. Denn der Begriff „evangelikal“ hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als äußerst segensreich erwiesen. Er hat einer Bewegung eine verbindende Identität gegeben, die ansonsten wenig Verbindendes hat. Es gibt in der evangelikalen Welt kaum übergreifende Leitungsorgane. Erst recht gibt es keine Autoritäts- und Machtstrukturen. Es gibt keine verbindlichen Lehrautoritäten. Verbindend wirkt eigentlich nur die gemeinsame Liebe zu Jesus, die Leidenschaft für die Verbreitung des Evangeliums und die Bibel als verbindliche Basis für ein gemeinsames Ringen um Wahrheit. Ansonsten ist diese Bewegung bunt, vielfältig, chaotisch und diskutierfreudig. Und trotzdem hatte sie ein so klares Profil, dass sie eine Fülle von Gemeinden, Werken, Ausbildungsstätten, Medien und Großveranstaltungen hervorbringen konnte. Thorsten Dietz meint sogar: „Keine religiöse Strömung war in den letzten 50 Jahren so einflussreich wie die evangelikale.“ Nicht nur in Deutschland ist sie z.B. über die Evangelische Allianz oder die Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen hochaktiv und gut vernetzt. Durch die „World Evangelical Alliance“ ist sie innerhalb kürzester Zeit zu einer weltweiten Marke geworden. Auch ich habe mich immer sehr gerne mit dem Begriff „evangelikal“ identifiziert. In meinem idea-Streitgespräch mit Thorsten Dietz habe ich ganz bewusst bekannt: „Ich bin von Herzen evangelikal.“ Und ich bin überzeugt: Wenn wir uns davon distanzieren, verlieren wir sehr viel mehr als einen Begriff. Wir verlieren eine verbindende, einheitstiftende Marke, für die kein Ersatz am Horizont in Aussicht ist.

Grund genug also zu fragen: Sind die Evangelikalen wirklich in einer Krise? Oder wird hier nur eine Krise herbeigeredet und -geschrieben? Was genau sind die angeblichen Krisensymptome? Gibt es vielleicht wirklich gute Gründe dafür, warum wir uns von diesem Begriff verabschieden sollten, so wie es viele bereits tun?

Ich möchte mich diesen wichtigen Fragen anhand einiger Zitate aus dem eingangs erwähnten Artikel von Thorsten Dietz nähern:

Weiterlesen im Original auf biblipdia!


Folgende Themen erwarten euch:

  • Sind die Evangelikalen auf Sexualethik fokussiert?
  • Haben sich die Evangelikalen politisiert?
  • Leben die Evangelikalen von der Abgrenzung?
  • Haben die Evangelikalen kein Profil?
  • Wir sollten wieder evangelikaler werden, um krisenfest zu sein!

Mein Fazit ist: Viele der angeblichen Krisensymptome werden eher von außen an die evangelikale Bewegung herangetragen. Sie sind eher Nebelkerzen als echte Gründe für eine grundlegende evangelikale Identitätskrise. Wirklich bedrohlich wird es aber dann, wenn wir unsere gemeinsamen theologischen Kernüberzeugungen verlieren. Dieses Problem ist jedoch überhaupt nicht neu! Im Gegenteil: Damit hatten schon die Apostel zur Zeit des Neuen Testaments zu kämpfen. Schon immer bestand die sehr reale Gefahr, dass die Gemeinden durch unchristliche Einflüsse und falsche Lehren unterwandert und von innen ausgehöhlt werden.

Zu dem Begriff „evangelikal“:

Wir glauben, dass dieser Begriff an sich unverzichtbar ist, weil er Wahrheiten von grundlegender Wichtigkeit transportiert. Ein angemessenes (Selbst-)Verständnis von evangelikal und den Evangelikalen kann einen eigenen Beitrag leisten, nicht nur für die Kirche, sondern auch für den weiteren säkularen Kontext, insbesondere zum Wohl der Armen, Schwachen und Unterdrückten.

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Exkommunikation Luthers aufheben?

Heute, vor 500 Jahren, am 3. Januar 1521, hatte Papst Leo X. mit der Bannbulle „Decet Romanum Pontificem“ Martin Luther exkommuniziert!
Anbei ein Link darauf, wie der Vatikan diese  Exkommunikation „heute“ bewertet:
Der Augsburger Bischof Bertram Meier rief dazu auf, „in der Ökumene nach vorn zu blicken“

Einen formalen Akt der Aufhebung der Exkommunikation hält er für unnötig. „Die Exkommunikation des Reformators wurde bereits mit seinem Tod aufgehoben“, so Meier. „Einen formalen Akt braucht es also nicht mehr.“ (…) Den Stimmen, die in jüngster Zeit eine Aufhebung der Exkommunikation fordern, erteilt Bertram Meier nun eine Absage. Der Bischof, der seit vielen Jahren in der Ökumene auf verschiedenen Ebenen engagiert ist und derzeit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern vorsteht, bedauert die Folgen der Kirchenspaltung, erinnert aber auch an positive Würdigungen Luthers durch die Päpste der jüngsten Vergangenheit.

Und weiter:
Die Aufhebung der Exkommunikation wäre vielleicht eine Symbolhandlung, doch für das Ziel der Ökumene reichen Akte dieser Art nicht: Bei aller Dankbarkeit für das Gemeinsame müssen wir uns theologisch redlich mit den Fragen beschäftigen, die uns noch trennen, und miteinander in Liebe die Wahrheit ans Licht heben.“
Soviel zu einem spannenden Thema bzgl. der von vielen Evangelikalen ersehnte Einheit mit Rom … – Danke an Berthold Schwarz‘ für den Hinweis in FB!
Zum Weiterlesen:

 

 

Gemeinde + Staat

Input und Austausch zur Debatte um Unterordnung und zivilen Ungehorsam

„Gesunde Gemeinden“ hatte am 16.11.20 auf Zoom folgenden Austausch initiiert und wie folgt eingeleitet:

In vielen Gemeinden (und noch viel heftiger in den Sozialen Medien) wird aktuell debattiert, wie wir Christen uns in der gegenwärtigen Situation unserem Staat gegenüber verhalten sollen. Politische Einschätzungen variieren bei uns genauso wie überall anders in der Gesellschaft auch. Was bedeutet das für unser Miteinander? Welche Dinge bleiben vom Wort Gottes her klar, auch bei unterschiedlichen Denkrichtungen? Hier die zwei Impulsreferate und das Schlusswort am Ende der Gruppengespräche und der Plenumsdiskussion.

Referenten:

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